Spielbericht des fünften Spieltags der Saison 2009/2010 am 09.01.2010

zum Vergrößern anklickenObwohl das vorhergesagte Schneechaos ausgeblieben ist, begann der Spieltag für uns mit einer schlechten Nachricht, denn unser junger Spitzenspieler Marc musste familiär kurzfristig absagen und Roland weilt derzeit dort, wo richtig Schnee liegt. Zwar nicht im Winterurlaub, sondern beruflich in Bremen und es wird für uns wahrscheinlich schwierig sein, ihn noch einmal in dieser Saison für ein Spiel zu reaktivieren. Dennoch war das Team recht gut bestückt und man rechnete sich zumindest gegen den zweiten Gast, die Reserve der Homburger, Chancen auf einen Punkt aus.

zum Vergrößern anklickenMarkus spielte auf Position 4 und sein Gegner hieß Bernd Moog, ein talentierter junger Squasher, gegen den Markus aber nur phasenweise im ersten Satz mithalten konnte. Dann setzte sich das genauere und technisch bessere Spiel von Bernd durch und er gewann glatt in drei Sätzen. Auf Position 3 gab es mal wieder ein Match mit einem Riesenaltersunterschied zwischen Kurt und dem jungen und talentierten fünfzehnjährigen Simon Holzmann, einem Spross aus einer bekannten Homburger Squashfamilie. Simon spielte insgesamt vor allem im zweiten und dritten Satz ordentliches Squash mit guten Returns und sauberen Stopps, war zum Vergrößern anklickenauch nahe an einem Satzgewinn, konnte jedoch aufgrund leichterer Fehler zwischendrin keine Überraschung verbuchen. Kurt siegte in drei Sätzen mit 11:2,11:9,11:7 in den eisigen Squashcourts des ehemaligen Nationalspielers Christian Bernard in der schönen Anlage in Rohrbach. Auf Position 2 sollte eigentlich Rüdiger gegen den Homburger Routinier Frank Schneller die Nase vorne haben. Rüdiger leistete sich aber in den Sätzen viele Unkonzentriertheiten, ohne die mit Sicherheit mehr drin gewesen wäre. Die Sätze waren insgesamt knapp, Frank zum Vergrößern anklickenspielte aber ruhiger und sicherer und vor allen Dingen nicht in der Konzentration so schwankend wie Rüdiger, so dass trotz dreier knapper Sätze Rüdiger nichts Zählbares vorweisen konnte. Unser Frank, seines Zeichens auch 2010 Präsident und Linkshänder, sollte zwar auch in der Lage sein, seinen jungen Gegner, den schon stark verbesserten Marc Hartz auf Distanz zu halten. Frank schaffte dies im ersten Satz in der Verlängerung, hatte dann aber auffallend viele leichte Ballverluste in den folgenden Sätzen, was auch daran lag, dass ihm die Courts in Rohrbach nicht so liegen wie unsere in Ensdorf, die sein druckvolles Spiel besser umsetzen können. Frank verlor auch die nächsten drei Sätze relativ knapp. Damit war die Folge eine durchaus überraschende 1:3-Niederlage gegen den Tabellenvorletzten.

zum Vergrößern anklickenIm weiteren Spiel gegen den Spitzenreiter aus Wiesental II war von vornherein keine große Siegchance gegeben. Markus‘ Gegner hieß Walter Jung, dessen Nachnamen zwar nicht vollständig seinen Aggregatzustand wiedergibt, der aber flink und flott im Court unterwegs ist und die Kugel auch gut trifft. Walter kannte keine Gnade mit unserem Markus, der sich zwar bemühte, der aber nicht verhindern konnte, dass ein deutlicher Leistungsunterschied gegeben war und ihm nur insgesamt 6 Punkte in drei Sätzen gelangen. Im nächsten Spiel hatte Kurt mit zwei Gegnern zu tun: Einmal dem routinierten und technisch gut spielenden zum Vergrößern anklickenFrank Andreas und zum anderen dem ungewohnten Centercourt in der Anlage, der nicht nur mit dunkler Werbung auf der Stirnseite die Optik beinträchtigte, sondern bei dem auch etliche Lampen kaputt waren, so dass dieser Court eher geeignet war, Bilder zu entwickeln als Squash im hohen Alter mit entsprechenden Defiziten beim Augenlicht zu spielen. Dennoch: Beide Spieler hatten dieselben Voraussetzungen und es entwickelte sich ein recht spannendes Spiel mit zwei gewonnenen Sätzen für Frank mit jeweils 11:7, ehe Kurt den dritten Satz aufgrund vieler leichter Fehler seines Gegners mit 11:5 gewann. Der vierte Satz war äußerst spannend und zum Vergrößern anklickenausgeglichen und hatte in mehrfacher Verlängerung mit Frank einen glücklichen, aber dennoch hochverdienten 14:12-Sieger. Knapp war es trotzdem, was die Gesamtpunkte von 41:37 zeigen. Das folgende Spiel verlief leider weniger spektakulär als erwartet. Unser allseits bekannter, berühmter und berüchtigter Patrick Hooß traf auf Rüdiger und leider verspürte Rüdiger nicht den ganz großen Ehrgeiz, dem unkonventionellen Spiel von Patrick eigene Stärken wie sein Longline-Spiel, das zum besten der Liga gehört, entgegenzuhalten. Nur teilweise motiviert ergab sich Rüdiger vor allem in den Sätzen 2 und 3 in sein Schicksal und zu Buche stand daher ein deutlicher 3:0-Sieg von Patrick. Auch im Spitzenspiel lief ein Patrick auf, für uns überraschend, denn Patrick Klein gab der zweiten Mannschaft die Ehre und seinem Gegner Frank schwierig zu lösbare Aufgaben auf. Der regionalligaerfahrene Patrick spielte im Dunkel-Court mit schmucker Brille, die wahrscheinlich Infrarotfunktionen zur besseren Ballkontrolle hatte, seine technischen Stärken aus. Frank lief und rackerte und hielt phasenweise gut dagegen, konnte aber nicht verhindern, dass die drei Sätze für Patrick relativ deutlich ausfielen. Daher konnte man lediglich einen Ehrensatz verbuchen, aber ansonsten nichts Zählbares.

Daher: erstes Spiel der Rückrunde, keine Punkte und Mund abputzen, in zwei Wochen geht es zum Einzelspieltag nach St. Wendel, wo vielleicht etwas Positives herausspringen könnte.

Verfasser: Kurt Rauch / 10. Januar 2010

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