Spielbericht des sechsten Spieltags der Saison 2010/2011 am 29.01.2011

Dieses Mal gab es ein Auswärtsspiel in Wiesental, der ehemaligen Bundesligastätte, in den Courts des saarländischen Squash-Pioniers und ehemaligen Nationalspielers Christian Bernard. Und zudem konnte man in stärkster Besetzung antreten, nämlich mit den ersten vier der Setzliste.

zum Vergrößern anklickenIm ersten Spiel trafen unsere wackeren Kämpfer auf die Spieler des SC Heidenkopf III. Hier kam es direkt zum Kampf der jeweiligen Senioren mit Johann Janto und Karl. Beide kennen sich in- und auswendig von verschiedenen Ligaspielen und Turnieren und trotz teilweise knappen Ausgangs siegte unser Karl nach konzentrierter Leistung gegen einen verbesserten Johann doch relativ klar in drei Sätzen. Auf Position 3 musste Rüdiger feststellen, dass regelmäßiges Training zum Vergrößern anklickenmit Routine und einem nunmehr erreichten besten Squashalter alleine nicht ausreichen, andere Routiniers so ohne weiteres zu bezwingen. Sein Gegner war der schon in vielen Vereinen gespielt habende Wolfgang Summer, der Rüdiger den Trainingsrückstand spüren ließ. Trotz teilweise technisch guter Bälle musste Rüdiger anerkennen, dass Wolfgang an diesem Tag spritziger, flotter auf den Beinen und konzentrierter im Abschluss war. Rüdiger konnte nur den dritten Satz in der zum Vergrößern anklickenVerlängerung gewinnen, war aber in den anderen doch relativ klar unterlegen. Im Spiel auf Position 2 kam es erneut zum Duell zwischen dem Franzosen David Meyer und unserem linkshändigen Präsidenten Frank, der wieder einmal für die spannendsten Spiele des Tages sorgte. Frank, um 5 kg erleichtert, bot David, der ein paar Kilogramm zugelegt hatte, bei wechselnden Satzgewinnen gut Paroli, um dann im fünften Satz mit 11:8 nach kämpferisch beeindruckendem Spiel die zum Vergrößern anklickenOberhand zu behalten. Die Hexe des Spieltags zuvor hatte weitgehend ausgeschossen und man merkte auch Frank die bessere Beweglichkeit mit schnellem Spiel deutlich an. Auf Position 1 kam es wiederum zu einer Begegnung, die mindestens die sechste und siebte Wiederauflage fand, nämlich zwischen Marc und seinem ewigen Kontrahenten aus Heidenkopf Thomas Schmidt. Hier zeigte sich Marc läuferisch extrem stark, kämpferisch und trotz einiger technischer Mängel erstmals seinem Gegner, der nur einen Satz für sich entscheiden konnte, spielerisch überlegen. Großes Kompliment für den ersten Sieg von Marc gegen Thomas in vier spannenden Sätzen. Somit konnte man Heidenkopf mit 3:1 auf Distanz halten.

zum Vergrößern anklickenIm Spiel gegen die Gastgeber aus Wiesental III sollte es dann extrem spannend und denkbar knapp werden. Karl hatte im Kampf der Generationen Tobias Reichardt zum Gegner und der junge Wiesentaler war läuferisch natürlich unserm Senior überlegen, was aber Karl nicht abhielt, seine technischen Kabinettstückchen getreu dem Spiel Hase und Igel vorzuführen und Tobias laufen zu lassen. Tobias hat gute Ansätze, ist kämpferisch stark, aber technisch doch (noch) unterlegen, man weiß aber nicht, wie es in zwei Jahren aussieht. zum Vergrößern anklickenJedenfalls hatte Karl lediglich im dritten Satz, den er verlor, Mühe mit dem jungen Wiesentaler, konnte sich aber in den übrigen Sätzen doch deutlich durchsetzen. Vorausgeschickt sei, dass dies das einzige Spiel war, dass nicht über fünf Sätze ging. Die Position 3 sah Rüdiger im Spiel gegen den jungen Philipp Becker und Rüdiger musste seinem Umzug in der Weise Tribut zollen, dass er seine Squashschläger nicht mehr fand. Dies bedeutete nicht, dass er ohne Schläger gespielt hat, sondern, zum Vergrößern anklickendass er mit Frank den Schläger teilen musste: selbstverständlich nicht körperlich, das heißt nicht Frank spielte mit dem Griff und Rüdiger mit der Schlagfläche, sondern organisatorisch musste dies so gelöst werden, dass beide eben nicht parallel spielten. Nach dem ersten Satz gegen Philipp kam Rüdiger schimpfend aus dem Court, beschwerte sich, dass sein Gegner viel zu schnell war, und ließ die Mundwinkel Richtung Zehenspitzen fallen. Nachdem seine Mitspieler ihn sachte, aber zum Vergrößern anklickendeutlich an seine Spielauffassung erinnert hatten, lief es plötzlich trotz Trainingsrückstands, Rüdiger ließ die Augen blitzen und stellte seine technischen Fertigkeiten gegen die Schnelligkeit mit dem denkbar knappen Erfolg, dass er den fünften Satz mit 13:11 gewann. Frank spielte auf Position 2 gegen Christian Vollger, gegen den er im Hinspiel 0:3 verlor, aber er hatte jetzt nach dem erfolgreichen ersten Spiel Blut geleckt und es entwickelten sich kampfbetonte fünf Sätze, von denen Frank leider nur zwei gewinnen konnte und im letzten dann doch seinem zum Vergrößern anklickenanstrengenden Nachmittag Tribut zollen musste. Der tierische Muskelkater, der sich in den Stunden danach anschloss, war zu verschmerzen, denn dieser vergeht bekanntermaßen in einigen Tagen. Dennoch großes Kompliment nicht nur an Rüdiger, auch an Frank. Klar ist dann auch, dass Marc auf Position 1 gegen Matthias Siebenschuch ebenfalls über fünf Sätze zu gehen hatte, auch diese teilweise knapp und in der Verlängerung. Marc konnte die ersten beiden Sätze gewinnen, musste dann aber nicht nur seinem Trainingsrückstand wegen des beruflichen Aufenthalts in Düsseldorf, sondern auch der wiederkehrenden Nikotinsucht zollen und verlor die nächsten drei, wenn auch den letzten nur mit zwei Punkten Differenz. Damit gab es ein Unentschieden, aber eines mit besserem Satzverhältnis, für uns gegen Wiesental und die Ausbeute von fünf Punkten an diesem Nachmittag war fast optimal. Ergebnis hiervon war, dass unser Team wieder Tabellenplatz 3 der Verbandliga erreicht hat, auf den sich in den letzten beiden Spieltagen aufbauen lässt.

Verfasser: Kurt Rauch / 31. Januar 2011

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