Bericht über die Vereinsmeisterschaften am 28.5.2011 und das anschließende Sommerfest

zum Vergrößern anklickenBei den diesjährigen Vereinsmeisterschaften gab es insoweit eine Revolution, als erstmals ein Jugendfeld ausgespielt werden konnte, bei dem die Teilnehmer nicht qua Definition zu Jugendlichen gemacht wurden, wie in früheren Zeiten, als man Leute unter 40 das Prädikat "Jugendlicher“ aufgedrückt hatte. Dieses Mal waren es wirklich vier Jungens, die mangels Stimmbruchs eindeutig als Jugendliche zu qualifizieren waren. Leider konnten unsere Mädels, die bei den Jugendlichen die quantitative Macht haben, nicht teilnehmen, was mit Sicherheit ein Manko ist, wäre es doch toll gewesen, wenn auch noch ein eigenes Feld für die Mädels zustande gekommen wäre. Aber wir wollen nicht so anspruchsvoll sein und uns freuen, dass überhaupt so viele Jugendliche derzeit im Verein und dort auch sehr trainingsfleißig sind.

zum Vergrößern anklickenFangen wir auch gerade mit unseren Jugendlichen an: Teilnehmer waren die beiden Söhne von Karl Carlos und Jonas, die gegen unsere Jugendspieler Marius und Rudolf antreten mussten. Es stellte sich aber doch relativ schnell heraus, dass unsere beiden eigenen Gewächse mit ihrem Trainingsfleiß und dem schon langjährigen Training technisch und taktisch etwas stärker waren und sich letztlich gegen die beiden Gäste aus der Pfalz durchsetzen konnten. Insbesondere Marius zeigte auch gegen Rudolf ein gutes und technisch ansprechend aussehendes Spiel mit vielen Raffinessen und Feinheiten, so dass der Ausblick gewagt werden kann, dass Marius in ein oder zwei Jahren unsere alten Stammkräfte mit seinem Squash zum Suizid treiben wird. Großes Kompliment damit an Marius, aber auch an Rudolf, der sich technisch und taktisch deutlich verbessert hat, und auch große Anerkennung für die beiden Söhne von Karl, die gut mitgespielt haben und richtig Spaß an der Teilnahme bei uns hatten. Glückwunsch daher an den ersten Vereinsmeister in der Jugend in der Geschichte des Squashclubs: Marius

zum Vergrößern anklickenBei den Großen hatten sich 8 gemeldet, besser gesagt 9, aber Rüdiger in seiner unendlichen freigeistigen Leichtigkeit war dann doch nicht anwesend, sondern weiter entfernt zugange, was leider nicht zu den Organisatoren der Veranstaltung gedrungen war. Vorteil war ohne Zweifel, dass man mit acht Spielern und zwei Gruppen einen relativ schönen Modus hinbekommt. In den beiden Vierer-Gruppen ist insbesondere erwähnenswert, dass Benjamin trotz großen Trainingsrückstands wieder ungemein spannende und Kampf betonte Spiele ablieferte und diese denkbar knapp verlor. So hatte er gegen Marc bereits 2:0 geführt und auch unser filigraner Senior Karl musste über die volle Distanz gehen. Denkbar knapp verlor Benjamin seine Gruppenspiele, in denen sich ohne Niederlage unser Urgestein und hoffentlich Bald-Rückkehrer Oliver auf Nr. 1 und Marc auf Nr. 2 durchsetzten. In der anderen, etwas schwächer besetzten Gruppe traten neben unserem immer noch linkshändigen Präsidenten Frank der Rudolf-Erzeuger Harald, den man partout nicht überzeugen kann, sich seinen Spielerpass abzuholen, der talentierte Neuling Sascha und unser Kämpferherz Markus an. In dieser Gruppe setzte sich Frank relativ locker durch und auch Harald gelang durch Siege gegen Sascha und Markus die Qualifikation für das Halbfinale. Sascha gewann dann auch gegen Markus 3:2 und überließ daher Letzterem die Laterne.

zum Vergrößern anklickenBei den Platzierungsspielen setzte sich zunächst Benjamin gegen Markus durch und unser Lehrer konnte sich über Platz 7 freuen. Im Match um den fünften Platz konnte Karl, bis dahin typisch mit technischer Extraklasse und schlitzohrigen Verhaltensweisen auffällig, leider nicht durchspielen, denn eine Achillessehnenverletzung stoppte ihn und das Konditionswunder Marius ersetzte ihn. Marius hatte nicht genug vom Sieg in der Jugendgruppe, sondern setzte auch Sascha gewaltig zu, der in fünf Sätzen aber gewinnen konnte. Die Halbfinals sahen als Sieger Frank und Oliver mit jeweils 3:0 gegen Marc, der bitterlich beklagte, dass das Doping namens Bolla (kein Mädel, sondern Silkes legendäres Gebäck) nicht zur Verfügung stand und daher seine Blutkörperchen kollabiert sind, und Harald. Jener gewann dann auch in fünf Sätzen gegen Marc und erreichte Bronze. Im Endspiel durfte Frank jubilieren, der es fertig brachte, im gesamten Verlauf der Vereinsmeisterschaften keinen einzigen Satz zu verlieren und dies mit einem Schläger für 16 €. Oliver spielte ein sehr gutes Turnier, hatte aber dann konditionell und seitens der Kraft gegen den trainingsfleißigen Frank nichts mehr zuzusetzen und der frühere regelmäßige Vierte Frank konnte endlich mal Vereinsmeister werden und hat damit seine Wiederwahl als Präsident des Vereins so gut wie sicher in der Tasche.

zum Vergrößern anklickenAbends ging es dann beim Sommerfest in Saarwellingen in der „Laube“ noch heiß her bei gutem Wetter, Grillspezialitäten draußen und dem ersten internen Pflegen des Muskelkaters durch entsprechend lockernde Getränke.


Verfasser: Kurt Rauch / 05.Juni 2011

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