Spielberichte der 2. + 3. Mannschaft vom 7. Spieltag der Saison 2005/2006

Nachdem die erste Mannschaft ihr Spiel bereits vorgezogen hatte, musste in der 6. Spieltag 2005-2006Oberliga Südwest die zweite Mannschaft ihre erste weite Reise antreten. Ziel war Germersheim und die zeitliche Planung war verbesserungsfähig, denn die Strecke nach Germersheim über die derzeit mit katastrophaler Verkehrsführung versehene B 10 war länger als erwartet und außerdem hatte man trotz Navigation Probleme, das Squashcenter zu finden. Dies gelang mit viertelstündiger Verspätung und die Überraschung war, dass auch die Gegner aus Zweibrücken noch nicht da waren. Sie kamen, aber der Zeitplan war aber völlig über den Haufen geworfen.

Im ersten Spiel der beiden Tabellenletzten Germersheim und Saarlouis 2 traf auf6. Spieltag 2005-2006 Nummer 4 Gerhard auf den jungen Markus Wünstel, den er schon zweimal besiegt hatte. Markus machte es dieses Mal Gerhard aber äußerst schwer und es zeigt sich, dass Markus gut dazugelernt hat. Zwei Sätze gingen in die Verlängerung, jeder gewann einen, schließlich setzte sich aber doch das routiniertere und fehlerlosere Spiel von Gerhard durch, der in vier Sätzen gewann. Frank hatte es dann auf Position 3 mit dem anderen Nachwuchsspieler aus Germersheim zu tun, Andreas Seifert. Unglücklich verlor Frank den ersten Satz in der Verlängerung, die beiden anderen waren dann ausgeglichen und im letzten, dem vierten Satz ließ Franks6. Spieltag 2005-2006 Konzentration und Kondition etwas nach und der ebenfalls stark verbesserte Andreas siegte mit 3:1. Dass auf Position 2 Christoph gegen den Techniker Fritz Bus wohl nur geringe Chancen hatte, war von vornherein klar. Fritz spielte sehr konzentriert, sehr sicher und druckvoll und Christoph fand nicht in sein Spiel mit den vielen Stopps. Christoph hatte nicht den Hauch einer Chance und machte gerade mal vier Punkte in drei Sätzen. So lag es an Oliver auf Position 1, das erhoffte Unentschieden noch zu erreichen. Gegen den routinierteren und mit stoischer Ruhe spielenden Bernd Lintz begann Oliver äußerst erfolgreich. Der erste Satz6. Spieltag 2005-2006 war einer der besten, den er in dieser Saison gespielt hat. Anschließend ließ jedoch nicht die Konzentration etwas nach, Oliver verlor den zweiten Satz und im dritten ging es hin und her, ehe Bernd etwas glücklich diesen Satz mit 10:9 gewann. Anschließend war es um Oliver geschehen und Bernd siegte in vier Sätzen. Damit stand der erste Sieg von Germersheim fest und dass gerade wir die Opfer waren, schmerzt. Aber die angenehmen Spieler aus Germersheim waren durchaus verdienter Sieger.

Im zweiten Spiel rechnete man sich nicht so viel aus, aber wie so häufig kommt6. Spieltag 2005-2006 es anders als man denkt. Kurt begann auf Position 4 gegen Steven Bokenburger und der erste Satz war sehr ausgeglichen. Steven siegte in der Verlängerung 10:8, um dann aber fast gänzlich das Squashspiel aufzugeben. Unkonzentriert und mit hoher Fehlerquote brauchte Kurt nichts anderes zu tun, als die Bälle zu platzieren, was auch durchaus kontinuierlich gelang. Steven machte dann die Fehler und wohl noch geschwächt von Ausschweifungen am Abend, besser gesagt in der Nacht zuvor, war Steven auch körperlich angeschlagen. Jedenfalls machte der junge Zweibrücker gegen den alten Hasen nur noch vier Punkte in den folgenden drei Sätzen. Mit demselben Ergebnis, aber nach deutlich höheren Anstrengungen gewann Gerhard gegen den schnellen und technisch ausgereiften Jürgen Heinz. Gerhard bestätigte seine Superform und ließ dem sympathischen Lehrer aus Zweibrücken nur den ersten Satz. Im dritten Satz ging es hin und her und Gerhard hatte die besseren Schläge in der Verlängerung, die er mit 10:9 gewann. Satz 4 verlief dann klarer und Gerhard siegte verdiente mit 3:1.

Defensivspezialist Martin Stahl spielte gegen Christoph sein unorthodoxes, aber 6. Spieltag 2005-2006äußerst effektives Spiel in Perfektion. Die ersten beiden Sätze wusste Christoph gar nicht, was mit ihm passiert, aber in Satz 3 spielte er besser und den konnte er offen halten. Dennoch verlor Christoph mit 0:3. Auf Position 1 schließlich entwickelte sich ein Krimi zwischen Heiko Doll und Oliver. Oliver spielte sehr unkonzentriert und fehlerbehaftet in den ersten beiden Sätzen, die Heiko 9:5 und 9:4 gewann. Heiko setzte seine Millimeterbälle in dieser Phase reihenweise und Oliver wusste nicht, wie er dem entgegnen sollte. Das Bild änderte sich jedoch in den folgenden Sätzen, als Oliver wieder zu seiner guten Form mit druckvollen Grundschlägen und schnellem Spiel zurückfand und trotz Rückständen diese drei Sätze souverän gewann. Damit war der Überraschungssieg gegen Zweibrücken perfekt und weil Zweibrücken gegen Germersheim unentschieden spielte, konnte man Germersheim auf Distanz halten. Übrigens verlief die Rückfahrt, die erst um 19:15 h begann, über die Autobahn deutlich schneller und entspannter als die Hinfahrt.

Mit erheblichen personellen Problemen hat derzeit die dritte Mannschaft zu tun,6. Spieltag 2005-2006 bei der offensichtlich einige wenige Spieler nicht wissen, was in einem Mannschaftssport Grundlage sein muss, nämlich wenn irgend möglich sich die Spieltage vorzumerken und zur Verfügung zu stehen oder jedenfalls dem Mannschaftskapitän, also Alex, rechtzeitig und vor allem aufforderungslos Bescheid zu sagen. Es ist auch gegenüber den Mannschaftskameraden, ganz konkret am Spieltag Harry, Alex, Marc und Stefan schlechter Stil, wenn immer wieder Absagen kommen, keiner weiß, wo sich der Spieler befindet oder permanent an die Spieltage erinnert werden muss. Gerade diese zwei bis drei Spieler, die es betrifft, sollten überlegen, was sie dem Verein und ihren Mitspielern damit antun. Jedenfalls bin ich ziemlich frustriert. Dennoch fanden sich die Zuverlässigen, die zum Teil auch Gründe hatten, nicht zu spielen, zusammen, um gegen die beiden stärksten Teams aus Sankt Wendel 1 und Heidenkopf 2 anzutreten, was aber letztlich noch nicht einmal zu einem Spielgewinn reichte. Gegen Heidenkopf verlor Harry mit 0:3, wobei sein Gegner Peter Ries in der Tat unangenehm zu spielen ist und sehr konzentriert ans Werk ging. Hinzu kommt, dass Harry gesundheitlich sehr angeschlagen war und es schon daher fast unverantwortlich war, ihn spielen zu lassen, was aber auf Grund des Verhaltens der nicht anwesenden Spieler notwendig wurde. Größten Dank an Harry für seinen Einsatz. Alex verlor ebenfalls 0:3 gegen Thomas Schmitz und Marc mit dem selben Ergebnis gegen den Routinier Klaus Maas. Klaus ließ Marc gerade mal drei Punkte. Auch Stefan war gegen den ehemaligen Saarlandmeister Rudi Thomas ohne Chance, obwohl Stefan noch gut mithielt. 0:12, 0:4 war daher das klare Ergebnis.

Nicht besser erging es gegen Sankt Wendel. Hier war Harry ebenfalls gegen den Dauerläufer Ralf Dudenhoeffer allein schon wegen seiner Erkrankung chancenlos. Harry gewann aber immerhin noch den ersten Satz. Im zweiten Spiel wurde es richtig spannend, als Alex auf Frank Petry traf und er unglücklich im 5. Satz verlor. Marc gegen den routinierten Detlef Nierich und Stefan gegen Rüdiger Goeddel schafften hingegen keinen Satzgewinn, sodass auch dieses Spiel 0:4 ausging. Im Spitzenspiel schließlich besiegte Heidenkopf Sankt Wendel mit 4:0.

Verfasser: Kurt Rauch / 2006

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