Spielbericht des siebten Spieltags der Saison 2008/2009 am 28.02.2009

Die Terminierung dieses Spieltags war deshalb etwas unglücklich, weil im Saarland Schulferien waren und auch unser Verein hiervon betroffen war. Auch der Schreiber der Zeilen weilte in Urlaub, und außerdem entschuldigt er sich für diese verspäteten Zeilen, da es auch in der Folge zeitlich bislang nicht mit dem Schreiben klappte. Aber jetzt ist es soweit!

zum Vergrößern anklickenDa es auch weiter Verletzte gab, war es wiederum sehr schwierig, zwei schlagfertige Mannschaften zusammen zu bekommen. Diesbezüglich muss ich aber einmal ein großes Lob an unseren Präsidenten und den Spielführer der zweiten Mannschaft Frank loswerden, der nicht nur seine Schäfchen zusammenhalten musste, sondern wegen Olivers urlaubsbedingter Abwesenheit auch die Koordinierung des Auswärtsspiels der ersten Mannschaft übernehmen musste. Dies hat er vortrefflich gemacht und sogar die kurzfristige Absage des Verletzten Marc Thrill, unseres Luxemburgers, konnte er kompensieren. Also ein großes Lob für diese logistische Spitzenleistung!

zum Vergrößern anklickenFrank selbst spielte wegen der Ausfälle von Oliver, Marc und dem schon die ganze Saison Verletzten Gerhard zusammen mit Rüdiger in der ersten Mannschaft. Die Anreise nach Mainz zu den Gastgebern von Idar-Oberstein II war zwar weit, aber der Weg ist mittlerweile bekannt. Frank hatte es auf Position 4 im ersten Spiel gegen die dritte Mannschaft aus Koblenz mit Thomas Marx zu tun, mit dem er in den Sätzen 1 und 3 gut mithalten konnte, was aber nichts daran ändert, dass sein Gegner doch etwas zum Vergrößern anklickenstärker war und daher deutlich mit 3:0 gewann. Rüdiger hatte einen noch etwas stärkeren Gegner mit Stelio Berikaki und musste sich diesen ohne Chance in drei glatten Sätzen geschlagen geben. Roland war auf Position 2 noch etwas beeinträchtigt von einer Erkältung und fand in diesem ersten Spiel nicht zu seiner Form. Sein Gegner Andreas Michel hätte wohl bei einem gesunden Roland deutlich mehr Schwierigkeiten gehabt als in den drei Sätzen, die zwar relativ knapp waren, aber dennoch verloren gingen, weshalb man schon frühzeitig die Hoffnung auf einen Ehrenpunkt begraben musste. Schade eigentlich, denn das Spiel auf Position 1 zwischen unserem Stefan und dem jungen Engländer Samuelzum Vergrößern anklicken Stott hätte es schon verdient gehabt, Bedeutung zu haben. In einem unglaublich spannenden und hochklassigen Spiel fand Stefan gewissermaßen über den Kampf zum Spiel, lag schon 0:2 zurück, um dann in drei unglaublich engen, knappen und spannenden Sätzen doch noch in der Verlängerung des letzten mit 12:10 die Arme hoch zu reißen. Leider nur mit statistischen Wert, aber dennoch ein großes Kompliment für unseren Dauerkämpfer.

zum Vergrößern anklickenIm zweiten Spiel rechnete man sich mehr aus und bei stärkster Besetzung wäre dies auch realistisch gewesen. So hatten auch hier wiederum der tapfer kämpfende Frank und Rüdiger mit den beiden Routiniers der Gastgeber aus Idar-Oberstein Oliver Hahn (nicht: Oliver Kahn wie meine Spracherkennung gerade auswarf!!) und Ulf Merk nicht den Hauch einer Chance gegen die beiden stark spielenden Gegner. Allerdings fand Roland, so richtig warm geworden, zum Vergrößern anklickennunmehr in sein Spiel und besiegte Thomas Rohleder recht deutlich ohne Satzverlust. Der in guter Form befindliche Stefan machte es ihm nach und hielt Marco Stoffel in vier Sätzen ohne große Gefährdung auf Distanz, so dass wenigstens ein Punkt aus der Faschingshochburg, dem Heimspielort der Gastgeber, mitgebracht werden konnte, was schon ausreicht, dass der direkte Abstieg vermieden wird. Allerdings droht die Relegation, was man aber am letzten Spieltag noch ändern will.

Auch die zweite Mannschaft musste reisen, dieses Mal ebenfalls stark Ersatz geschwächt, denn neben den beiden für die erste Mannschaft spielenden zum Vergrößern anklickenSportsfreunden musste auch der in Urlaub befindliche Kurt ersetzt werden. Die Reise nach Wiesental trat daher das letzte Aufgebot an und schlug sich insgesamt doch beachtlich. Gegner war noch St. Wendel II. Wieder einmal Einsatz hatte unser fleißiger Trainingsweltmeister Timo, der zunächst gegen St. Wendel mit Eva Häßel die Rackets kreuzte. Jeder männliche Leser weiß, wie angenehm/unangenehm Spiele gegen Frauen sein können, vorzum Vergrößern anklickenallem dann, wenn man merkt, es läuft nicht richtig. Timo hatte sozusagen zwei Gegner, nämlich zusätzlich noch sich selbst, denn er wollte alles besonders gut machen und verkrampfte daher in seinem Spiel völlig. Die Folge waren drei klar verlorene Sätze, wobei Timo die Punkte meist selbst machte, was aber die Leistung von Eva nicht schmälern soll. Dafür machte Timo erfolgreich viele Fotos von den Spielen. Markus musste gegen Jörg Beicht antreten und hatte gegen ihn keine Chance bei einem 0:3. Ein tolles Spiel lieferte auf Position 2 zum Vergrößern anklickenMarc gegen den unorthodoxen, sympathischen Squasher und Gewerkschaftsfunktionär Holger Meuler. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel mit einem guten Marc und einem in dieser Höhe doch überraschenden 3:1-Sieg für uns; die letzten beiden Sätze gewann Marc doch recht deutlich. Christoph musste gegen den Routinier Jens Pohl antreten und die gespielten Sätze verliefen alle recht knapp, überwiegend aber mit besserem Ende für den fast fehlerfrei spielenden Jens, während das Christoph seine Bälle nicht zu platzieren konnte, wie man es gewohnt ist. Damit gab es eine Niederlage, die aber im Hinblick auf die personelle Situation nicht allzu tragisch ist.

Die Heimmannschaft aus Wiesenthal III war der nächste zum Vergrößern anklickenGegner. Timo erreichte hier den ersten Punkt ohne Mühen, Markus hatte es mit seiner Standardgegnerin Janine Weydmann zu tun und wie immer spielten beide fünf Sätze, die alle spannend, knapp und mit dem besseren Ende für uns waren, was vor allem an Kraft und Dynamik lag, denn Janine ist technisch durchaus besser als Markus. Marc hatte gegen Matthias Siebenschuch wenig Mühe und trotz zweier knapper Sätze gewann er deutlich mit 3:0, er beweist auch hiermit, dass er auf dem guten Weg für die erste Mannschaft zum Vergrößern anklickenist, wenn er regelmäßig trainieren kann. Damit war der Sieg schon perfekt, aber Christoph ließ sich nicht lumpen und wollte im Spiel des Tages gegen den alten Bekannten Patrick Hooß, der für jeden seiner Gegner ein nervenaufreibendes Spiel bietet, einen Sieg erschlagen. Nach verlorenem ersten Satz begann Patrick zu klimpern und kam aus diesem Spiel nicht mehr heraus. Den zweiten Satz gewann Christoph mit perfektem Volley- und Stoppspiel überdeutlich und die nächsten beiden gegen einen sichtlich zum Vergrößern anklickenbemühten Patrick dennoch knapp, aber erfolgreich für uns aus, weil er einfach die besseren Bände spielte. Mit dieser Überraschung gab es ein deutliches 4:0, bei der personellen Besetzung eine hervorragenden Leistung!

Verfasser: Kurt Rauch / 08.März 2009

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