Spielbericht der 1. Mannschaft vom vorgezogenen 7. Spieltag der Saison 2005/2006 am 11. März 2006

Am letzten Wochenende kam es in der Oberliga Südwest zum Show-down.7. Spieltag 2005-2006 Unsere erste Mannschaft, Tabellenführer dieser Liga, fuhr bei winterlichen Temperaturen ins schöne Idar-Oberstein zum Team unseres Freundes Michael Roller, das als Tabellenzweiter mit einem Punkt Rückstand am Spieltag zuvor die Freude hatte, unsere zweite Mannschaft ohne Satzverlust nach Hause zu schicken. Weiterer Gegner war das Team vom SC Blieskastel, das ihrerseits das Vergnügen hatte, bislang für den einzigen Punktverlust unserer ersten Mannschaft gesorgt zu haben.7. Spieltag 2005-2006

Leider haben mir unsere Freunde aus Idar-Oberstein trotz Zusage die Spielberichte nicht übermittelt, sodass ich diese Berichte aus meinem nicht mehr allzu leistungsfähigen Gedächtnis abrufen muss.

Wie erwartet begann Saarlouis I gegen Blieskastel. Jürgen auf Position 4 hatte es mit dem jungen und ehrgeizigen Benjamin Rohrbacher zu tun, der Jürgen ganz schön viel Arbeit bereitete. Nach7. Spieltag 2005-2006 ausgeglichenen ersten Sätzen setzte sich jedoch das sicherere Spiel von Jürgen durch und Benjamin unterliefen einige Fehler zu viel. Jürgen siegte 3:1. Im zweiten Spiel hatte es unsere Punktebank Roland mit dem ebenfalls noch jungen, aber schon sehr erfahrenen Eric Moschel zu tun. Roland spielte seine technische und spieltaktische Stärke souverän aus und Eric konnte sein großes Leistungspotenzial nicht abrufen. Roland siegte sicher mit 3:0 und damit war ein Unentschieden schon sicher. Thomas traf auf unseren fleißigen Sportwart Jörg Emser, der es in der Hinrunde noch fertig brachte, unserem Marc eine Niederlage zuzufügen. Dieses Mal spielte Thomas seine Schnelligkeit aus und Jörg fand kein richtiges Mittel gegen das Tempospiel unseres Dauerläufers. Thomas siegte daher ebenfalls, ohne in 7. Spieltag 2005-2006Schwierigkeiten zu geraten, und damit war das Spiel zwischen unserem Luxemburger Marc und dem wieder auferstandenen Michael Weick nur noch Makulatur. Im ersten Satz versuchte Marc seine Nickshots und Trickbälle, aber man merkte schon, dass er nicht so richtig ins Spiel kam. Hinzu kam, dass Michael trotz langer Trainingspause das Squashspiel nicht verlernt hat. Sichere Bälle, druckvolles Spiel und großer kämpferischer Einsatzes dominierten das Spiel von Michael, während Marc es im Verlauf des Spiels immer ruhiger und gleichgültiger angehen ließ und schließlich sich kampflos in die Niederlage ergab. Dies geschah zwar nicht zur Freude von Michael, war aber angesichts dessen, dass das Spiel gegen Idar-Oberstein das Highlight der Saison war, verständlich. Für die Statistik sei erwähnt, dass Michael 3:0 gewann und Saarlouis I die Pflichtaufgabe gegen Blieskastel erfüllte.

Heiß ging es dann im Spiel gegen Idar-Oberstein her. Jürgen hatte dieses Mal7. Spieltag 2005-2006 das Vergnügen, mit Robert Yaghoubi den Court zu teilen und der Schreiber dieser Zeilen kennt aus eigener Erfahrung das Spiel von Robert, der mit unglaublicher Sicherheit und außergewöhnlicher Technik seine Gegner reihenweise zur Verzweiflung bringt, damit aber eine äußerst erfolgreiche Saison spielt. Der sehr ruhige Mann aus Idar-Oberstein traf dann auf einen Jürgen, der im Verlaufe des Spiels immer unschlüssiger wurde, was er denn nun tun solle, um Robert in Schach zu halten. Entgegen meiner eigenen Erwartung fiel ihm aber nicht viel ein und er wurde7. Spieltag 2005-2006 immer unsicherer, während Robert mit stoischer Ruhe sein Spiel abzog und zwar nicht druckvoll, aber ungemein effektiv das Spiel absolut beherrschte. Jürgen verlor 0:3 und den Glauben an die physikalischen Gesetze im Squashsport, ich meine Erwartung, dass Jürgen gewinnt, aber auch den Trost, selbst mehr Punkte erzielt zu haben als Freud Jürgen, was mir als kleine Freude gegönnt sein soll. Demgegenüber war es im Spiel um Position 3 richtig spannend. Die beiden Techniker Roland und Michael Dreusicke spielten äußerst enge Sätze. Roland lag fast immer zurück, schaffte dann aber wiederum mit seiner Routine und genialen Schlägen7. Spieltag 2005-2006 den jeweiligen Satzgewinn, sodass Michael als ebenbürtiger Gegner, aber mit Unkonzentriertheiten am Ende der Sätze am Schluss mit leeren Händen dastand und 0:3 verlor. Für ihn schade, aber für uns gut, denn nunmehr war der Sieg oder ein Punkt noch möglich. Das Marathonmatch fand auf Position 2 statt. Thomas traf auf dem jungen Fünfsatzspezialisten Julian Messerschmidt und es sah zunächst alles danach aus, dass Julian seinem Ruf alle Ehre macht. Die ersten beiden Sätzen waren ausgeglichenen, wobei schon zu Beginn auffiel, dass Thomas sich dem Spiel seines Gegners anpasste und lange Ballwechsel mit langen Bällen bevorzugte,7. Spieltag 2005-2006 was nicht unbedingt sein typisches Spiel ist. Julian ging die Ballwechsel mit und sobald Thomas attackierte, war immer die Gefahr eines Punktverlustes gegeben, denn die schnellen Hallen in Idar-Oberstein waren ungewohnt für unsere Spieler. Der dritte Satz ging in die Verlängerung und Thomas verlor etwas unglücklich, wobei sich zeigte, dass nach langen Ballwechseln beide Spieler leichte Fehler machten. Im vierten Satz war es wiederum spannend, aber dieses Mal hatte Julian das glücklichere Händchen und sein technisch etwas reiferes Spiel setzte sich gegen das Tempospiel von Thomas durch, der nicht wie gewohnt attackierte. Julian gewann damit 3:1. Zum Abschluss gab es dann das lange erwartete Match der beiden spielerisch und technisch stärksten Spieler der Klasse, dem Idar-Obersteiner Chef Michael Roller und Marc Thrill, dem vielfachen Luxemburger Meister in unseren Reihen. Es Entwickelte sich ein Spiel auf technisch höchstem Niveau, das zunächst Michael im Vorteil sah, der weniger Fehler machte, nicht so riskant spielte die 7. Spieltag 2005-2006Marc und den ersten Satz gewann. Mit äußerst druckvollem Spiel gewann Marc den 2. Satz, ehe wiederum Michael mit weniger eigenen Fehlern Satz 3 gewann. In Satz 4 drehte Marc auf und zeigte zunächst seine beste Leistung, als er mit Nickshots und spektakulären Bällen 8:1 führte und den Satz sicher im Griff zu haben glaubte. Dann kam es aber zum entscheidenden Fehler, denn erließ genau in dem Umfang mit seiner Konzentration nach, wie Michael Gas gab. Punkt für Punkt holte Michael auf und Marc, konditionell schon etwas angeschlagen, wusste sich keinen Rat mehr. Bei 8:8 kam es noch mehrfach zum Aufschlagwechsel, eher Michael den Sack zumachte und unter großem Jubel den Sieg gegen Marc und den Gesamtsieg seiner Mannschaft gegen unser Team feierte. Damit hatte das ungemein sympathische Team aus Idar-Oberstein die Tabellenführung erobert, zumal sie7. Spieltag 2005-2006 auch gegen Blieskastel mit 4:0 gewannen, und dürfte sich die Meisterschaft am letzten Spieltag nicht mehr nehmen lassen. Herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle von unserem gesamten Club. Ihr habt es absolut verdient, ihr ward die besten und wir gönnen euch den Titel von Herzen. Trostpflaster ist zweifelsohne, dass wir beide jetzt in die Regionalliga aufsteigen und dort aufeinander treffen, was mit Sicherheit wiederum viel Spaß macht.

Verfasser: Kurt Rauch / März 2006

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