Bericht über die Vereinsmeisterschaften am 7.7.2007 im Squashcenter Relax in Ensdorf

Die Terminierung dieses Ereignisses hatte, um es vorweg zu sagen, nur mittelbar etwas mit dem Spezialdatum für Heiratswillige zu tun.Vereinsmeisterschaft-2007 Die einzige Verbindung war diejenige, dass es in den Courts bei Volker auch verschiedene Paarungen gab, die sich aber allein schon hinsichtlich des Ablaufs und der Tatsache, dass nur Männer teilnahmen, deutlich von gewissen Tätigkeiten frischer Ehepaare unterschieden haben. Und lassen wir es dahingestellt, was körperlich und psychisch anstrengender ist.

Tatsache war, dass sich insgesamt neun Squasher gemeldet hatten, um amVereinsmeisterschaft-2007 ersten Tag der Ferien, also einem eher ungünstigen Zeitpunkt, die Schläger zu kreuzen und einen Meister auszuspielen. Bis auf Jürgen (kurz vor der Urlaubsreise), Marc Thrill (Zeitprobleme), Gerhard (ebenfalls keine Zeit) und Christoph (anderweitig beschäftigt) waren alle Spieler der ersten Elf der Rangliste anwesend. Auch Markus Burg von der dritten Mannschaft sowie unser Neuzugang Jürgen Krebes nahmen teil und vervollständigten die Felder.

Man spielte in zwei Gruppen, wobei die beiden SpitzenspielerVereinsmeisterschaft-2007 Stefan Oelpke und Roland Laures gesetzt wurden. Glücksfee, besser: Glücksfeerich bei der Auslosung spielte dieses Mal mangels weiblicher Alternativen (die liebreizende Britta kam erst gegen Ende des Turniers und eine Auslosung zu diesem Zeitpunkt hätte nur noch kosmetischen Charakter gehabt) Volker und er zog zwei etwa gleichstarke Gruppen, wobei die Fünfer- lediglich zwei Gewinnsätze, die Vierergruppe drei Gewinnsätze spielte.

In der Gruppe A setzte sich wie erwartet Stefan durch,Vereinsmeisterschaft-2007 der keine Schwierigkeiten hatte und alle Spiele ohne Satzverlust gewann. Der Kampf um Platz 2 war allerdings sehr spannend und zeigte zwischen Frank, Rüdiger und Kurt schöne und kampfbetonte sowie sehr lange Spiele. Schon im ersten Spiel dieser drei zwischen Rüdiger und Frank war es äußerst knapp. Frank gewann den ersten Satz, verlor den zweiten relativ eng und haderte anschließend mit einer etwas zu hohen Fehlerquote, die der Emotionsspezialist und abenteuerliche Let-Forderer Rüdiger mit durchaus ansehnlichem Longline-Spiel und relativ wenig Fehlern gnadenlos ausnutzte. Rüdiger gewann den dritten Satz 9:4. im zweiten Spiel dieser 3 traf Frank auf Kurt Vereinsmeisterschaft-2007und Frank behielt trotz durchaus offenem Spiel seine hohe Fehlerquote bei und machte es daher Kurt vor allem nach längeren Ballwechseln leicht, das Spiel relativ deutlich in zwei Sätzen zu gewinnen, obwohl die einzelnen Ballwechsel nicht unbedingt auf einen solchen deutlichen Sieg hinwiesen. Unser Linkshänder und Präsident haderte daher zu Recht mit seinem Schicksal und auch die tollen Kirschkuchen-Stückchen von seiner holden Gattin Silke konnten ihn nicht mehr aufmuntern. Das entscheidende Spiel um Platz 2 in dieser Gruppe zwischen Kurt und RüdigerVereinsmeisterschaft-2007 sah zunächst zwei völlig unterschiedliche Sätze. Den ersten gewann Rüdiger deutlich, den zweiten Kurt. Im dritten Satz zeigte Rüdiger sich dann von seiner allerbesten Seite, spielte keine Fehler, Super-Longlines und knappe Stopps. Kurt hatte dem nichts entgegenzusetzen und musste Rüdiger zwar grummelnd, aber letztlich mit großer Bewunderung den zweiten Platz der Gruppe überlassen. Markus hatte in dieser Gruppe keine Chance, hielt den einen oder anderen Satz relativ knapp, zeigte aber, dass er sich doch weiterentwickelt und zumindest phasenweise mithalten kann.

Die zweite Gruppe schien von der Papierform her ausgeglichener. Neben dem gesetzten Roland nahmen Oliver, Michael Braun, den man nach langer Abwesenheit mit einem besonderen Hallo begrüßte und von dem man nicht wusste, wie gut er in Form ist, und unser Neuling Jürgen Krebes teil.Vereinsmeisterschaft-2007 Schon im ersten Spiel zeigte Roland gegen Oliver, wie der Gruppenfavorit heißt. Roland hatte zwar im letzten Satz erhebliche Probleme, konnte aber aufgrund seiner technischen Reife und seiner Variabilität dennoch gegen den Kämpfer Oliver deutlich siegen. Anschließend spielte Oliver gegen Michael und da sollte sich schon zeigen, wie der derzeitige Leistungsstand beider ist. Beide hatten nämlich einen deutlichen Trainingsrückstand, was man speziell bei Oliver mit einer fehlenden Ballsicherheit merkte. Demgegenüber fand sich Michael sehr schnell ins Spiel, tat so, als hätte er immer wieder durchtrainiert und ließ Oliver auch hier in drei Sätzen keine Chance.Vereinsmeisterschaft-2007 Der tapfere Jürgen kämpfte verbissen und zeigte in seinen drei Matches gute spielerische Ansätze, hatte aber gegen die drei anderen seiner Gruppe, allesamt auf der Rangliste sehr hoch gesetzt, immer wieder das Nachsehen. Dennoch hat er tapfer durchgehalten und immer wieder mal spektakuläre Bälle gespielt. Im Spiel der beiden Gruppenersten zwischen Roland und Michael kam lediglich im ersten Satz Spannung auf, als Michael, technisch ebenfalls sehr beschlagen, seinem Gegner gut Paroli bot und ihn in die Verlängerung zwang. Die andern beiden Sätzen gingen aber klar an unsere Nummer 3.

Das Finale zwischen dem technisch versierten,Vereinsmeisterschaft-2007 ballsicheren und filigranen Roland und dem kraftvollen und variablen Lauf- und Kampfwunder Stefan zeigte wohl das beste Squash, das jemals bei einer Vereinsmeisterschaft in Saarlouis gespielt wurde. Beide kämpften, rackerten, zeigten technische Finessen und eine große Laufbereitschaft. Im ersten Satz überrollte Roland Stefan mit 9:0. Im zweiten lief es umgekehrt: Stefan hatte das Spiel im Griff und gewann klar mit 9:1. Der dritte Satz war dann der entscheidende, beide kämpften um jeden Punkt, zeigten variables Spiel, druckvolle Schläge und defensive Meisterleistungen. Dieser Satz ging in die Verlängerung, die Roland etwas glücklich mit 10:8 gewann. Im vierten Satz schließlich befand sich Roland weiter auf Wolke 7, ließ sich in einem begeisternden Spiel, angefeuert von Freundin Silke (aber, um Gerüchten vorzubeugen, nicht Franks Silke) von seinem Selbstbewusstsein tragen und gewann schließlich auch diesen mit 9:5. Dieses 3:1 für Roland kann man durchaus als kleine Überraschung bezeichnen, denn Roland, der auch im letzten Jahr Vereinsmeister wurde, spielt einen Platz hinter Stefan und hatte bisher mit dessen kraftvollem und schnellem Squash große Probleme.Vereinsmeisterschaft-2007 Glückwunsch für Roland, der von Präsident Frank ein Weizenbier bekam, das im Wege unseres Sparhaushalts sogar noch von Roland selbst bezahlt wurde. Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle an einen wie entfesselt spielenden Roland zur Meisterschaft 2007, aber auch an Stefan und alle anderen, die beherztes Squash zeigten.

Endergebnis:
1. Roland Laures
2. Stefan Oelpke
3. Michael Braun
4. Rüdiger Schröder
5. Kurt Rauch
6. Oliver Müller
7. Frank Schulz
8. Jürgen Krebes
9. Markus Burg

Anschließend ging es weiter zum Sommerfest beim Griechen vom "Poseidon"Vereinsmeisterschaft-2007 in Saarlouis und dort konnte man nach einigen Bierchen das Turnier und die Saison Revue passieren lassen. Und als guter Pressewart hat man natürlich Spione vor Ort! Es herrschte hervorragende Stimmung, wofür nicht zuletzt Benjamin, der bei den Meisterschaften nicht dabei war, als schon bekannter Unterhalter sorgte. Oli kam mit sehr sympathischer Damenbegleitung namens Nadja und der stets wohlgelaunte Stefan nahm trotz wurmender Niederlage mit seiner netten Familie in Form von Gattin Carolin und Tochter Amelie teil; Amelie und MatteoVereinsmeisterschaft-2007 waren ein Herz und eine Seele und den ganzen Abend nicht auseinander zu bringen. Jürgen Krebes ging gar zum Rauchen an die frische Luft, was aber derart das Mitleid von Silke und Frank, beide mehr oder weniger erfolgreiche Ex-Raucher, hervorrief, dass man ihn am Tisch festband und er den Tabak – möglicherweise eines der letzten Male, bevor der Gesetzgeber zuschlägt - in geschlossenen Räumen genießen durfte. Und der Grieche vom Poseidon legte sich mächtig ins Zeug und bot für kleines Geld große und reichhaltige mediterrane Küche. Leider gibt es keine optischen Eindrücke von der Feier, weil Frank dies einfach vergessen hat auf Stick zu bannen. Aber immerhin gibt es jede Bilder vom sportlichen Teil der Veranstaltung.

Noch ein Wort in eigener Sache am Ende: Vereinsmeisterschaft-2007obwohl der Schreiber dieser Zeilen wegen privater Termine am Sommerfest nach der Meisterschaft nicht teilnehmen konnte, hat er doch wenigstens etwas phonetisch Interessantes von diesem Abend mitgenommen: abends war er nicht beim Griechen und morgens, als er am Sonntag aufstehen wollte, konnte er kaum kriechen. Insofern ist es relativ günstig, dass die Natur die Funktionen eines Squashspielers und eines Pressewarts an verschiedene Körperteile geknüpft hat. Da man für Berichte nur die Hände braucht, ging diese Arbeit etwas leichter "von der Hand" als dann die sonntagnachmittägliche Fahrradtour, bei der wiederum die etwas lädierten Beinmuskeln benötigt wurden.

Liebe Freunde innerhalb und außerhalb des Vereins: ich wünsche euch einen schönen Sommer, bleibt dem Sport erhalten, freut euch auf die neue Saison, die wahrscheinlich am Wochenende des 8/9. September unser Turnier der Ensdorf-RELAX-Open sehen wird, und auf spannende Spiele in der kommenden Saison!

Verfasser: Kurt Rauch / Juli 2007

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