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Bericht über den dritten Rückrundenspieltag am 2.2.2019

Für unsere 1. Mannschaft gab es mal wieder einen Heimspieltag in der schönen Anlage RELAX in Ensdorf mit illustren saarländischen Gegnern: den Squashern aus Rohrbach vom SRC Wiesental II sowie den Freunden von Stroke Eleven Saarbrücken, wobei vorweggenommen werden soll, dass das Match zwischen den beiden Gästen ganz deutlich mit 4:0 an die Rohrbacher ging, was sicherlich auch damit zusammenhing, dass die Saarbrücker stark ersatzgeschwächt antreten mussten.

Aber jetzt zu unseren Spielen: die krankheitsbedingte Abwesenheit von Marius,, der aber dennoch in der Anlage war und für Trinknahrung sorgte, sowie der Ausfall von Nathan sorgten dafür, dass André auf Position 4 spielte und Marc aus der 2. Mannschaft aufrückte. Im Spiel gegen Wiesental hatte es André mit Thorsten Kubera zu tun und dieses Spiel war an Spannung nicht zu überbieten. Beide gaben sich die Kugel, jeder gewann einen Satz und der 5. Satz ging in die mehrfache Verlängerung. Schon die Ausbeute von 51:51 Punkten besagt, dass es ein eigentliches Unentschieden war, was es natürlich im Squash nicht gibt. Thorsten hatte den längeren Atem im 5. Satz und gewann diesen mit 15:13 glücklich, aber nicht unverdient. Damit waren wir an einem ersten Punkt denkbar knapp vorbeigeschrammt. Dass Marc auf Position 3 mit Frank Andreas derart wenig Mühe hatte, war nicht zu erwarten, aber Marc erwischte einen Sahnetag. Er holte alles aus sich heraus, spielte fast fehlerfrei und ließ seinen Gegner, der sich nach Kräften mühte, permanent in der Defensive. Der Dreisatzsieg mit nur 13 Gegenpunkten war in der Höhe überraschend und gleicht das Pech im 1. Spiel aus. Auch Rudi spielte äußerst konzentriert, beherrschte Ball und Gegner nach Belieben und machte mit Michael Bauer auch einen relativ kurzen Prozess. 3 Punkte mehr als Frank Andreas auf Position 3 erreichte Michael dann doch, was aber nichts daran änderte, dass der Dreisatzsieg ebenso deutlich wie hoch verdient war. Und unser 5-Satz-Oliver machte seinem Namen alle Ehre, als er mit Christian Tietz genau über diese Distanz die Klingen kreuzte. Oliver sah schon nach 2 Sätzen nach konzentrierter Leistung wie der sichere Sieger aus, denn er gewann beide, um dann aber seinem Gegner die Chance zum Ausgleich zu geben, was dieser auch nutzte. Im 5. Satz allerdings war Christian geknackt und Oliver gewann diesen relativ deutlich mit 11:4, sodass ein 3:1 herauskam und weitere 3 Punkte auf dem Weg in die Regionalliga verbucht wurden, was eigentlich nicht Ziel der Saison war, aber nun durchaus im Bereich des Möglichen bleibt.

Das Spiel gegen die Strokies verlief dann noch deutlicher, wie ausgeführt wegen des mehrfachen Ersatzes unserer Freunde aus Saarbrücken. André hatte mit Neuling Frank Rick auf Position 4 kaum Schwierigkeiten. Er spielte nicht an seiner Grenze, gewann die drei Sätze dennoch relativ deutlich. Marc zeigte seine gute Form eindrucksvoll gegen den noch unerfahrenen Yoan Ozioulis in seinem ersten Match, musste sich auch nicht verausgaben, um in 3 glatten Sätzen mit nur 6 Gegenpunkten das einseitige Match für sich zu entscheiden. Rudi hat es dann mit dem erfahrenen Jens Enge schon etwas schwerer, dies zumindest in den ersten beiden Sätzen, die ausgeglichen verliefen und die ein 1:1 brachten. Was Rudi dann aber gegen den stark nachlassenden Jens in den nächsten beiden Spielen zeigte, war eindrucksvoll und Jens hatte nicht den Hauch einer Chance beim 11:1 und 11:2 in der 2. Hälfte des Spiels. Und Oliver brauchte auf Position 1 ebenfalls gegen den starken Michael Steigleiter keine 5, sondern lediglich 3 Sätze, die er, ebenfalls in bestechender Form, souverän und ohne drohenden Satzverlust für sich entschied. Dass gegen den Tabellensechsten ein derart deutlicher 4:0-Sieg heraussprang bei nur einem Satzverlust, überrascht schon und zeigt, dass die Mannschaft auch ohne Stammbesetzung wettbewerbsfähig ist und oben mitspielen kann. Ob es dann letztlich reicht, um in die Regionalliga zu kommen, wird sich zeigen, der Weg allerdings verläuft diesbezüglich vielversprechend. Position 2 mit 5 Punkten Vorsprung vor Germersheim ist das Zwischenergebnis, wobei die Südpfälzer allerdings noch 2 Spiele Rückstand haben und damit den Vorsprung verkürzen oder uns sogar überholen können. Es bleibt spannend!

Die 2. Mannschaft hatte demgegenüber nur ein einziges Spiel zu bestreiten, dies in Zweibrücken gegen die dortige 2., die bislang nicht allzu viel riss, aber an diesem Samstag in sehr starker Besetzung antrat. Unsere junge und stark verbesserte Lea hatte es mit Jan Liedtke zu tun und der Bursche zeigte keine Gnade, zog sein Spiel sehr druckvoll durch, womit Lea natürlich Schwierigkeiten hatte. Dennoch enttäuschte Lea nicht, obwohl sie sehr deutlich in 3 Sätzen verlor. Matthias auf Position 3 brachte nicht sein Können in den Court, das er sich durch Fleiß und Talent angeeignet hat. Gegner Julian Wendland war eigentlich nicht deutlich überlegen, aber Matthias fand überhaupt nicht in sein Spiel, schlug die Bälle eher unkontrolliert als gezielt und wollte mit Macht versuchen, das Spiel zu drehen, was natürlich immer ein schlechter Ratgeber ist. Ohne Ruhe und Genauigkeit funktioniert es halt nicht und Julian war bei diesen Attributen an diesem Tag einfach besser. Trotz teilweise knapper Sätze verlor Matthias in 3 Sätzen und war untröstlich. Jürgen hatte auf Position 2 mal wieder Einsatz gegen den erfahrenen und sympathischen Heiko Doll und Jürgen hielt zumindest im 2. Satz überraschend gut mit, während in den anderen beiden Sätzen Heiko sein Können, seine Erfahrung und die Souveränität zeigte und Jürgen von einer Ecke in die andere schickte. Auch hier war unser Spieler chancenlos und Heiko gewann verdient in 3 Sätzen, auch wenn der 2. in die Verlängerung ging. Schließlich war es Christian auf Position 1 vorbehalten, für den Ehrensatz zu sorgen, denn er gewann gegen Chris Ulrich den dritten Satz, fand aber auch nicht in sein Tempospiel, was sicherlich gegen Chris gewirkt hätte. Chris spielte sein Match souverän zu Ende und ließ Christian die Fehler machen. Daher ein deutlicher 0:4-Rückschlag in Zweibrücken, was aber bei der Aufstellung der Zweibrücker, die, wie ausgeführt, in sehr starker Besetzung antraten, kein Beinbruch ist.

Verfasser: Kurt Rauch, 10. Feb. 2019