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Berichte über den letzten Spieltag der Hinrunde der Saison 2018/2019 – mit Rückblick

Die Spieltage zu nummerieren ist schwierig, seit die Verbandsliga mehr Spieltage hat als die Oberliga. In der Oberliga war es der 5., in der Verbandsliga der 6. Spieltag, wobei hier auch noch kurz über die Zwischenrunde der Verbandsliga berichtet werden soll, die schon am 10.11.2018 stattgefunden hatte. Aber immer schön der Reihe nach!

In der Oberliga trat unsere 1. Mannschaft zu Hause an mit den Gegnern Germersheim II und St. Wendel I, also die beiden Tabellennachbarn an der Spitze der Liga, was spannende Spiele erwarten ließ. Das Team kreuzte zunächst die Rackets gegen Germersheim. Jüngling Rudi spielte gegen Alexander Kurth-Barbier, der einen schönen 1. Nachnamen hat. Rudi war in diesem Spiel derart konzentriert und spielte so druckvolle Bälle, dass sein Gegner nie eine richtige Chance hatte. Lediglich einige leichte Fehler trübten das insgesamt sehr positive Bild. Rudi gewann sicher in 3 Sätzen mit einer wirklich guten Leistung. Marius ist derzeit super in Form. Er spielte gegen den jungen Benjamin Göttlich ein tolles Spiel mit Konzentration und guter Defensivarbeit. Er hatte gegen den gewiss nicht schlechten Benjamin immer eine Antwort parat und siegte daher auch in 4 Sätzen, wobei nur der 3. relativ deutlich verloren ging. Oliver auf Position 2 hatte sein Match gegen Jürgen Schmitt zu bestreiten. Es war teilweise ein knappes Spiel, welches aber nicht immer auf höchstem Niveau stattfand, weil Jürgen sehr viele leichte Fehler unterliefen und dies letztlich mehr als bei Oliver, der auch nicht einen Sahnetag erwischte. Dennoch gewann Oliver in 3 Sätzen, wobei die letzten beiden in die Verlängerung gingen, was zeigt, dass es doch ein knappes Spiel war. Auf Position 1 hatte erstmals in der Saison Nathan Einsatz gegen Bernhard Helmling. Unser Neuseeländer ließ keinen Zweifel aufkommen, wer Herr im Ring ist. In 3 Sätzen ließ er seinem Gegner gerade mal 13 Punkte. Es war dennoch ein schönes Spiel, gut anzuschauen, Nathan war aber letztlich eindeutig der stärkere und sicherere Spieler. Ergebnis folglich ein deutliches und nie erwartetes 4:0 mit nur einem Satzverlust; der Spieltag begann also äußerst erfreulich.

Gegen den noch verlustpunktfreien Tabellenführer aus St. Wendel war es eine ganz andere Herausforderung. Auf der Position 4 spielten quasi beide Rudis gegeneinander, unser Rudi gegen den Rüdi-Rudi namens Göddel, dem engagierten und sympathischen Funktionär im Squashverband mit vielen guten neuen Ideen. Diese Ideen halfen aber gegen Rudi im Court nur bedingt, es waren andere Qualitäten gefragt. Es entwickelte sich ein Spiel wie auf einer Achterbahn, Rudi war mal oben, Rudi war mal unten, er war nervös, zappelig und unkonzentriert, dann war er fokussiert, spielte sensationelle Bälle, um dann wieder in alte Muster zu verfallen. Rüdiger ist natürlich ein sehr erfahrener Spieler, der ein großes Repertoire an taktischen Finessen hat, der aber etwas gehandicapt war durch eine Fußverletzung und daher 100 % nicht erreichen konnte. Nach 4 Sätzen stand es 2:2, bevor Rudi sich im 5. Satz wieder konzentrierte und zu mentaler Stärke zurückfand, was dann ausschlaggebend war für einen schönen Fünfsatzerfolg unseres Jünglings gegen einen gewiss nicht enttäuschenden Rüdiger. Marius auf Position 3 spielte gegen James Coughlan wiederum ein Riesenmatch. Er wirbelte wie ein Hurricane durch den Court, war nie zu greifen und gab keinen Ball verloren. James wusste überhaupt nicht, wie ihm geschieht und Marius zog das Spiel konsequent zu Ende. Ein 3:0 und in Punkten ein 33:14 zeigt die Überlegenheit von Marius in diesem Match. Oliver hatte die undankbare Aufgabe, gegen den Superspieler Roland Laures antreten zu müssen, der auch schon bei uns Freude im Court bereitet hat. Die saubere Technik von Roland war wie erwartet Garant für einen ungefährdeten 4-Satz-Sieg, wobei Oliver im 3. Satz mit 12:10 letztlich der Satzgewinn gelang, der zu einem gewonnenen Unentschieden führte; hier muss ich halt einmal vorweg greifen. Roland spielte wie gewohnt sehr präzise und druckvoll und war verdienter Sieger. Im Spiel des Tages trat Nathan gegen Philipp Weinthal an, einen ehemaligen Bundesligaspieler der Squash-Tigers Brüggen. Es war das erwartete hochwertige Match, wobei Philipp einen deutlichen Trainingsrückstand hat und sich bei Nathan eine alte Verletzung aufgetan hatte, sodass er nicht in seiner Bestform spielen konnte, vor allem nicht im letzten Satz. Diese Schwäche hat der ehemalige Bundesligaspieler ausgenutzt und in 5 Sätzen nach einer schon deutlichen 2:0-Führung verdient gewonnen. Wie gesagt, es gab gegen den Tabellenführer 2 Punkte und dies ist sensationell.

Es war ein sehr schöner Spieltag und unsere Anlage RELAX hatte dank Marius noch bis etwa 20:00 Uhr geöffnet, Andrea und Volker haben für Getränke gesorgt und unsere Freunde aus St. Wendel Trinkschulden beglichen, die bekanntermaßen wie Spiel- Ehrenschulden sind, hier war es Roland, der in Form nicht ganz alkoholfreier Getränke die Schulden an diesem Abend einlöste.

Die 2. Mannschaft musste in der Verbandsliga nach Germersheim reisen, um dort aber nur ein einziges Spiel bestreiten zu müssen und zu können. Hinzu kam, dass der SRC Illtal, der ebenfalls in Germersheim 2 Spiele bestreiten sollte, kurzfristig abgesagt hatte, was die ungute Folge hatte, dass die Mainzer einen Betriebsausflug nach Germersheim machen konnten und unverrichteter Dinge wieder in die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz zurückfahren mussten. Ein äußerst unglücklicher Verlauf. Zum Sportlichen: Matthias spielte gegen Wolf-Dieter Apitz und Matthias zeigte ein tolles Spiel, wobei Wolf in den ersten beiden Sätzen überhaupt keinen Fuß auf den Boden bekommen hat. Er spielte jede Menge Fehler, war auch nicht bereit, dies durch Laufen auszugleichen, was sich dann aber im 3. Satz geändert hatte. Wolf kam besser ins Spiel, Matthias hat etwas nachgelassen und so kam es zur Verlängerung, die dann Matthias glücklich gewann. Folglich ein deutlicher 3:0-Erfolg für unseren Neuling, der sich ungemein verbessert hat. Auf Position 3 spielte Elisabeth gegen Hans-Dieter Körner. Unsere Lady, die mittlerweile sogar die Wiesental-Open gewonnen hat, hat sich zu einer sehr starken Squashspielerin entwickelt, sie kam aber vor allem mit den druckvollen Aufschlägen von Dieter nicht zurecht. Die Ballwechsel waren daher vornehmlich kurz und Elisabeth hat sich geschworen, sich mit einer Squash-Ballmaschine Bälle wie Geschosse um die Ohren schießen zu lassen, um dies zu üben. Auf Position 2 spielte Markus gegen Piotr Sojka. Markus war meist in der Defensive, löste dies aber recht ordentlich. Piotr war aber äußerst fit und schlagsicher, was zur Folge hatte, dass Markus in schöner Regelmäßigkeit in allen 3 Sätzen jeweils 4 Punkte erreichte, seinen Gegner aber nicht ernsthaft in Schwierigkeiten bringen konnte. Auf Position 1 entwickelte sich ein spannendes Spiel gegen den Germersheimer Henning Thiel mit einem äußerst engen 5. Satz mit mehrfachen Verlängerungen. Der sympathische Henning bot ein tolles Match und verlor mit etwas Pech. Dieser Fünfsatzsieg für uns bedeutet ein Unentschieden, wenn auch ein verlorenes gegen Germersheim, weil wir 2 Sätze weniger gewannen. Dennoch ist die Ausbeute durchaus gelungen.

Zum Abschluss noch ein Rückblick auf den 5. Spieltag, der schon am 10.11.2018 in der Verbandsliga stattfand. An diesem hatte die 2. Mannschaft ebenfalls Heimspiele, diese in gegen Mainz 2 und Mainz 3, die in einem Gelenkbus ins Saarland reisen konnten. Im 1. Match waren die Gegner diejenigen aus Mainz 2, wobei Stephan gegen Thomas Männer antreten musste. Bei dem jahrzehntelangen Hobbyspieler und seit einigen Jahren Ligaspieler Stephan fällt eine gewisse Unruhe im Court auf. Er kann richtig gut Squash spielen, hat Stärken in Tempo und Schlagkraft, verheddert sich aber häufig im Court mit Dingen, die er nicht beeinflussen kann. In allen Sportarten ist die Konzentration im Wettkampf die wichtigste Eigenschaft, die man braucht, um erfolgreich spielen zu können. Stephan hat eine sehr gute Veranlagung, reibt sich dann aber ab und zu zu sehr auf mit Diskussionen mit Schiedsrichter, Gegner und mit sich selbst, was dann den Blick auf das Wesentliche verstellt, nämlich mit mentaler Stärke seine Konzentration zu halten und in Ruhe sein Spiel durchzuziehen. Ich habe im Spiel nur wenig Einfluss auf den Schiedsrichter und den Gegner, ich habe Einfluss auf mein eigenes Spiel, welches durch Äußerlichkeiten nicht beeinträchtigt werden sollte. Sportlich war es durchaus in Ordnung, was Stephan bot, wobei sein erfahrener Gegner, der durch die Unruhe im Court auch etwas unruhig wurde, letztlich in 5 Sätzen nicht unverdient gewinnen konnte. Stephan ist es aber hoch anzurechnen, dass er nach dem Spiel mit dem sympathischen Thomas klar kam und auch einsichtig war, dass manchmal im Court die Diskussionen zu viele waren. Er ist ein sympathischer Bursche sowohl im Training als auch außerhalb des Courts, mit dem man super klarkommt, im Wettkampf erscheint auch spieltaktisch noch Potenzial nach oben zu sein. Weiter ging es mit Christian gegen Niklas Schneider. Christian spielte ein gutes Match, holte den 2. Satz, um dann aber anerkennen zu müssen, dass Niklas an diesem Tag der stärkere Spieler war, der in 4 Sätzen gewinnen konnte. André auf Position 2 spielte gegen Markus Armbrust ein schönes Spiel, war aber wegen einer Erkältung nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Dies hat schon merklich an ihm gezehrt. Wenn er gesund gewesen wäre, hätte er die paar Prozent in die Waagschale werfen können, um das Spiel zu gewinnen. So verlor er knapp in 5 Sätzen. Schließlich hatte auf Position 1 Marc ein Aufeinandertreffen mit Moritz Schwerbel. Marc spielte ordentliches Squash, nicht allzu viele Fehler, Moritz hatte aber einen Nickshot-Tag mit zusätzlich Knapp-über-dem-Tin-Bällen, sodass dies ausschlaggebend war für einen Viersatzsieg von Moritz, der diesen Tick einfach besser war.

Gegen Mainz 3 spielte eine ganz andere Mannschaft. Nur Marc auf Position 1 war gesetzt, die anderen 3 Spieler wurden ausgetauscht. Lea durfte auf Position 4 ran und dies ebenfalls gegen ein Mädel namens Miriam Pelle. Beide sind noch recht unerfahren im Squash, Miriam hatte aber kräftige Aufschläge und Lea kam damit nicht zurecht. Dennoch hat sie gut gespielt, ihre Gegnerin war aber einen Tick besser, sodass sie gegen unsere junge Lea in 3 Sätzen gewinnen konnte. Lea war auch etwas nervös ob der Wettkampfsituation, was aber in dem Alter und bei wenig Erfahrung mit Wettkämpfen ganz normal ist. Elisabeth spielte auf Position 3 gegen Stefan Holzapfel und zeigte hier ihr enormes Potenzial. Beide haben rund 3 Jahre Squasherfahrung auf dem Buckel und es entwickelte sich ein schönes Spiel, welches die nicht ganz fitte Elisabeth doch recht deutlich beherrschte, wobei ihr Gegner Stefan bei besserer taktischer Einstellung möglicherweise Chancen gehabt hätte. Ich werde aber den Teufel tun, ihn über diese Taktik zu unterrichten, da muss er selbst drauf kommen. Super Leistung von unserem Mädel, auf die sie zu Recht stolz sein kann. Markus auf Position 2 hatte seine Match gegen Michael Fink auszutragen und Michael ist ein sehr guter Squasher, gegen den Markus normalerweise nicht viel Chancen hat. Markus meinte, er habe für viele Punkte gesorgt, aber leider für den Gegner, was dann auch wiederum das 0:3 belegt. Schließlich spielte Marc auf Position 1 gegen Rickardo Laing. Marc machte ein gutes Spiel, hatte das Match eigentlich im Griff und musste gegen einen Rickardo, der seine Form nicht richtig fand, nicht über seine Grenzen hinausgehen. Marc gewann sicher in 3 Sätzen.

Folglich gab es rückblickend an diesem Spieltag ein verlorenes Unentschieden gegen Mainz 3 und eine Niederlage von 0:4 gegen Mainz 2, insgesamt also nur einen Punkt gegen die gesammelte Macht aus der Karnevalsstadt am Rhein.