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4. Spieltag am 9.12.2023 in der Ober- und Verbandsliga

Die relativ geringe Anzahl an Mannschaften und Teams, die in den Ligen der südwestlichen Verbände ihre Klingen kreuzen, führen zu etwas zerrupften Spieltagen. Wir haben in der Regionalliga 9 Teams, in der Oberliga 7 und in der Verbandsliga 6. Es ist schade, dass so wenige Vereine mit einer so geringen Anzahl von Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Umso schöner ist es, dass mit den Mannschaften aus Germersheim, Rhein-Neckar und Mainz 3 Vereine dabei sind, die jeweils 3 Mannschaften gemeldet haben. Wir haben es mit 2 Mannschaften geschafft und wenn man unsere Setzliste sieht, wären vielleicht auch 3 Teams zu melden möglich gewesen. Allerdings hat die Erfahrung der Vergangenheit gelehrt, dass man schon einen großen und zuverlässigen Satz an Spielern benötigt, um 3 Mannschaften zu bestücken. So hatte es an diesem Spieltag Rhein-Neckar schwer, Mannschaften für die Spieltage aufzustellen, dies mit der Folge, dass leider für Rhein-Neckar 3 in der Verbandsliganiemand mehr übrigblieb und damit dieses Team ausfiel. Dasselbe gilt übrigens auch für Germersheim, die niemanden mehr für Team 3 hatten.

Dennoch wurde gespielt, und dies für unsere Teams sowohl in der Oberliga als auch der Verbandsliga. In der Oberliga führte der Weg nach Bexbach, konkret in die Sportarena Lichtburg, einem alten Kino, welches schon legendäre Spiele sah (insoweit: Gruß an meinen alten Freund Michael Schwenk; ich denke gerne an unsere epischen Matches zurück!!!!!!). Unsere 1. Mannschaft war relativ stark besetzt, so auf Nummer 1 mit dem jungen Luxemburger Joseph Busman auf Position 1, dem zuzuschauen eine große Freude macht, ist er doch technisch und taktisch schon auf sehr hohem Niveau. Auf Position 4 hatte Philip mit Bernd Moog überraschenderweise relativ wenig Schwierigkeiten. Philipp spielte konzentriert und mit gutem Tempo, sodass Bernd richtiggehend überrollt wurde und nur 9 Punkte in 3 Sätzen schaffte. Der ewige Udo Holzmann musste leider gegen André auf Position 3 das Spiel wegen einer Verletzung abschenken, was schade war, denn es hätte sich sicherlich ein tolles und abwechslungsreiches Spiel ergeben. Gute Besserung, alter Freund! So gab es keinerlei Schweißtropfen der beiden. Udos Sohn Simon auf Position 2 musste gegen Oliver ran und eigentlich kann ich auf den running gag verweisen, den ich schon im letzten Bericht gebraucht habe, wenn Oliver den Court betritt. Es waren halt mal wieder 5 Sätze, wobei Oliver im 4. Satz den Sack hätte zumachen können. Er musste aber in die Verlängerung und hat diese leider knapp verloren. Auch der 5. Satz verlief spannend, aber der jüngere Simon hatte etwas mehr zuzusetzen und gewann diesen mit 11:7. Dies war aber nicht so tragisch, hatte nämlich auf Position 1 der Homburger Marc Hartz, ein richtig guter und starker Spieler, gegen unseren jungen Joseph keine Chance. Joseph variierte ständig, wusste immer eine Antwort auf die Schläge von Marc und gewann deutlich in 3 Sätzen. Fazit: 3:1 gegen Homburg und somit weitere 3 Punkte auf der Habenseite.

Das Spiel gegen Rhein-Neckar 2, die stark ersatzgeschwächt angetreten waren, verlief noch deutlicher. Alle unsere 4 Aufrechten gewannen ohne Satzverlust, wobei erwähnenswert ist, dass sowohl Joseph als auch Oliver im jeweils 3. Satz in die Verlängerung mussten, diese aber gegen Martin Lai (stark gespielt) und Rainer Tscheschel gewannen. André siegte gegen Cornél Götz und Philipp gegen Claus Kappes, der schnell „Rücken hatte“ und die Segel streichen musste, recht deutlich. Damit weitere 3 Punkte, insgesamt also nach Adam Riese 6 Punkte und eine Platzierung auf Position 3 mit lediglich 2 Punkten Abstand auf den Tabellenführer. Gut gemacht, Jungs!

Bei der 2. Mannschaft war die Anreise ähnlich weit, musste man nämlich an Hamburg vorbei und Richtung Westen nach Zweibrücken abbiegen. Wie erwähnt, gab es nur ein sportliches Spiel. Dieses ging gegen den SC Heidenkopf 2 und die geballte Routine der 4 Squashdinos Titi Burkhart (Ü 70!!! – Grüße alter Freund, Du bist ja unverwüstlich!!), Dirk Bubel (der zwischenzeitlich mal zu den Hobbyspielern abgewandert war), Bernhard Louis und Frank Wunn. Auf unserer Seite spielten die beiden Luxemburger Paris Caillet (ein 12-jähriger mit unglaublicher Technik und mit schon hervorragendem Spielverständnis) sowie sein Trainer Jean-Claude Schmidt. Lea und Christian komplettierten das Team. Mit dem 1. Spiel Jugend gegen Alter bei einer Altersdifferenz von rund 60 Jahren zeigte Paris schon sein ganzes Können, indem er den gewiss nicht schlechten und noch recht flinken Peter in 4 Sätzen zwar knapp, aber durchaus verdient und überzeugend besiegen konnte. Lea spielte gegen Dirk ebenfalls ein gutes Spiel, war immer dicht dran in den Sätzen, hatte dann aber mit der Schlagkraft von Dirk ihre Probleme. Mit etwas mehr Glück wäre mehr drin gewesen, aber so gewann Dirk doch in 3 Sätzen, die teilweise recht knapp waren. Jean-Claude kam gegen Bernhard erst nicht richtig ins Spiel. Der Luxemburger Trainer fand spät in seine Form und gewann in 5 Sätzen, in den letzten beiden Durchgängen aber klar und deutlich. Und Christian mühte sich gegen Frank redlich, drängte ihn in den 5. Satz, wo Frank aber deutlich überlegen war und mit seiner linken Wunderhand einen Superschlag nach dem anderen herausholte. Damit zumindest ein verlorenes Unentschieden, ein Pluspunkt und Besetzung von Rang 3 in der Verbandsliga.

Verfasser: Kurt Rauch, 21.11.2023