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5. Spieltag 2025/2026

Schlag auf Schlag, im wahrsten Sinne des Wortes, geht es im neuen Jahr mit der Saison weiter. Dass schon im Januar zwei Spieltage stattfinden, ist außergewöhnlich und sorgte leider auch dafür, dass unsere 2. Mannschaft, die ein einziges Spiel in Germersheim absolvieren musste, nicht genügend Leute zur Verfügung hatte. Dies ist einerseits schade und andererseits ärgerlich, steht doch schon lange fest, dass diese Spieltage stattfinden. Zudem haben wir eigentlich genügend Spielerinnen und Spieler gemeldet, bei denen dann aber sei es krankheits- oder urlaubsbedingt oder wegen terminlicher Kollisionen der Squashspieltag hinten runterfällt. Ein altes Problem, nicht nur in unserem Verein, sondern in vielen, wie man wöchentlich sieht, das aber dennoch ärgerlich ist. Nicht zu ändern, aber dennoch ein Appell an alle, sich die Termine vorzumerken und rechtzeitig, d. h. eine oder 2 Wochen zuvor, bei den Mannschaftsführern Bescheid zu geben, falls es nicht gehen sollte. Unsere Freunde aus Luxemburg hatten dieses Mal auch keine Zeit. Eine Verlegung war leider auch nicht möglich, weil der Gegner, dies aus guten Gründen, dies nicht organisiert bekam. Schade, aber dies sollte erneut daran erinnern, dass gemeldete Spielerinnen und Spieler bitte, wenn irgend möglich, dabei sein oder zeitnah absagen sollten.

In der Oberliga allerdings konnte der Spieltag stattfinden. Man traf sich in der Hauptstadt und der Hauptstadt der Narren in Rheinland-Pfalz, nämlich in Mainz. Da dort in der schönen großen Anlage allerdings auch nur 2 Courts zur Verfügung stehen und es ein Vierer-Spieltag war, einigte man sich darauf, dass die Spiele bereits um 13:00 Uhr beginnen sollten. Dies hatte gut geklappt und, dies vorausgeschickt, man war auch rechtzeitig wieder zu Hause. Im ersten Spiel hatten wir gleich Einsatz, aber nicht im, sondern vor dem Court als Schiedsrichter. Anschließend ging es dann gegen die Gastgebermannschaft von Mainz 3. Diese trat mit 2 Spielern auf den hinteren Positionen an, die noch nicht viel Erfahrung in den Ligen haben. Lukas Kalchthaler war der Gegner von André auf Position 4. André hatte zwar nicht viel Mühe, musste aber dennoch aufpassen, dass er seinen Gegner nicht unterschätzte. Im ersten Satz gelangen diesem 6 Punkte, in den anderen beiden war André aber klar überlegen und hatte das Spiel immer im Griff. 3:0 war das Ergebnis für uns. Ähnlich lief es bei Philip gegen Markus Mohr. Auch dieser (Philip) musste nicht an die Grenze gehen, sondern kam nicht in Schwierigkeiten, obwohl sich Markus wehrte. Auch hier ein klarer 3:0-Sieg. Gegen den erfahrenen Rickardo Laing auf Position 2 trat unser Jüngling aus Luxemburg Paris Caillet, ganze 16 Jahre alt und schon mit sehr viel internationaler Turniererfahrung im Jugendbereich, mit voller Konzentration an. Auch er ließ dem guten Gegner aus Mainz nicht den Hauch einer Chance, siegte sogar im 1. Satz mit 11:0. Seine technischen Fähigkeiten und taktischen Fertigkeiten sind überragend und so hatte er auch mit seinem Tempo und seiner Schnelligkeit keinerlei Probleme mit seinem Gegner. Und auf Position 1 spielte Enas ein ebenso souveränes Match gegen Michael Fink, dem Spitzenspieler aus der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. Enas war immer konzentriert, Herr bzw. Frau der Lage, kam in den Sätzen nie in Gefahr und ließ ihren Gegner laufen. Auch hier also ein 3:0 mit einer überwältigenden Bilanz von 12:0 in Sätzen und 132:47 Spielpunkten. Tolle Leistung nach konzentrierten Spielen gegen den Tabellenfünften.

Das Match gegen Germersheim war etwas anspruchsvoller, liegen nämlich die Südpfälzer auf Position 3 in der Tabelle. André auf Position 4 spielte ebenfalls souverän gegen Ulrich Sutter, dem er nur 7 Punkte ließ. Spiel des Tages war dann das von Philip gegen Rainer Tscheschel. Hier entwickelte sich ein spannender Spielverlauf, bei dem Philip zunächst in Führung gehen konnte, nach verlorenem 2. Satz ein 2:1 erreichte, um dann aber in den letzten beiden Sätzen seine Konzentration zu verlieren und unforced errors in unzähliger Vielfalt zu produzieren. Mal war das Tin im Weg, mal der Rahmen des Schlägers, mal die Außenlinien. Platzierte Bälle waren die Seltenheit und dies hatte zur Folge, dass Rainer, der konzentriert und sicher durchspielte, diese Fehler gnadenlos ausnutzen konnte. Er gewann die beiden letzten Sätze recht deutlich und somit kam es zu einem verdienten Punktgewinn für Germersheim. Paris hatte dann auf Position 2 mit André Guldi wiederum recht wenige Probleme. Es ist schon faszinierend, wie dieser junge Bursche, der Squash schon seit dem 7. Lebensjahr spielt, seine Klasse, seine Technik und seine Spielübersicht einsetzt. André ist sicher kein schlechter, er hatte aber nicht den Hauch einer Chance gegen das Riesentalent aus unserem Nachbarland. Enas auf Position 1 hatte auch etwas mehr Mühe mit Piotr Sojka aus Mainz. Sie gewann die ersten beiden Sätze recht knapp, verlor den dritten ebenfalls knapp, wusste aber im vierten dann, wie sie ihre Präzision steigern und ihren Gegner zu Fehlern zwingen konnte. Sie hatte eine klare Taktik und zog diese durch mit der Folge, dass auch sie dieses Spiel mit 3:1 gewann und wir unseren zweiten Sieg in der Fremde einfahren konnten. Für André war dies noch nicht genug, der tauschte einfach seinen Squashschläger in ein deutlich leichteres Badminton-Racket, schnappte sich die Squashspieler aus Mainz und legte einfach noch ein Badminton-Match hin. Unbedingt sollte ich erwähnen, dass auch André diese Spiele mit 3:0 gewann, was man von unserem Racketlon-Profi natürlich auch erwarten konnte……

Damit konnten wir die Tabellenführung in der Oberliga festigen, haben 2 Punkte mehr als der Tabellenzweite aus St. Wendel, der allerdings auch 2 Spiele mehr auf dem Buckel hat. Dies bedeutet, dass wir schon sicher in den Play-offs sind und dort unsere Saison krönen können.

Durch die Absage des Spiels der 2. Mannschaft ist diese weiterhin auf Platz 2 der Verbandsliga.

Übrigens sind die nächsten Spiele am 7.3.2026, also Anfang März. Die Bitte an alle unsere Spielerinnen und Spieler sowie die der anderen Vereine. Blockt diesen Termin und schaut, dass Ihr Euren Vereinen dann zur Verfügung steht. Die Pause bis dahin ist recht lang und es sollte möglich sein, dies zusammen mit den Vereinen zu organisieren. In diesem Sinne: schönen Februar und tolle Narrenzeit!!

Verfasser: Kurt Rauch, 02.02.2026