Spielbericht des 7. Spieltages der Saison 2007/2008 am 01.03.2008

7. Spieltag 2007/2008Es war nicht das Sturmtief Emma, das als schlechtes Omen über diesem Spieltag lag. Vielmehr waren es die vielen Absagen, die die Spielführer der ersten und zweiten Mannschaft vor organisatorische Schwierigkeiten stellten. Unser Luxemburger Marc musste ohne Verlegungsmöglichkeit arbeiten, der immer zuverlässige Roland hatte einerseits noch mit einer Erkrankung zu kämpfen und war andererseits ebenso wie Frank aus der zweiten Mannschaft anderweitig gebunden und Michael war vorurlaubsbedingt abwesend. So war es unumgänglich, dass die zweite Mannschaft zwei Stammspieler abgab, die sich zu allem Überfluss auch noch fest spielten und damit am letzten Spieltag der zweiten Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen. Nichtsdestotrotz bekam man acht gesunde und siegeswillige Spieler zusammen, die in Auswärtsspielen anzutreten hatten.

Die erste Mannschaft spielte in Mainz und dort gegen gleich zwei Heimmannschaften, nämlich den SC der Landeshauptstadt aus Rheinland-Pfalz und den SC aus der Schmuckstadt Idar-Oberstein, nämlich die zweite Mannschaft, die autark ist und ihren Heimspielort dort gewählt hat.

Die Not-4 hatte das erste Spiel gegen die7. Spieltag 2007/2008 Idar-Obersteiner zu bestreiten und hier setzte es gleich eine faustdicke Überraschung. Gerhard, die eigentliche Nr. 2 der zweiten Mannschaft, bestätigte gegen Ulf Merk seine derzeit überragende Form. Den ersten Satz verlor er knapp, den zweiten gewann er klar und nach dem verlorenen dritten sah allerdings alles danach aus, dass Ulf gewinnen würde. Dann setzten sich aber der Kampfgeist und der unbändige Siegeswillen von Gerhard durch, der die nächsten beiden Sätze mit 9:6 und gar 9:2 gewann und damit eine deutliche Duftmarke setzte. Rüdiger hatte es auf Position 3 mit dem ungleich stärkeren Thomas Rohleder zu tun und Rüdiger merkte7. Spieltag 2007/2008 gleich, dass nichts drin ist. So beließ er es bei insgesamt nur drei Punkten in drei Sätzen und schonte Kräfte, was sich später auszahlen sollte. Oliver auf der ungewohnten Position 2 spielte gutes Squash gegen Marco Stoffel, er gewann den dritten Satz, war aber in den anderen beiden dem doch technisch stärkeren Marco deutlich unterlegen, so dass eine Niederlage in vier Sätzen die Folge war. Stefan auf Position 1 spielte gegen den ungemein gut in Form befindlichen Ingo Loefke und Stefan hatte trotz gewohnten Einsatzes nicht den Hauch einer Chance, überhaupt nur einen Satz zu gewinnen. Die Folge war ein 3:1-Sieg von Idar-Oberstein II, das den Abstand zu uns auf einen Punkt verkürzte, so dass es am letzten Spieltag zu einem spannenden Fernduell um den Abstieg kommt.

7. Spieltag 2007/2008Im zweiten Spiel gegen Mainz knüpfte Gerhard an sein gutes Spiel zuvor an, hatte aber mit Bernd Bracht einen deutlich besseren Gegner. Gerhard schafft es nur, Satz 3 für sich zu entscheiden, musste sich aber in den anderen dreien dem doch sichereren Gegner geschlagen geben. Der noch ausgeruhte Rüdiger spielte gegen Holger Heinlein in den ersten beiden Sätzen gut mit, konnte aber trotz knappen Ergebnisses keinen dieser Sätze für sich entscheiden. Dies drehte sich dann ab Satz 3 und Rüdiger fand zu seinem sicheren Longline-Spiel und brachte seinen Gegner von einer Verlegenheit in die andere. Holger hatte nichts mehr 7. Spieltag 2007/2008zuzusetzen und Rüdiger brachte die letzten drei Sätze jeweils mit 9:6 unter Dach und Fach, so dass eine geringe Chance auf einen Punktgewinn gegen Mainz am Horizont erschien. Oliver hatte es aber wiederum mit einem sehr starken Johannes Krimm zu tun und obwohl Oliver auch hier hervorragend spielte, konnte er lediglich die einzelnen Sätze offen halten, ohne aber seinen letztlich besseren Gegner in Gefahr zu bringen. 0:3 aus unserer Sicht war das ernüchternde Ergebnis. Und dass 7. Spieltag 2007/2008Stefan gegen die Nr. 1 aus Mainz Mauricio Diaz letztlich keine Chance hatte, war von vorneherein abzusehen, obwohl Stefan auch hier nicht aufgegeben hat. Mauricio hatte aber wenige Schwierigkeiten in drei klaren Sätzen, so dass auch hier ein 3:1 gegen uns zu Buche stand, was letztlich nicht weiterhilft. Am letzten Spieltag wird sich daher entscheiden, ob die erste Mannschaft aus eigener Kraft die Klasse halten kann.

7. Spieltag 2007/2008Die zweite Mannschaft bestand daher nur noch aus den beiden Stammspielern Christoph und Kurt, aufgefüllt aus der ehemals dritten Mannschaft durch Marc Graner und Benjamin. Man spielte in Güdingen, wo gleichzeitig – wahrscheinlich wegen der vielen strammen Squasher - ein Aerobic-Event stattfand und mindestens 1000 meist wohl gebaute Mädels hüpften, sprangen und die Anlage querten, was zu deutlichen Konzentrationsschwächen bei Spielern und Schieris führte, beim SC Heidenkopf II und gegen den Tabellenzweiten aus Höhr-Grenzhausen, gegen den man auch gleich beginnen musste. 7. Spieltag 2007/2008Benjamin hatte es mit einem der beiden Christiane zu tun, nämlich mit Christian Weimbs. Benjamin kämpfte und rackerte wie gewohnt, hatte im 1. und 3. Satz auch die Möglichkeit, etwas Zählbares zu erreichen, verlor dennoch gegen den sicher spielenden Christian ohne Satzgewinn. Ähnlich erging es Marc auf Position 3 gegen Christian Comes. Marc hatte dabei die Alternative, ganz ohne oder mit den Schuhen von Kurt zu spielen und er entschied sich aus gesundheitstaktischen Gründen für die zweite Alternative, was aber auch nicht viel half,7. Spieltag 2007/2008 denn Marc hatte lediglich im ersten Satz die Möglichkeit mitzuspielen. Man merkt ihm deutlich das fehlende Training und damit die mangelnde Schlagsicherheit an und in punkto Genauigkeit war Christian ihm doch deutlich überlegen, obwohl Marc kämpfte und lief wie zu den besten Zeiten, was ber nur zu zwei klitzekleinen Pünktchen reichte und damit naturgemäß nicht zum Satzgewinn. Das Spiel der beiden Nummer 2 Kurt gegen den immer bekappten Roland Kuch war eigentlich eine klare Angelegenheit für Roland, der in allen Belangen besser war, der aber nicht 100% geben musste und Kurt etwas mitspielen ließ, so dass die einzelnen Sätze nicht ganz so deutlich ausfielen, wie es im Ernstfall wohl ausgegangen wäre.7. Spieltag 2007/2008 Christoph schließlich musste gegen den jungen, sympathischen und spielerisch sehr ausgereiften Tobias Giesen erkennen, dass Tobias eigentlich in einer anderen Liga spielt. Obwohl Christoph sich wehrte und alles probierte, wusste der schnelle und technisch ausgereifte Westerwälder immer eine bessere Antwort und Christoph unterlag ebenfalls ohne Satzgewinn, so dass die Höchststrafe mit 0:4 und 0:12 das durchaus erwartete Ergebnis war, obwohl man sich speziell auf Positionen 3 und 4, auf denen man im Hinspiel noch punkten konnte, den einen oder anderen Satzgewinn ausgerechnet hatte.

Gegen Heidenkopf begann es dann ähnlich.7. Spieltag 2007/2008 Benjamin tat sich in den ersten beiden Sätzen gegen den Franzosen Christoph Chiavazzo sehr schwer. Christophe zeigte aber ein unglaublich gutes Squash und sich stark verbessert gegenüber der Hinrunde. Erst in Satz 3, als Wut und Blutdruck bei Benjamin stiegen und er draufhaute, als wenn sein Gegner Lukas hieße, lief es besser und er brachte seinen Gegner in die eine oder andere Verlegenheit, ohne aber auch diesen Satz gewinnen zu können. Marc hatte es mit dem druckvollen Squash eines Roland Haas zu tun und bei Marc klappte es phasenweise recht gut, ohne den sicheren und abgebrühten Roland in Verlegenheit bringen zu können. Auch hier war vor allem im 2. Satz zwar ein Satzgewinn möglich, aber letztlich nicht zu verbuchen. Kurt hatte es mit seinem alten Rivalen, wobei alt in der Tat wörtlich zu nehmen ist, denn es kommt nicht häufig vor, dass er einen Gegner findet, da noch älter ist, Peter Ries zu tun. Peter ist unglaublich drahtig und schnell und dies sind Gegner, mit denen Kurt normalerweise seine Schwierigkeiten hat. Das Spiel entwickelte sich aber zum letztlich spannendsten dieses Spieltags. Kurt verlor den ersten Satz deutlich, gewann dann mit einem 7. Spieltag 2007/2008Schlägerwechsel die Sätze 2 und 3, um im vierten Satz wieder seinem Gegner den Vortritt zu lassen. Im fünften Satz schließlich wirkte Peter doch etwas ermüdet und ungenau in den Schlägen, was Kurt ausnutzte und diesen Satz mit 9:6 für sich entschied, was weiter zur Folge hatte, dass wenigstens nach außen sichtbar wurde, dass die Mannschaft angetreten war. Christoph spielte auf Position 1 gegen den stark verbesserten und ehemaligen Royal Squasher Klaus Maas, dem man einige Jahre Oberliga in höheren Positionen deutlich anmerkt und der insbesondere mit sicheren Grundschlägen und kurzen Bällen sowie Boasts Christoph das Leben schwer machte. Christoph hatte letztlich keine Chance, seine guten Volleys und Stopps zu setzen und Klaus gewann überlegen in drei Sätzen, obwohl er im dritten in die Verlängerung musste und Christoph daher diesen nur mit Pech verlor. Fazit: Abstieg besiegelt und durch Festspielen in der ersten Mannschaft zwei Stammspieler verloren, so dass der letzte Spieltag, ein Heimspiel gegen Germersheim und Mainz, ebenfalls in Notbesetzung angegangen werden muss.

Diese für uns aus bekannten und nachvollziehbaren Gründen, aber auch durch unnötige Ursachen völlig verkorkste Saison sollte bald ein Ende haben……..

Verfasser: Kurt Rauch / 03.03. 2008

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