Spielbericht des fünften Spieltags der Saison 2010/2011 am 15.01.2011

zum Vergrößern anklickenDer Beginn der Rückrunde in der südwestdeutschen Verbandsliga führte unsere Spieler nach Idar-Oberstein, um dort gegen die zweite Mannschaft der Roller-Boys und die dritte Mannschaft der Mainzer anzutreten. Zunächst aber in eigener Sache einen herzlichen Glückwunsch für unseren „Tiger“, auch genannt Rüdiger, der am Sonntag seinen 40. Geburtstag erleben durfte und der in großer Runde in seinem neuen Domizil in diesen Tag hinein gefeiert hat, weshalb er natürlich auch nicht unser Team verstärken konnte. Auch Kurt hatte krankheitsbedingt gefehlt und somit begaben sich Marc, Frank, Karl und Benjamin auf den Weg in die Edelsteinstadt mit dem Ziel, von dort nicht ohne Trophäe nachhause zurückkehren zu müssen.

zum Vergrößern anklickenEs fing im ersten Spiel gegen Mainz auch ganz gut an. Benjamins Gegner hieß Frank Skeries und beide zeigten ein interessantes und abwechslungsreiches Spiel, bei dem jeder in geordneter Regelmäßigkeit von den ersten vier Sätzen je zwei gewann, bis dann Benjamin im fünften Satz das bessere Ende und die besseren Schläge auf seiner Seite bzw. seiner Keule hatte und damit mit 3:2 den ersten Punkt einheimste. Karl hatte auf Position 3 Michael Fink zum Gegner und es entwickelten sich sehr knappe Spiele, jeweils aber mit dem besseren Ende für unser altes Schlitzohr Karl, dessen 3:0-Sieg sich klarer anhört als er in Wirklichkeit war, denn es waren zum Vergrößern anklickenjeweils nur zwei Bälle Unterschied in den Sätzen. Frank auf Position 2 machte das Spiel des Tages, denn er ist nur mit angereist, damit die Mannschaft keine Strafen zahlen muß bei Nichtantritt eines Spielers. Frank hatte sich beim packen seiner Squashtasche einen Nerv im Lendenbereich eingeklemmt und konnte daher weder aufrecht stehen geschweige denn laufen oder squash spielen. Das Mitleid seines Kontrahenten Thomas Männer war ihm spätestens nach dem 2. Satz gewiss denn er lag gegen Thomas schon ohne Hoffnung auf Sieg in zwei Sätzen deutlich zurück, der erste sogar mit keinem einzigen eigenen Spielpunkt, also einem „Loch“. Dann aber begann er die Bälle die er erreichen konnte platziert zu spielen, und auch vorsichtig zu laufen, hatte im dritten Satz noch Glück, den er in zum Vergrößern anklickenVerlängerung für sich entscheiden konnte. Thomas war sichtlich konsterniert und fand in den nächsten beiden Sätzen überhaupt nicht mehr zu seinem Spiel, sodass es Frank tatsächlich gelang den 4. und 5. Satz für sich zu entscheiden. Großes Kompliment an Frank, der sich in diesem Spiel trotz 5. Sätzen kaum verausgaben musste, da nur der „Laufstil“ mit einer Hand im Rücken anstrengend war. Der Sieg war damit sicher, aber Marc sorgte dafür, dass es sogar ohne Spielverlust über die Bühne ging. Sein Gegner, der Engländer Rickardo Laing, schaffte zwar ebenfalls ein 11:0, dies war aber der einzige Satz, den er gegen Marc gewinnen konnte, der das Spiel nach souveräner und guter Leistung mit 3:1 für sich entschied. Ergebnis war somit ein 4:0, ein nicht für möglich gehaltenes Ergebnis gegen recht starke Mainzer.

zum Vergrößern anklickenIm zweiten Spiel merkte man dann aber, dass das erste Match schon sehr viel Kraft gekostet hat. Benjamin, unser Kämpfer und Renner, musste wiederum trotz erhoffter Schonung nach den ersten fünf spannenden Sätzen wiederum über die volle Distanz gehen bei fast gleichem Verlauf. Wie im Spiel zuvor hatte diesmal aber sein Gegner Alexander Hiery im fünften Satz mehr zuzusetzen, er überlief unseren Benjamin sogar und gewann glücklich im letzten Satz mit 11:6. Das Spiel von Karl, dessen Sohn Carlos unter den Zuschauern weilte, gegen Rainer Hagner war bemerkenswert ob der Emotionen, Diskussionen, dem Spielverlauf und der verschiedenen Auslegung von Schiedsrichterentscheidungen. Karl zeigte zum Vergrößern anklickenin seinen Aktionen im Court seine berühmt-berüchtigten Spielchen mit Gegner, Schiedsrichter und Regelauslegung, wobei man nicht vergessen darf, dass das Spiel ungemein spannend und ausgeglichen war. Die technischen Fertigkeiten von Karl sind unbestritten und wenn er sich nur auf sein eigenes Spiel konzentriert hätte, wäre es vielleicht auch anders ausgegangen. So aber blieb es spannend bis zum Schluss. Jeder der beiden gewann je einen Satz und selbst der fünfte Satz ging zum Vergrößern anklickenmehrfach in die Verlängerung, bevor mit 14:12 der Sieg auf Seiten von Idar-Oberstein in Person von Rainer war - dies mit Sicherheit sehr glücklich, aber nicht unverdient.Frank auf Position 2 lieferte sich mit Christian Anhäuser zunächst ein ausgeglichenes Spiel, bis Frank aber merkte, dass Christian aus dem ersten Spiel gegen Thomas gelernt hatte und auch ein „verletzen Hund“ mit Vorsicht zu genießen ist. Somit gab es hier keinerlei Mitleidsbonus für den „gebeugten“ Saarlouiser, weshalb Frank dieses Spiel in vier Sätzen verlor. Trotzdem, danke an Frank, der trotz „Hexenschuss“ angetreten war. Damit war das Match gegen den Tabellenzweiten schon verloren und Marc versuchte noch alles, um dem Routinier Stefan Messerschmidt ein Schnippchen zu schlagen, was ihm aber zum Vergrößern anklickenleider nicht gelang, noch nicht einmal in Form eines Satzgewinns, obwohl zwei Verlängerungen zu Buche standen und bei etwas mehr Glück mehr drin gewesen wäre. Dennoch ist der Sieg der stärkeren Gastgeber aus Idar-Oberstein unumstritten, verdient und anzuerkennen.

Zwischenfazit dieses Spieltags ist, dass der Squashclub Saarlouis weiter auf Tabellenplatz 4 liegt und in den nächsten Spielen noch den Anschluss an die Spitze verkürzen könnte. Dann wieder mit Rüdiger, der so lzum Vergrößern anklickenangsam in das Alter kommt, in dem man bei den Erwachsenen im Squash mitspielen darf.......

 

Verfasser: Kurt Rauch / 18.Januar 2011

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