Bericht über die 8. Ensdorf-Open am 08./09.9.2007 im Sportcenter Relax in Ensdorf

Vorab etwas in eigener Sache: der Schreiber dieser Zeilen warEnsdorf Open 2007 fortbildungsbedingt über das verlängerte Wochenende in Bayern und ist daher bei der Verfassung des Berichtes auf die Informationen angewiesen gewesen, die Jürgen und Frank ihm gegeben haben. Diese waren aber so gut, dass man es wagen kann, sozusagen im Blindflug über das Großereignis zu berichten, das man lediglich in der Vorbereitung begleitet hat. Jürgen und Frank haben zudem jede Menge Bilder gemacht, so dass, selbst wenn mein Text an der einen oder anderen Stelle „schief“ sein sollte, der optische Eindruck unverfälscht erhalten bleibt.

Ensdorf Open 2007Samstags fanden 27 Liga-Spieler aus den verschiedenstenEcken des Globus den Weg in Andreas und Volkers schmuckes RELAX in Ensdorf. Es waren ähnlich wie im letzten Jahr ein paar Freunde aus Luxemburg, genauer ausgedrückt: von der Nationalmannschaft des Großherzogstums, dabei, die immer wieder den Hauch der Internationalität verbreiten, weil dort Europa praktisch gelebt wird. Ensdorf Open 2007Neben Engländern fand sich erstmals in der Geschichte des Squashsports mit Halldor Magnusson gar ein Isländer in unserer Squash-Anlage ein. Dieser brauchte sich eigentlich gar nicht vorzustellen, denn mit seinem rötlich-nordischen Aussehen war der sympathische Nordländer sofort zu erkennen.Gäste aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg vervollständigten das ansonsten von den Saarländern beherrschte Feld.

In den Spielen, die nach dem soEnsdorf Open 2007 genannten Hannover-System durchgeführt wurden, setzten sich letztlich die Favoriten mit englischen Wurzeln und aus Luxemburg durch. Im ersten Halbfinale der Luxemburger gewann der Turnierneuling Vincent Pauli, ein gebürtiger Holländer, in einem engen und spannenden Spiel gegen Daniel Kaiser. Das zweite Vorschlussrundenspiel unter den „Engländern“ sah einen souveränen und technisch hervorragenden jungen Dani Hutchines, der für Idar-Oberstein in der Regionalliga auf Position 1 spielt und der seinen Landsmann Niall Woodger in zwei Sätzen deutlich beherrschte.Ensdorf Open 2007 Im Spiel um Platz 3 besiegte dann Niall Daniel und im Finale über drei Gewinnsätze kam es zum Duell Dani gegen Vincent. Der siebzehnjährige Dani hatte im ersten Satz Schwierigkeiten, den er erst in der Verlängerung gewann. In den folgenden Sätzen jedoch zeigte Dani sein technisches und taktisches Können und ließ seinem Kollegen aus der Luxemburger Nationalmannschaft Vincent keine Chance. Versehen mit einem Pokal, einem Geldpreis und den Gratulationen unseres Präsidenten Frank konnte der junge Nationalspieler erstmals das Turnier des Squashclub Saarlouis gewinnen.

Was machten die deutschen Teilnehmer? Ensdorf Open 2007Erfreulich aus Sicht unseres Vereins ist der sechste Platz von Stefan Oelpke, der im Spiel gegen unseren Freund und ständigen Teilnehmer Thorsten Schmees aus Wiesenthal im Spiel um Platz 5 unterlegen war. Damit ist Thorsten bester Deutscher und hat sich dies auch redlich verdient. Platz 7 ging an den Illinger Andreas Janto, der unseren Roland Laures auf Platz 8 schickte. Unser Freund aus Island wurde Neunter vor dem Laufwunder aus Illingen Stefan Alt. Unsere übrigen Ensdorf Open 2007Squasher platzierten sich auf Platz 12 (Oliver Müller), 14 (Frank Schulz), 25 (Jürgen Recktenwald, der aber gesundheitlich angeschlagen war) und Benjamin Brück auf Rang 26.

Nach der Siegerehrung gab es wohlschmeckendes Gulasch, von Andrea und Volker bestens zubereitet, sowie die für unsere Sportart obligatorischen Nudeln zum Auffüllen der Kraftreserven, begleitet von Vitaminen in Form von Salat .Ensdorf Open 2007 Erwähnt werden muss auch noch, dass es leider Probleme gegeben hat mit unseren Turnier-T-Shirts. Frank hatte eine besondere Quelle in Rheinland-Pfalz aufgetan, die bislang auch zuverlässig war, die es aber dieses Mal nicht schaffte, die Trikots bis zum Wochenende zu liefern. Trotz aller Bemühungen von Frank war es nicht möglich, an den Stoff rechtzeitig heranzukommen. Schweren Herzens und mit Entschuldigungen versehen hat sich dieEnsdorf Open 2007 Turnierleitung entschlossen, einen Abschlag beim Startgeld zu machen und auf die Gabe von stofflichen Andenken an dieses Ereignis zu verzichten. Schön war, dass die Teilnehmer für unsere Probleme Verständnis hatten.

Sonntags war dann der Auftritt der Hobby-Squasher. 12 waren angemeldet, 10 sind erschienen. Es ist die Erfahrung der letzten Jahre, dass die Liga-Spieler in der Regel Ensdorf Open 2007zuverlässig, die Hobbyspieler dagegen manchmal etwas struddelig sind. Dabei waren auch die üblichen Verdächtigen, die in den Jahren zuvor das Hobbyfeld beherrschten und über die noch zu reden sein wird. Leider gab es im Gegensatz zu den Vorjahren nur eine einzige weibliche Spielerin mit Simone Bohn, die sich wacker geschlagen und nie aufgegeben hat, aber mangels Spielerfahrung keinen der Favoriten gefährden konnte. Wie unter denEnsdorf Open 2007 Hobbyspielern des RELAX üblich, brauchte man keinen Schiedsrichter, obwohl man überdenken sollte, dies künftig zu ändern, damit diese meist erfahrenen Hobbyspieler sich auch langsam mal mit den Regeln vertraut machen, die geschaffen wurden, um gefährliche Situationen zu verhindern. Zwar lösen die Hobby-Spieler diese Situationen entweder mit Todesmut oder mit Not-Boasts, was zwar den Spielfluss fördert, die gefährlichen Situationen aber nicht verhindert und vor allen Dingen nicht derart Ensdorf Open 2007pädagogisch auf die Spieler einwirkt, dass sie mal versuchen, den Ball genauer zu platzieren und damit Let-Situationen zu verhindern. Na ja, wir werden uns für das nächste Jahr etwas einfallen lassen! Einer der Teilnehmer, Johannes Maes, wollte unbedingt einen Schiedsrichter, um auf seine Kumpels einzuwirken und diese zu zwingen, regelkonform zu spielen, was ihm zwar in Bezug auf die Stellung eines Schiedsrichters gelang, seine Kumpels aber nicht hinderte, ein nicht nur Let-freies, sondern auch besseres Squash zu Ensdorf Open 2007spielen und Johannes letztlich keine Chance zu lassen. Mit im Feld war auch unser fanatischer Squasher Volker, der keine Minute auslässt, wenn er einen Gegner im Court findet. Ehrgeizig, kampfbetont, mit wilden Flüchen (meist über sich selbst) und mittlerweile auch mit Phasen versehen, in denen er den Ball gut trifft, spielte Volker recht passabel mit. Im Spiel um Platz 3 verlor er zwar gegen Peter Masion recht deutlich, aber nicht derart klar wie im Vorrundenspiel, wobei der Verfasser dieser Zeilen das Ergebnis des Vorrundenspiels verschweigt, um nicht die Freundschaft mit Volker aufs Spiel zu setzen. Im Finale kam es zum ewigen Duell zwischen Reimund "Otto" Seidel und Christian Brachmann. Ensdorf Open 2007Die beiden kennen sich auswendig und es kam zu einem spannenden und offenen Spiel. Nach 2:2 in den ersten vier Sätzen gewann dann "Otto" wie in den Vorjahren den letzten Satz und damit das Turnier. Zu erwähnen ist erneut die besondere Technik des Siegers, der die Bälle nur per Vorhand spielt und daher gezwungen ist, den Schläger je nach Spielsituation von links nach rechts und von rechts nach links zu wechseln. Es ist für den Außenstehenden nicht erkennbar, welches seine stärkere Hand ist, und es ist immer wieder verblüffend, ihm beim Squashen zuzusehen.

Auch für die Hobby-Spieler gab es Preise, Essen und Trinken und viel Spaß.Ensdorf Open 2007

Ensdorf Open 2007Zum Schluss: Da ich in diesem Jahr wegen der beruflichen Abwesenheit mit der unmittelbaren Organisation des Turniers nichts zu tun hatte, möchte ich den Leuten unseres Vereins besonderen Dank aussprechen, die am Wochenende im Einsatz waren. Insbesondere gilt der Dank Frank (beachte den Reim!), der das Wochenende fast komplett in der Anlage verbracht hat, und an Rüdiger. Und natürlich auch Silke für die helfende Tätigkeit und die Ensdorf Open 2007Gestaltung unserer immer wieder schön anzusehenden Homepage. Besonderer Dank auch an Jürgen, der trotz gesundheitlicher Schwierigkeiten den sportlichen Bereich gut vorbereitet und das Siegerfeld reibungslos organisiert hat, auch wenn es offensichtlich mit den Mails zur Bestätigung der Teilnahme Schwierigkeiten gegeben hat. Schön war auch, dass viele unserer Spieler bei der Organisation des Turniers mitgeholfen haben. Dank auch an Andrea, Volker und Ihr Team für die Hilfe bei der Organisation und die Zubereitung des wohl schmeckenden Essens. Ensdorf Open 2007Dank auch an den Innenminister Klaus Meiser, die Landrätin Monika Bachmann und den Ensdorfer Bürgermeister Thomas Hartz für die Pokale und die Wünsche zum Turnier. Und natürlich wäre ein solches Ereignis nicht denkbar ohne die vielen größeren und kleineren Sponsoren, die Anzeigen auf unserer Homepage geschaltet haben und uns schon jahrelang unterstützen. Beispielhaft sei die Firma OLIVER genannt, die immer wieder Sachpreise für die Sieger zur Verfügung stellt. Hervorzuheben ist hierbei auch das langjährige Engagement von Dietmar Becker und seiner hervorragenden Kfz-Werkstatt Becker und Schmidt in Ensdorf.Ensdorf Open 2007

Und jetzt lasst uns auf dieneue Saison freuen und auf ein Wiedersehen mit vielen Spielern, die wir bei unserem Turnier begrüßen durften, im Verlauf des nächsten halben Jahres.

Und weil wir diesmal so viele Bilder haben, hier noch ein paar....


Verfasser: Kurt Rauch / Sept. 2007

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