Bericht über den 5. Spieltag der Saison 2017/2018 am 9.12.2017

Es war der letzte Vorrundenspieltag und leider konnte unsere Nr. 1 Nathan Sneyd wegen eines Besuchs in seiner Heimat Neuseeland nicht in der 1. Mannschaft mitspielen. Die Anreise wäre zu zeitintensiv geworden. So mussten die vier Regionalliga-Spieler nach Frankenthal, um sich dort mit Rhein-Neckar I und dem SRC Illtal I messen, wobei von vornherein allenfalls Außenseiter-Chancen bestanden. Gegen Illtal musste Marc auf Position 4 gegen einen neuen Ill-Franzosen Alexandre Bressan antreten und Marc hatte richtig Schwierigkeiten mit dem Linkshänder, der ihn gar nicht ins Spiel kommen ließ. Marc versuchte zwar alles, aber sein Gegner war an diesem Tag deutlich stabiler und schlagsicherer, so dass ein Satzgewinn nicht gelingen konnte. Auch Rudolf hatte mit dem routinierten Stefan Alt so seine Probleme. Seine Technik und sein Spielverständnis waren noch zu gering, um den hervorragenden und erfrischend lockerenStefan in Bedrängnis zu bringen. Auch hier gab es keinen Satzgewinn. Marius spielte gegen Jonathan Bergmann, den 2. und erfahreneren Franzosen der Illinger, hielt im 1. Satz richtig gut mit und hatte auch Chancen, diesen für sich zu entscheiden, aber Jonathan hatte das Glück, mit 2 Nickshots den Satz zuzumachen und dies war dann auch der Schalthebel für das Spiel, zumal Jonathan auch an diesem Tag konditionell der Stärkere war und Marius nicht mehr richtig ins Spiel kam. Und dass wir auf Position 1 gegen den ehemaligen Bundesligaspieler Markus Voit allenfalls eine Trainerstunde bekommen konnten, war auch klar. Markus war aber so human, dass er eher an einem schönen Spiel als an einem schnellen Sieg interessiert war. Auch hier war somit nichts zu holen und ohne Satzgewinn gab es ein deutliches 0:12, was aber auch nicht anders zu erwarten war.

Ganz ähnlich verlief es dann gegen die Heimmannschaft in Frankenthal. Marc auf Position 4 spielte gegen Dirk Garst und hatte doch einige Erfolgserlebnisse. Es entwickelten sich 3 sehr knappe Sätze, leider mit jeweils ungünstigem Ausgang für uns, denn Dirk war in den entscheidenden Phasen einfach besser. Dennoch war das Spiel von Marc ein gutes, wenn auch kein letztlich erfolgreiches. Rudi spielte in gegen Christophe Le Lan und das Spiel verlief äußerst schnell. Rudi kam mit dem überragenden Squash von Christoph nicht klar, verlor dann auch schnell den Faden und das Spiel und erreichte insgesamt leider nur 4 Punkte, was zwar unter Wert, an diesem Tag aber auch nachvollziehbar war. Auch Marius hatte gegen Oliver Weis keine Chance. Die Überlegenheit war zu groß und das Nervenkostüm von Marius relativ dünn, der unzufrieden war und nie in sein Spiel fand, weil Oliver einfach stark war. Und auf Position 1 beherrschte auch Marcus Hermann das Spiel, so dass eine Blaupause zum 1. Spiel herauskam, nämlich auch hier wiederum ein deutliches 0:4 und 0:12 Sätze. Auf geht‘s in die Rückrunde, dort haben wir viele Heimspiele und wieder Nathan zur Verfügung, so dass der ein oder andere Punkt In der Regionalliga auf der Habenseite verbucht werden sollte.

Die 2. und 3. Mannschaft trafen sich gemeinsam im Heimspiel im Ensdorfer RELAX. Gegner waren zudem die Männer der 2. Mannschaft aus Mainz, die nur mit 3 Leuten angetreten waren, dies aber in ziemlich starker Besetzung.

Zunächst spielte die 2. Mannschaft gegen Mainz, was zunächst auf Position 4 dazu führte, dass Christian einen deutlichen 3:0- Sieg ohne Spielverlust einfahren konnte, weil er einfach keinen Gegner hatte. Stephan kämpfte sich gegen Michael Fink in ein sehr laufintensives und starkes Spiel. Beide verbuchten jeweils einen Satz, bevor es richtig eng wurde. Die Sätze 3 und 4 gingen in die Verlängerung und hier hatte Stephan einfach das Quäntchen Glück mehr, um diesen zu gewinnen. So kam es zu einem knappen, wenn auch nicht unverdienten 3:1 und zum zweiten Punkt an diesem Tag gegen die Landeshauptstädter aus Rheinland-Pfalz. Unser Freund Rüdiger hatte mal wieder Einsatz, weil es personell notwendig war und er sich dankenswerterweise trotz Zeitnot zur Verfügung stellte. Sein Gegner Rickardo Laing ist sehr unangenehm zu spielen, weil er über ein körperbetontes Spiel verfügt und eine gewisse Adaption hieran daher erforderlich ist. Rüdiger hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen, kam dann aber in Schwung und nahm das Spiel seines Gegners an. Leider ließ die Konditionen etwas nach und trotz Aufholens eines 0:2-Rückstands verlor Rüdiger dann im 5. Satz gegen den an diesem Tag etwas besseren Rickardo, wobei in diesem Spiel auch etliche Diskussionen zu bemerken waren, die für beide Spieler Unruhe und den Schiedsrichtern Stress ins Spiel brachten. André spielte ein hervorragendes Spiel auf Position 1 gegen Thomas Männer. André gewann in 4 Sätzen, die teilweise knapp waren, aber André verfügt über eine große Kampfkraft und ausgeprägte Schnelligkeit und der 4. Satz ging in die mehrfache Verlängerung, die dann aber André glücklich gegen den nicht enttäuschenden Thomas gewinnen konnte.

Sodann spielte unsere 3. Mannschaft gegen Mainz und hier war Viktoria die unglückliche Glückliche, die zwar 3:0 gewann, aber letztlich auch keinen Gegner hatte. Bénédict spielte gegen Michael Fink und war erneut zu ungeduldig und zu wechselhaft in seinen Aktionen. Immer noch ist bei ihm, der mittlerweile über eine gute Technik verfügt, zu bemerken, dass er viel zu schnell Punkte machen will, was zwar meist gelingt, aber leider zu häufig zu Gunsten des Gegners. Letztlich hatte er gegen Michael keine Chance und keinen Satzgewinn zu verbuchen. Elisabeth hatte Rickardo zum Gegner und wusste schon, dass dies nicht einfach werden würde. Nachdem Ricardo beim Einspielen drei Bälle verschliss, war Elisabeth im 1. Satz zu zappelig (nicht zippelig), um mithalten zu können. Auch für sie war es schwierig, sich auf das Spiel von Ricardo einzulassen. Allerdings gelang ihr im 3. Satz eine Leistungssteigerung und ein Satzgewinn, ehe sie im 4. Satz letztlich anerkennen musste, dass Ricardo an diesem Tag der Stärkere war und letztlich mehr Präsenz im Court zeigte. Markus auf Position 1 hatte dann gegen Thomas Männer keine Chance, er schaffte gerade 5 Punkte, was aber keine Schande ist, den Thomas ist ein richtig guter Squasher.
Das letzte Spiel war dann das Vereinsduell und auch hier ist der Spielbericht relativ schnell geschrieben, obwohl es wirklich ein Highlight gab, dazu später mehr. Viktoria musste gegen Christian in den ersten beiden Sätzen Lehrgeld zahlen, bevor Christian etwas das Gas vom Pedal nahm und Viktoria mehr Land sah. Viktoria spielte vor den Augen ihrer Familie im 3. Satz richtig gutes Squash, konnte ihn aber dennoch nicht gewinnen. Bénédict verfiel gegen Stephan wieder in das alte Muster, dass er zu viel versucht, was ihn dann letztlich entmutigt, wenn es schief geht. Hier müssen wir im Training mehr Ruhe und Konstanz und Geduld hinein bringen. Stephan hatte trotz einiger recht ordentlicher Phasen von Bénédict keine Probleme, das Spiel zu gewinnen. Spiel des Tages war dann das Match zwischen Elisabeth und Rüdiger, was äußerst ausgeglichen war und Rüdiger hatte erneut mit seiner Kondition zu kämpfen gegen die sehr gut spielende Elisabeth. Nach ausgeglichenen ersten beiden Sätzen kam es zu Verlängerungen im 3. und 4. Satz. Im 5. Satz führte Elisabeth gar 8:3, bevor sie die Konzentration verließ und die Bälle Rüdiger oft in den Schläger spielte, was dieser natürlich nutzte. Rüdiger schaffte es in der Tat, in der Verlängerung den 5. Satz mit 12:10 zu gewinnen, was letztlich wirklich als glücklich bezeichnet werden kann. Und im Spiel von André gegen Markus auf Position 1 hielt Markus noch ganz gut mit, André war aber dann trotz einiger Highlights von Markus doch der stärkere und bessere Spieler und gewann das Spiel mit 3:0.

Die 2. Mannschaft konnte damit den Mittelfeldplatz festigen, die 3. liegt am Tabellenende und bei der 1. Mannschaft hoffen wir, wie ausgeführt, auf die Rückrunde. Wir wünschen allen im Verein und außerhalb des Vereins ein schönes Weihnachtsfest, bleibt gesund und munter und wir freuen uns auf die Rückrunde mit hoffentlich wiederum spannenden und guten Spielen, über die wir berichten können.

Verfasser: Kurt Rauch, 17.12.2017