Spielbericht des 7. Spieltags der Saison 2011/2012 am 28.01.2012

Wie bereits im Bericht zuvor angekündigt, musste auch dieses Mal wieder die Sonne scheinen, obwohl diese nicht ganz so hell auf unseren Planeten leuchtete wie an den Spieltagen zuvor. Dennoch sollte dies ein guter Vorbote für ein recht erfolgreiches Wochenende werden.

zum Vergrößern anklickenTeam I unseres Clubs konnte in fast stärkster Besetzung antreten und musste keine Reise auf sich nehmen, denn Spielort war unser schmuckes Center in Ensdorf namens Relax. Da die gegnerischen Mannschaften neben ihrem Vereinsnamen eine Ziffer bei sich führten, die sie nicht als erste oder zweite Wahl auszeichneten, war schon von der Papierform her die Favoritenrolle verteilt, denn wer sollte anderes gewinnen als I gegen zwei Mannschaften, die lediglich den Zusatz III haben? Da dies aber schon oft getäuscht hatte, sollte man diese Begenungen doch erst einmal spielen. zum Vergrößern anklickenUnsere neue Nr. 4 Harald, Zweiter in der Altersrangliste unseres Vereins (von oben!), hatte mit Antonia Saxler aus Idar-Oberstein III eine junge Gegnerin, mit der Harald keine Gnade kannte. Unser Spezialist für außergewöhnliches Squash zeigte diese Begabung mal wieder und ließ der tapferen Gegnerin kaum Chancen, siegte daher deutlich in drei Sätzen. Auch Linkshänder Frank musste sich gegen Paul Herrmann aus der Schmuckstadt nicht derart ins Zeug legen, dass eine künstliche Beatmung notwendig werden sollte. Auch Frank beherrschte Spiel und Gegner und ließ in mathematischer Genauigkeit jeweils zum Vergrößern anklickennur drei Punkte in den Sätzen zu. Und Marc als Vize-Spitze gegen den flinken Obersenior des Verbandes Reinhold Jakob musste nur im zweiten Satz um den Gewinn bangen, in dem sein technisch versierter Gegner sieben Punkte erzielte, die anderen beiden Sätze gingen aber klar und deutlich an unseren Bald-Designer. Das schwierigste Spiel hatte unser Laufwunder Oliver gegen den Chef der Gäste Rainer Hagner und Oliver tat sich recht schwer, den sympathischen zum Vergrößern anklickenMaestro aus Idar-Oberstein auf Distanz zu halten. Die ersten beiden Sätze gingen äußerst knapp jeweils an einen der beiden Protagonisten, ehe Oliver die beiden nächsten Sätze zwar knapp, aber dennoch durchaus verdient mit großem kämpferischen und läuferischen Einsatz nach Hause fahren konnte. Mit einem 12:1 in Sätzen und einem klaren 4:0 war man der Favoritenrolle gerecht geworden.

zum Vergrößern anklickenNicht unbedingt zu erwarten war ein ähnliches Ergebnis gegen die doch stärker eingeschätzten Mannen aus Heidenkopf, ebenfalls III, die allerdings massiv ersatzgeschwächt antreten mussten, vergleicht man die Aufstellung noch drei Wochen zuvor gegen unser Team II, als auf einmal sieben Gästespieler das Relax bevölkerten (nicht: be-volker-ten). Das Spiel von Harald auf Position 4 brachte dieser ob des Aderlasses des Gegnerteams daher erfolgreich zu Ende, Frank musste zum Vergrößern anklickendann auf der Position 3 gegen den Squash-Freak Johann Janto schon einiges mehr zeigen als zuvor. Frank hatte doch einige Schwierigkeiten mit dem fröhlichen Johann aus Saarbrücken. Die ersten beiden Sätze verliefen ausgeglichen, ehe Frank mit druckvollerem und variablerem Spiel trotz einiger einfacher Fehler die beiden nächsten Sätze nachhause fuhr. Marc hatte es mit unserem Verbandspräsidenten Wolfgang Summer zu tun und hatte nicht allzu viele zum Vergrößern anklickenSchwierigkeiten, um seinen Gegner schon aufgrund der Schnelligkeit und druckvollen Schläge relativ deutlich auf Distanz zu halten. Auch Marc gelang es, mit weißer Satzweste dieses Match zu beenden. Oliver schließlich hatte gegen den Spitzenspieler aus Heidenkopf Thomas Schmitt weniger Schwierigkeiten als erwartet. Während die ersten beiden Sätze zwar gewonnen wurden, aber dennoch relativ ausgeglichen verliefen, hatte Oliver gegen den doch dann nachlassenden Thomas im dritten Satz keine Probleme mehr, ein zweites 12:1 war eingefahren und damit auch der erfolgreichste Spieltag in dieser Saison mit optimaler Punkt- und fast optimaler Satzausbeute; der fünfte Platz in der Tabelle mit Anschluss nach oben war der Lohn für diese Leistung.

zum Vergrößern anklickenTeam II hatte seinen Auftritt in Güdingen gegen den etwas gerupften SC mit Kapitän Johannes Wessela und den übermächtigen Tabellenführer des SC Homburg, unseren langjährigen Weggefährten und Freunden. Das erste Spiel gegen Güdingen musste unsere Nachwuchshoffnung Rudolf, ganze 12 Jahre auf der schönen Welt, gegen den nicht nur etwas, sondern deutlich älteren Laurent Barbie bestreiten. Dieses Spiel muss man zum Spiel des Spieltags heraufstufen, denn was Rudolf zeigte, muss man sensationell nennen. Er hielt nicht nur spielerisch mit, übertrumpfte zum Vergrößern anklickenseinen Gegner auch läuferisch und setzte letztlich sogar die sauberen und besseren Schläge. Es entwickelte sich ein offenes, ausgeglichenes Spiel und Rudolf (nach diesem Match ist „Rudi“ nicht mehr angebracht) rackerte und lief und schuftete wie Speedy Gonzalez in seinen besten Zeiten. Den Lohn konnte er dann auch einfahren, denn in vier durchaus knappen Sätzen behielt er die Oberhand und konnte sich vor Glückwünschen gar nicht mehr retten, auch wenn er doch etwas außer Puste geriet, was den Schreiber dieser Zeilen, weiter fungierend als Coach für diese talentierte Truppe, aus Jugendschutzgründen dazu veranlasste, ihm für das nächste Spiel eine Pause zu gönnen. Ihn kann man aber durchaus als Spieler dieses Spieltags in der Verbandsliga bezeichnen. Dies soll seinen nur unwesentlich, nämlich zwei Jahre älteren Mannschaftskameraden Marius nicht abwerten, der auf Position 3 Klaus Finck zum Gegner hatte, ebenfalls einen routinierten Squasher, dem Marius spielerisch ohne weiteres gleichwertig war. Auch Marius kämpfte und rackerte und spielte innerhalb der einzelnen Ballwechsel meist gutes Squash, kam aber mit den Aufschlägen seines Gegners nicht zurecht und daher gleich in die Defensive, was Klaus in drei knappen Sätzen zu seinem Vorteil nutzte und etwas glücklich mit 3:0l gewann. Aber auch Marius hat ein Riesenkompliment verdient und nach den Trainingseindrücken am folgenden Montag, als genau diese Returns geübt wurden, stelle ich mal die These auf, dass er das nächste Spiel nicht mehr gegen diesen Gegner verlieren wird! Wer setzt dagegen?

zum Vergrößern anklickenUnsere rheinische Frohnatur Sascha spielt derzeit auf einem außergewöhnlich hohen Niveau und dies musste auch der routinierte Stefan Pelke erkennen, der zwar mit Sascha gut mithalten konnte, dem aber in den entscheidenden Momenten der Sätze die Gewinnerschläge nicht gelangen. Mit einer beeindruckenden und fast ohne Schwächen versehenen Leistung hielt er den Lockenkopf aus Saarbrücken in drei Sätzen auf Distanz. Den zweiten Saisonsieg vor Augen startete das Duell der beiden Mannschaftssenioren Karl gegen Johannes, bei dem Karl doch der leichte Favorit war. Es zeigte sich aber relativ schnell, dass unser Senior, Influenza-geschädigt, nicht seinen besten Tag erwischte und Johannes äußerst konzentriert und durchdacht spielte. Johannes machte keine Fehler, während Karl nicht richtig in sein Spiel fand und nur phasenweise Druck auf seinen Gegner ausüben konnte. In einem äußerst fairen Spiel, bei dem Karl sogar eine für ihn günstige Let-Entscheidung gegen Johannes korrigierte, war Johannes der verdiente Sieger und es blieb nur ein Unentschieden mit schlechteren Satzverhältnis.

zum Vergrößern anklickenDas anschließende Match gegen Homburg ist dann schnell erzählt. Marius spielte dieses Mal auf Position 4 gegen den jungen, aber im Vergleich doch schon, nämlich drei Jahre, älteren Simon Holzmann, dem man anmerkte, dass er Spielroutine und eine technische Reife erreicht hat, die ihn zum unangenehmen Gegner machen. Marius kämpfte und lief wieder, spielte aber zu ungenau, um Simon in Bedrängnis zu bringen, der ruhig und souverän das Spiel nachhause schaukelte. Markus war gegen den immens starken Marc Hartz auf verlorenem Posten, obwohl er im zweiten Satz doch mithalten konnte, aber die technische zum Vergrößern anklickenÜberlegenheit seines Gegners anerkennen musste. Markus gab keinen Ball verloren - wie immer, es reichte aber nicht, um in die Nähe eines Satzgewinns zu gelangen. Sascha spielte gegen Christoph Mohr aus Homburg wiederum beachtliches Squash und hielt die Partie gegen einen nicht ganz so konzentriert wirkenden Christoph lange Zeit offen. Hier war es die Routine, die Christoph zum klaren Dreisatz-Sieger machte. Karl fing dann gegen den Spitzenspieler aus Homburg Udo Holzmann immens stark an und er hätte den ersten Satz fast gewonnen, hätte er in der Verlängerung nicht Pech gehabt. Dann jedoch merkte man ihm an, dass er gesundheitlich nicht auf der Höhe ist und Udo hatte mit seinem technisch versierten und taktischen ausgereiften Spiel keinerlei Schwierigkeiten mehr, um den ungefährdeten Sieg nachhause zu knüppeln. Und wer die Erwähnung meines guten Freundes Michael Schwenk vermisst: er war natürlich auch da, unser Cake-Destroyer (das muss Euch Michael selbst erklären!), traute sich natürlich nicht, gegen Saarlouis anzutreten, nachdem ihm Frank vor zwei Wochen seine spielstatistische Jungfräulichkeit geraubt hatte. War dann auch besser so......... Gruß an Dich, Michael!

Kein Spiel gewonnen, kein Satz gewonnen, aber dennoch mit dem einen Punkt gegen Güdingen zufrieden. Was will man mehr?

zum Vergrößern anklickenNicht unerwähnt bleiben sollte am Schluss, dass unsere zwei unermüdlichen Kids Marius und Rudolf ihre fehlende körperliche Auslastung durch die für uns Ältere schon sauerstoffzeltpflichtigen Spiele dadurch kompensierten, dass sie in der angrenzenden Badminton-Arena sich die Federbälle zuprügelten – und dies gar nicht mal so schlecht! Natürlich mit der Zusage, dass sie dem Kautschuk-Sport treu bleiben, was ein Verfahren wegen vereinsschädigenden Verhaltens gerade mal verhindert hat!!

 

Verfasser: Kurt Rauch / 02.Februar 2012

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