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6. und letzter regulärer Spieltag der Saison 2025/2026

Die 7 Teams der Oberliga und die 6 Teams der Verbandsliga im Südwesten absolvierten am letzten Wochenende ihren Abschlussspieltag zur Erstellung der Tabelle, die nach den nachzulesenden Regularien in der „Squashliga“ zur Teilnahme von ominösen Play-offs berechtigt. Dies die Theorie, ob es in der Praxis auch so weit kommt, ist derzeit wegen der Planungen der Teams noch unklar, sollte aber schnell zu klären sein.

Fakt ist, dass unsere beiden Teams Einsatz hatten, die 1. Mannschaft in Homburg in der altehrwürdigen Lichtburg und die 2. Mannschaft zu Hause im Relax in Ensdorf. Die 1. Mannschaft hatte schon einen guten Vorsprung an der Tabellenspitze und die 2. wollte diese festigen und, um es vorwegzunehmen: es wurde ein voller Erfolg für beide Mannschaften.

In Homburg mussten wir auf unsere Freunde aus Luxemburg verzichten und spielten in der Aufstellung Philip, André, Marc und Marius. Da André auch noch Badmintonspiele zu absolvieren hatte, durften wir zuerst dran, und zwar zunächst gegen Ida-Oberstein 2. Marius‘ Gegner war Bernd Willems und unser wiedergefundener Sohn hatte relativ wenig Probleme, sein temporeiches Spiel durchzusetzen. Er gewann glatt in 3 Sätzen und kam nie in Gefahr. Anders lief es dann auf Position 3 mit Marc (Gladel), der es mit dem mehrfach erwähnten und bereits ausgiebig beschriebenen unverwüstlichen Robert Yaghoubi zu tun hatte. 2 Sätze waren denkbar knapp und letztlich hatte die Jugend doch Vorteile gegenüber (natürlich nicht dem Alter) der Reife und Erfahrung. Die Sätze 1 und 3 gingen in die Verlängerung, in Satz 2 hatte Marc keine Probleme gegen den wirklich ständig konzentriert zu bespielenden Robert. Dies gelang Marc weitgehend, ohne dass Robert enttäuschte. André matchte gegen den Ex-Trierer und ewigen Squasher Michael Roller, der wieder zu seinem geliebten Squashsport zurückgefunden hat und nunmehr für die Schmuckstadt aufläuft. Von der Papierform her musste man sich arge Sorgen um André machen, ob er gegen den ehemaligen Spitzenspieler aus Rheinland-Pfalz mithalten kann, aber André merkte man den Trainingsvorsprung und die gute Kondition an, gegen die Michael nur im 1. Satz mithalten konnte, der in den beiden nächsten aber letztlich relativ deutlich unserem Sportwart den Vortritt lassen musste. Schön, Michael, wieder über Spiele von dir berichten zu können. Ich hatte dich auf sonstigen sozialen Medien eher auf der Bühne verortet als im Court. Philip auf Position 1 maß sich mit Holger Weinand, hatte in den ersten beiden Sätzen doch Probleme, was hauptsächlich daran lag, der er einen traumhaften dreiwöchigen Urlaub „in den Knochen“ (??) hatte, der doch etwas an seiner Kondition nagte. Holger wehrte sich nach Kräften, gewann nach verlorenem 1. Satz in der Verlängerung den zweiten mit 11:7, um dann aber wiederum der Schnelligkeit und der wiedergefundenen Kraft von Philip Tribut zollen zu müssen. Die letzten beiden Sätze gingen relativ deutlich an unsere Nummer 1, sodass gegen Idar-Oberstein ein Satz verloren wurde, insgesamt aber ein 4:0 zu Buche steht. Schöne Leistung unseres Teams!

Gegen Mainz 2, die in relativ starker Besetzung antraten, wurde es erwartungsgemäß enger. Marius hatte arge Mühe gegen Oliver Lobisch. Er gewann Satz 1 deutlich, musste in den nächsten beiden Sätzen aber bei ausgeglichenem Spiel jeweils die Verlängerung, die er glücklich für sich entschied. Marc gegen Marco Stoffel hieß die Begegnung auf Position 3. Im ersten Satz sah Marc überhaupt kein Land und erreichte nur 2 Punkte gegen den souverän und fehlerfrei spielenden Marco, der mit Nick-Returns glänzte. Die anderen beiden Sätze verliefen deutlich enger und knapper, gingen beide mehrfach in die Verlängerung, beide aber verlor unser Spieler der Position 3 unglücklich mit jeweils 12:14. André lieferte das Spiel des Tages gegen Niklas Schneider. Schön abwechselnd gewannen beide Squashläufer jeweils einen der beiden ersten Sätze. In Satz 3 drehte André auf, gewann mit 11:3 um dann im 4. Satz die Chance zu einem Viersatzsieg zu haben, aber auch eine Verletzung in seinen Gehwerkzeugen zu spüren. Diese Chance vergab er in der Verlängerung, die er mit 10:12 verlor und auch im 5. Satz fehlte nicht viel, aber genügend dazu, diesen zu gewinnen. Der starke Niklas zog diesen Satz noch mit 11:9, sodass wir uns einen Sieg gegen Mainz 2 abschminken konnten. Und Philip hatte arge Schwierigkeiten mit Moritz Schwerbel. Der erste Satz verlief ausgeglichen, Moritz hatte mehr Spielglück bei dem 14:12 in der Verlängerung. Auch im 2. Satz war Philip nahe dran, verlor aber auch diesen 11: 9, um dann im 3. Satz mit 11:7 wiederum den Kürzeren zu ziehen. Auch hier war wohl der Wasserurlaub etwas schädlich, denn er beraubte Philip seine Stärken in Kondition, Kraft und Schnelligkeit. Folge hiervon: wir verloren unser erstes Spiel in der Liga mit 1:3 gegen wirklich starke Mainzer, was aber nur ein kosmetisches Problem ist, denn mit 32 Punkten belegen unsere Squasher souverän den 1. Platz mit 7 Punkten Vorsprung vor St. Wendel 1 und 9 vor Mainz 2. Nur ein gewonnenes Unentschieden und die genannte Niederlage wirken sich leicht negativ aufs Endergebnis aus. Glückwunsch, Jungs und Mädels, die ihr zu diesem Erfolg beigetragen habt. Tolle Sache und gute Ausgangslage für die (wohl oder nicht stattfindenden?) Play-offs im April.

Und unsere 2. Mannschaft machte dieses Kunststück der Zwischenmeisterschaft in der Verbandsliga Südwest dann auch klar. In den Heimspielen waren Gegner der SC Zweibrücken 1 sowie die Strokies aus Saarbrücken, Team 2. Im ersten Spiel gegen Zweibrücken und das Ulrich-Team von „Jugend forscht“ spielte Lea gegen Erik Köser, der schon gut die Kugel trifft. Der junge Bursche wehrte sich nach Kräften gegen unsere beste Squasherin, hatte aber gegen das technisch saubere und letztlich auch genauere Spiel von Lea noch viel Luft nach oben. Lea gewann deutlich, aber Erik enttäuschte überhaupt nicht bei seiner Dreisatz-Niederlage. Unser Neuling Jörg Lorenz auf Position 3 trat gegen Julien Ulrich an und musste sich schon kräftig strecken, um den jungen Burschen in Schach zu halten. Die Sätze waren deutlich enger, Jörg setzte sich aber dennoch allein durch seine Kraft und Reichweite recht deutlich durch gegen Julien, der in manchen Phasen des Spiels gleichwertig und sogar besser war. Dennoch souveräner Sieg von Jörg. Matvei auf Position 2 kämpfte im Jugendduell gegen Julien-Bruder Collin und musste sich auch strecken. Unserer Luxemburger Jugendnationalspieler hatte im ersten Satz Schwierigkeiten, spielte in den nächsten beiden doch seine Klasse aus, ohne dass Collin enttäuschte oder aufgab. Teilweise war es ein ausgeglichenes Spiel, aber Matvei ist noch einen Tick besser als Collin und konnte klar in 3 Sätzen gewinnen. Sein Vater Evgheni hatte gegen André Müller auf Position 1 der Zweibrücker wenig Schwierigkeiten und gewann ebenfalls deutlich in 3 Sätzen, sodass ein klares 12:0 in Sätzen und 4:0 in Spielen verbucht werden konnte.

Gegen die Strokies hatte Lea spielfrei, weil die Saarbrücker Freunde nur mit dreien angereist waren. Jörg hatte zur Gegnerin Frederike Hakenesch, eine recht neue Spielerin, die aber auch wiederum Jörg die eine oder andere Aufgabe stellte. Auch hier war das Spiel teilweise ausgeglichen und man merkte das Talent der Spielerin aus Saarbrücken. Jörg setzte sich aber dennoch recht deutlich durch, ohne dass Frederike enttäuschte oder die Segel strich; es war ein interessantes und recht ausgeglichenes Spiel. Matveis Gegner hieß Cuadra Noguera Edmondo Alejandro (bitte verzeiht mir, wenn ich den Namen falsch geschrieben haben sollte, aber ich hoffe, dass er stimmt!), der aus Nicaragua stammt und der unserem jungen Matvei auch die eine oder andere Aufgabe stellte. Matvei löste diese aber und gewann gegen den jungen Mann aus Südamerika doch recht deutlich, ohne dass dieser enttäuschte. Und Evgheni kreuzte sein Racket mit dem von Florian Merscher. Auch Mr. Gluhoi sen. hatte recht wenige Probleme mit der Nummer 1 der Saarbrücker und gewann klar ebenfalls in 3 Sätzen.

Ergebnis hier: zwei deutliche 4:0-Siege und tatsächlich die Verteidigung von Platz 1 gegenüber Heidenkopf 2, die punktgleich sind, aber in den Spielen um 2 Punkte schlechter sind als wir. Damit auch hier Tabellenführer und Zwischenmeister in der Verbandsliga für unsere 2. Mannschaft. Auch an die Mädels und Jungens dieses Teams herzlichen Glückwunsch. Es war, soweit ich denken kann, nach der Ligaphase die erste doppelte „Teil-Meisterschaft“, die unser Squashclub feiern durfte, wobei immer noch das große Fragezeichen ist, ob und wie es mit den Play-offs mit Aufstiegen und Meisterschaft weitergeht.

Verfasser: Kurt Rauch, 09.03.2026