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Play-offs und Saisonabschluss der Squashsaison 2025/2026 am 25.4.2026

Es ist vollbracht! Und prachtvoll! Nicht nur in die Saison ist mit diesem Highlight Ende April beendet, auch die sportlichen Ziele haben sich für unseren Verein mehr als erfüllt. Beide Teams konnten den Aufstieg feiern, was ein riesiger Erfolg ist und für den ich auch vom PC aus mit Tastatur und Spracherkennung einen herzlichen Glückwunsch ausspreche.Mitverantwortlich hierfür sind nicht nur die Spieler des eigenen Vereins, die sich regelmäßig den sportlichen Herausforderungen in den Ligaspielen stellen, sondern auch diejenigen unserer Freunde und Mitspielerinnen und Mitspieler aus Luxemburg, die nicht nur sportlich Hervorragendes geleistet haben, sondern auch zuverlässig und menschlich überragend waren. Super gemacht, liebe Schlägerschwinger aus unserem Verein und unserem Umfeld. Nun müssen wir schauen, wie wir diese Erfolge sportlich in der neuen Saison auch umsetzen können. Im Einzelnen zu den Spielen:

Unser Vorstand hatte sich dazu entschlossen, sich für die Durchführung der Play-offs der besten 4 Teams aus der Oberliga Südwest zu bewerben. Wir haben den Zuschlag erhalten und Marius, unser daueroptimistischer Blondschopf aus der Dynastie der RELAXER, organisierte vor Ort alles perfekt. Herzlichen Dank, Marius; wir sind froh, dass wir unseren fast verlorenen Sohn wiedergewonnen haben. Du bist ein unersetzlicher Mosaikstein in unserem Verein.

Die Matches begannen mit den Halbfinals, zuerst mit dem Spiel zwischen St. Wendel und Mainz 2. Unsere Bundeslandsfreunde aus dem Nordsaarland traten zwar in guter, allerdings nicht in allerbester Besetzung an, sodass es schwierig zu werden schien. So kam es dazu, dass nur unser eigentlich eigenes Urgestein Oliver Müller, der in diesem Jahr für die Kreisstädter aus dem Norden spielt, sein Match gegen Niklas Schneider gewinnen konnte, unser Ehemaliger Roland Laures aber recht überraschend gegen Moritz Schwerbel ebenso verlor wie Michael Bauer und Hans-Jürgen Senger gegen ihre Gegner. Damit konnte sich Mainz für das Finale qualifizieren.

Im 2. Halbfinale trafen wir auf das Team aus Germersheim 2, welches eigentlich keine großen Ambitionen hatte, in die Regionalliga aufzusteigen, dass aber dennoch in sehr starker Besetzung antrat. Marius spielte gegen Jürgen Schmitt. Den 1. Satz beherrschte er, im 2. wurschtelte er ein wenig und verlor diesen, nur um dann seine Konzentration wiederzugewinnen und seine Schnelligkeit und Kondition in den nächsten beiden Sätzen souverän auszuspielen. Das Punktverhältnis von 45 zu 25 zeigt, dass der Sieg trotz verlorenem 2. Satz klar und eindeutig ausfiel. Marc mit Zunamen Gladel spielte gegen den erfahrenen André Guldi und zeigte sich konzentriert und sehr exakt in seinen Schlägen. Im 3. Satz schwächelte er etwas, konnte aber die anderen Sätze mit fast perfektem Spiel für sich entscheiden, wobei nicht unerwähnt bleiben soll, dass er in der Tat in der letzten Phase des Spiels einen Hechtsprung einbaute, der nicht nur Boris Becker, sondern auch Oliver Müller den Neid ins Gesicht getrieben hätte. Vor allem ist bemerkenswert, dass er diesen unverletzt überstanden hatte und somit weiterhin spielfähig blieb. Philip auf Position 2 hatte es mit Claus Brandenburger zu tun, musste aber relativ schnell erkennen, dass er an diesem Tag seine Fehlerquote nicht in den Griff bekam. Zwar verliefen die Spiele recht ausgeglichen und Philip konnte in jedem der 4 Sätze in Führung gehen, musste aber dennoch zu viele Punkte wegen eigener Fehler abgeben. Bezeichnend ist, dass er im letzten Satz schon mit 10:7 führte, dennoch aber 10:12 verlor, was ihn hinderte, im 5. Satz nochmals anzugreifen. Dennoch Kompliment an Claus, der das Spiel konzentriert und mit geringer Fehlerquote zu Ende brachte. Nun lag es an Enas auf Position 1, gegen Piotr Sojka den Sieg einzufahren. Beide haben in dieser Saison schon zweimal die Klingen gekreuzt, beide Male konnte Enas gewinnen. Aber Piotr hatte sich was vorgenommen. Er gewann den 1. Satz in mehrfacher Verlängerung mit 17:15, um dann aber anerkennen zu müssen, dass Enas technisch und auch spieltaktisch an diesem Tag überlegen war. Außerdem spielte sie weniger Fehler und beobachtete ihren Gegner genau. Die nächsten 3 Sätze gewann sie zwar knapp, aber dennoch verdient, sodass mit dem errungenen 3:1 das Finale um die Meisterschaft erreicht war. Den Aufstieg konnten wir schon mit diesem Ergebnis klarmachen. Dennoch war natürlich der Ehrgeiz dar, auf die Meisterschaft einzufahren.

St. Wendel sicherte ich Bronze durch ein 3:1 gegen Germersheim: Glückwunsch ins „Roliverland“ !!

Im Finale musste zunächst Marius gegen Muhammad Nawaz Qaisraini ran. Es entwickelte sich ein extrem spannendes Spiel, welches letztlich durch die größere Fitness und Schnelligkeit von Marius entschieden wurde. Nawaz spielte hervorragend mit, gewann Satz 2 sowie Satz 3 in der Verlängerung, um dann aber ein kleines Quäntchen nachzulassen. Auch die letzten beiden Sätze waren recht knapp, aber dadurch geprägt, dass Marius mit einigen Stopps und gegenläufigen Schlägen seinen Gegner arg ins Laufen brachte, der irgendwann etwas tiefer ein- und ausatmen musste. Dennoch war es ein hochklassiges und ausgeglichenes Spiel mit einem besseren Ende für Marius. Trotzdem auch Kompliment an Nawaz für das spannende Match. Marc hatte es auf Position 3 mit bereits erwähnten Jean zu tun. Besagter Jean ist unheimlich fit, hat eine gute Technik und voll austrainiert. Er hätte durchaus das Zeug, höherklassig zu spielen und zeigte das an diesem Tag eindrucksvoll. Marc hielt in Phasen gut mit, konnte aber keinen Satz für sich entscheiden, sondern musste die Spiele seinem überlegenen Gegner überlassen. Auch hier Kompliment an den sehr starken Jean. Philip spielte gegen Niklas Schneider auf Position 2 und hatte dieses Spiel gut im Griff. Den ersten Satz gewann er deutlich, in den anderen beiden war es zwar knapper, die Fehlerquote unseres Jünglings hielt sich aber in Grenzen, sodass er deutlich in 3 Sätzen gewinnen konnte. Auch Enas auf Position 1 hatte mit ihren Gegner Moritz Schwerbel recht wenige Probleme. Auch hier bestach sie durch Technik und Spielintelligenz. Moritz ist zwar schnell und fit und wehrte sich nach Kräften, die bessere Technik auf Seiten unserer Luxemburgerin gab aber letztlich den Ausschlag für den Sieg und letztlich auch für das 3:1 gegen Mainz.

Damit Quintessenz: Aufstieg geschafft, Meisterschaft gewonnen und eine gute Saison gekrönt. Kompliment an alle, die mitgeholfen haben. Es ging mit einer schönen Feier in der Anlage weiter, wobei unsere Kämpferinnen und Kämpfer nach den Spielen die Damendusche nutzen mussten, weil die Herrenduschen defekt waren. Natürlich waren die Männer bei der Duschaktion unter sich in diesem Teil der Anlage und vorher, währenddessen und danach floss der eine oder andere Tropfen alkoholhaltiger Getränke. Natürlich gab es Sieger- und Aufstiegsshirts, die Ihr in den Fotos bewundern könnt. Die sind echt schräg, aber das muss so sein. Außerdem kreierte Philip mit äußerster technischer Raffinesse und Intelligenz (ob diese künstlich oder künstlerisch wertvoll war, bleibt offen!!) einen wunderschönen Meiserschafts- und Aufstiegssong über uns; Ihr könnt ihn im Anhang hören und Euch begeistern! Glückwunsch erneut für diesen Erfolg.

KI-generierter Song zum Aufstieg beider Mannschaften des 1. Squashclubs Saarlouis im April 2026

Die 2. Mannschaft hatte ihre Spiele in Güdingen und spielte zunächst gegen Zweibrücken. Unsere aktiven Evgheni, Matvei, Jörg und Lea hatten kaum Probleme gegen das junge Team von der Grenze zum Saarland. Collin und Julien Ulrich, Sebastian Pulich und Eric Köser wehrten sich nach Kräften, konnten aber keinen Satz gewinnen, sodass unser Team ins Finale einziehen konnte.

Das Finale ging gegen Heidenkopf 2. Lea hatte gegen Alain Gross recht wenig Probleme und gewann die einzelnen Sätze bis auf den letzten, in der es in die Verlängerung ging, recht klar. In den anderen Spielen allerdings dominierten die Saarbrücker. Das Spiel von unserem Newbie Jörg gegen Salvatore Grasso wurde zum Spiel des Tages. Es ging über 5 Sätze und die beiden letzten mussten in der Verlängerung entschieden werden. Während Jörg den vierten Satz noch mit 12:10 für sich entscheiden konnte, ging der entscheidende mit demselben Ergebnis umgekehrt an Salvatore. Damit äußerst unglücklich für uns, aber nicht unverdient für den tapferen Salvatore, der alles reinlegte, ebenso natürlich wie Jörg. Auch Matvei hatte mit Bernhard Louis, einem sehr erfahrenen Squasher, einige Probleme. Er gewann zwar den 2. Satz deutlich, musste aber den anderen Sätzen dem kraftvollen Spiel seines Gegners Tribut zollen und verlor mit 1:3. Auch Evgheni musste dem sehr erfahrenen Ex-Saarburger Herbert Britten den Vorrang lassen. Herbert spielte sehr stark und Evgheni kam nicht zu seinem Spiel. Er gewann zwar Satz 2, hatte aber in den anderen 3 Sätzen nur geringe Möglichkeiten, diese für sich zu entscheiden. Herbert gewann verdient in 4 Sätzen und damit konnte Heidenkopf die Meisterschaft einfahren. Herzlichen Glückwunsch hierfür; Ihr habt es verdient. Aber auch der Zweite steigt auf und damit haben wir auch in der nächsten Saison ein Oberliga-Team, nämlich die 2. Mannschaft. Habt Ihr toll gemacht und vor allem Dank an unsere Freunde aus Luxemburg, die sich zuverlässig und regelmäßig bereit erklärten, die Spiele zu bestreiten und uns damit zu helfen.

Kommt gut durch den Sommer und durch die Turniere, die jetzt sicher stattfinden, und bleibt unserem Sport treu!

Euer Kurt

Verfasser: Kurt Rauch, 28.04.2026