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Berichte über den 7. und 8./9. Spieltag der Ligen im Südwesten am 28.1.2017

Ein Vorwort in eigener Sache: dieser Bericht fand in absoluter Entwurffassung schon Anfang der Woche völlig unfreiwillig den Weg in Facebook und auf die Homepage, war er nur spracherkennungsmäßig abdiktiert und in keiner Form korrigiert. Ich hatte ihn versehentlich bei meiner Absicht, die kurze Presseerklärung an den Verteiler zu übermitteln, in die Welt gesetzt, dann aber nach 2 Tagen gemerkt, dass dies der Griff in die Schüssel war. Sorry, er wurde gleich gestoppt und wird jetzt geschönt offenbart! Los geht`s in der autorisierten Fassung:

Schlag auf Schlag geht es in der Rückrunde weiter, es ist ein seltener Fall, dass schon im Januar 2 Rückrunden-Spieltage zu absolvieren waren.

Die 1. Mannschaft, wieder in stärkster Besetzung, musste in der Oberliga Südwest erneut nach Güdingen, dieses Mal zu den Gastgebern des SC Heidenkopf 2, die ebenso wie die Strokies im dortigen Squash-Center ihre Heimspiele austragen. Mit knappen Matches war zu rechnen und dies bewahrheitete sich auch, sind die Gegner doch die Tabellenfünften (die Gastgeber) und Dritten (Squash and Fun St. Wendel). Das Spiel gegen die bärenstarken Nordsaarländer hatte es dann auch in sich. Bereits das 1. Match zwischen unserem Jugendspieler Rudolf Fries und James Coughlan war ungemein spannend und ausgeglichen. Rudi mit jugendlicher Unbekümmertheit ließ nach gewonnenem 1. Satz etwas in der Konzentration nach, was dann zur Folge hatte, dass James die beiden nächsten knapp gewinnen konnte. Offen war das Match in den folgenden Sätzen 4 und 5 mit dem glücklicheren Ende für Rudi, dem in den entscheidenden Phasen die besseren Schläge gelangen. Der erste eingefahrene Punkt ließ sich dann aber letztlich nicht in einen Sieg vergolden, denn in den anderen 3 Spielen waren die symphatischen Ex-Bouillon-Städter einfach besser. Marc hatte zwar nach Punkten ein recht ausgeglichenes Spiel gegen Rüdiger Göddel (38:40), aber auch nach gewonnenem 1. Satz in den anderen 3 sehr knapp, aber dennoch nicht unverdient das Nachsehen, zumal Rüdiger das etwas ruhigere und konzentriertere Spiel anbot. Oliver war überraschenderweise gegen Frank Barczynski nicht in der Lage, einen Satz zu gewinnen. Alle Sätze waren knapp, aber alle Sätze konnte der Gegner für sich entscheiden. In den entscheidenden Phasen fehlte Oliver der Killerinstinkt. Marius fand dann gegen unseren ehemaligen Mitspieler und alten Freund Roland Laures tatsächlich seinen Meister. Marius siegte mit gewohntem Tempo-Spiel im 1. Satz, musste dann aber anerkennen, dass Roland über wesentlich mehr Routine, ein größeres Schlagrepertoire und letztlich die etwas bessere Technik verfügt, um unseren Jüngling noch in Schach zu halten. Schade, aber gegen diese starke Mannschaft kann man ruhig einmal verlieren, vor allem wenn man bedenkt, welche Spiele das Team im letzten Jahr ablieferte.

Besser lief es dann gegen das Team vom Heidenkopf. Rudi war der Spieler des Tages, denn auch hier gewann er auf Position 4 sein Spiel gegen den unangenehm zu spielenden Peter Ries, einen Routinier mit großer Laufbereitschaft und starkem Defensivspiel. Die Dramaturgie war dieselbe: Rudi gewann den 1. Satz, ließ dann etwas nach, um im 4. und vor allem im 5. seinen Gegner deutlich in Bedrängnis und auf die Verliererstraße zu bringen. Erneut Riesen-Kompliment an unser Squashtalent, dem nur noch die Konzentrationsfähigkeit über das gesamte Spiel hinweg fehlt. Marc ließ auf Position 3 dem Ü-65-Weltranglistenspieler Bernhard Burkhart aus Frankreich, liebevoll genannt Titi, in 3 Sätzen keine Chance. Titi-Bernhard rackerte und kämpfte wie immer, legte alles hinein, aber Marc hatte letztlich die Gewinnerschläge auf seiner Seite. Und Oliver machte schließlich seinem Ruf als 5-Satz-Spezialist alle Ehre, als er den gewiss nicht schlechten und technisch bärenstarken Rainer Bender in genau solchem Spiel in Schach hielt. Vor allem der letzte Satz mit 11:4 war überragend und schließlich auf die bessere Kondition unseres Dauerläufers zurückzuführen. Alleine Marius kam gegen den Linkshänder Frank Wunn, einen alt-erfahrenen und mit allen Wassern gewaschenen Routinier nicht zurecht. Im 1. Satz könnte er noch überzeugen, die anderen 3 waren aber unruhig und unkonzentriert gegen den taktisch starken Saarbrücker und diese 3 Sätze verlor Marius etwas unter Wert. Letztlich war dies aber auch egal, denn der 3:1-Sieg stand schon vorher fest und der gesundheitlich angeschlagene Marius musste nicht mehr das Letzte aus sich herausholen.

Die 2. Mannschaft musste zu einem einzigen Spiel in der Verbandsliga nach Germersheim reisen zu einem vorgezogenen 3-Spiele-Spieltag mit 4 Mannschaften. Diese sehr aufwändigen Spieltage sind dem Zwölferfeld geschuldet und sicherlich in ihrer Organisation verbesserungsfähig. Nicht optimal ist es schon, wenn die Gastgeber, wie es zwar noch normal ist, 2 Spiele haben, aber 3 Mannschaften aus dem Saarland zusätzlich nach Germersheim reisen müssen, wie es hier neben unserem Team mit Illtal II und Homburg II war. Noch unglücklicher ist es zu nennen, dass die Spiele zwar einerseits um 12:30 Uhr schon anfingen, unsere Mannschaft aber bis 15:00 Uhr zu warten hatte, bis sie antreten durfte. Natürlich ist es grundsätzlich richtig, dass alle Mannschaften zum Spielstart anwesend sein müssen, zumal auch die 1. Spiele Schiedsrichter von den anderen Mannschaften benötigen. Wenn dann aber bei nur vier Spielen insgesamt eine Mannschaft mehr als 3 Stunden warten muss, um zu ihrem einzigen Einsatz zu kommen, sollte dies zumindest diskussionswürdig sein und vom Verband überlegt werden, ob und wie dies künftig anders zu organisieren ist. Leider ist es unserem Team in der Hinrunde passiert, dass Germersheim nicht richtig informiert wurde bei Spielen in Saarlouis. Hierfür gab es aber letztlich gerechte Geld- und Punktabzugsstrafen für uns. Ob diese lange Wartezeit mit diesem Ereignis zusammenhängt, erschließt sich mir nicht. Die Unschuldsvermutung sagt, dass dies nicht der Fall ist. Dennoch erscheint es mir auch durch diese Zeilen wichtig, in eine entsprechende Diskussion, gegebenenfalls auch mit anderen Mannschaften, einzutreten, um bei zugegebenermaßen sehr kompliziertem Spielplan nicht unnötige Längen zu haben. Nun zum Spiel: die stark ersatzgeschwächte 2. Mannschaft hatte letztlich gegen die starken Südpfälzer keine Chance. Markus auf Position 4, Benedict auf Position 3, Christian und André schaffen keinen einzigen Satzgewinn, wobei Christian noch derjenige war, dem die meisten Punkte gelangen. Markus schlug sich achtbar aus der Affäre, Benedict konnte seinen guten Trainingseindruck in den letzten Wochen zwar andeuten, aber noch nicht ins Spiel umsetzen und André konnte zwar gegen Benjamin Göttlich recht ordentlich mitspielen, schaffte aber kein konstantes Spiel, um den starken Germersheimer in Bedrängnis zu bringen. Also alles abhaken, den 6. Tabellenplatz weiter innehaben und hoffen, dass es in den nächsten Spielen besser wird.

 

Und nun noch ein kurzer Nachtrag vom aktuellen Spieltag des letzten Wochenendes, erneut einem Einschub für die Verbandsliga. Dieses Mal zog es unsere 2. Mannschaft nach Mainz zu einem kompakten Spieltag gegen die beiden Teams der Heimcourts, Mainz II und III. Unsere „Amazone“ Elisabeth hatte mal wieder Einsatz und das ungemein technisch und spielerisch stark gewordene Mädel legte sich in beiden Matches gewaltig ins Zeug, was aber nicht reichte, um gegen Peter Lörler (Mainz III) und Markus Armbrust (Mainz II) Zählbares herauszuprügeln, zumal die beiden rheinischen Herren auch keine Gnade fanden und ihr Spiel ohne diese und damit souverän durchzogen. Nichtsdestotrotz zog sich Elisabeth achtbar aus der Affäre und ihr fehlen letztlich noch solche ernsthaften Spiele, um noch besser zu werden. Die anderen 3 Christian, André und Arthur konnten gegen die 3. Mannschaft recht gut mithalten. Christian gewann das Spiel gegen den starken Michael Fink sogar in 4 Sätzen, während André gegen Michael Weidmann von Mainz 3 zwar gut begann, aber dennoch seine Bestform nicht erreichte, mit der er sicherlich eine Chance gehabt hätte. Arthur lag schon 0:2 gegen Thomas Männer zurück, besann sich dann auf seine Schnelligkeit und die kämpferischen Qualitäten und schaffte es in der Tat, dieses Spiel noch mit 3:2 zu gewinnen. Ergebnis war gegen Mainz III ein Unentschieden, zwar ein verlorenes mit 6:9-Sätzen, aber dennoch ein Punktgewinn. Gegen Mainz II sah es dann schlechter aus, weil, wie schon die Zählweise zeigt, diese etwas besser sind als die Dreier und hier war es erneut Arthur, der gegen Markus Stoffel 5 Sätze ging, dort aber den letzten verlor. André schaffte gegen Andreas Reiffs wiederum 4 Sätze, wobei er den 1. gewinnen konnte, und Christian und Elisabeth zogen dann noch deutlicher den Kürzeren. Dennoch ist die Ausbeute mit einem Punktgewinn aus den Mainzer Spielen durchaus zufriedenstellend.

Verfasser: Kurt Rauch, 29.01.2017