Die
Mannschaftskapitäne der beiden Mannschaften konnten ganz beruhigt in den
ersten Spieltag der Rückrunde blicken, denn außer Gerhard standen alle
Spieler zur Verfügung. Die Oberligamannschaft musste eine weitere Reise antreten,
aber weil die Kollegen aus Bad Breisig nicht in ihrem Heimatort spielen, sondern
im für uns etwas besser erreichbaren Koblenz, konkret im Schängel-Club,
war die Anreise nicht gar so schlimm.
Erster Gegner war die Mannschaft aus Zweibrücken. Hier war es wiederum
unser Frisch-Ehemann (Glückwunsch an ihn und an Nadja, und liebe Nadja, lass
ihn ab und zu squashen; seiner „sonstigen“ Kondition wird es sicher
keinen Abbruch tun!!!!) Oliver, der, wie fast schon gewohnt, ein knappes und spannendes
Spiel gegen Jürgen Heinz hinlegte. Jeder gewann relativ deutlich einen Satz,
bevor die Führung in hin- und herging und die letzten beiden Sätze nur
sehr knapp entschieden werden konnten, mit dem besseren Ende in Form von einem
11:9 für uns. Die nächsten drei Matches sollten sich dann aber doch
etwas Nerven schonender abspielen. Unser Luxemburger
Marc hatte dabei eher mit
seinem gestörten Schlafrhythmus zu kämpfen, denn er kam von der Nachtschicht
und musste abends wieder zur Nachtschicht als Fluglotse und umso schöner
ist es, dass er sich bereiterklärt hat, die weite Reise mit anzutreten. Gegen
Zweibrücken, genauer gesagt seinen Gegner Steven Bukenberger, hatte er trotz
relativ knapper Sätze keine Schwierigkeiten und holte ein „zu Null“.
Roland auf Position 2 musste gegen seinen Standardgegner Martin Stahl kämpfen
und wer jemals gegen Martin gespielt hat, weiß, wie unangenehm
dieser sein
kann, weil er jeden Ball irgendwie zurückbringt und rackert wie ein Schwerarbeiter.
Roland ließ sich aber lediglich auf seine Stärken ein, sein technisch
und taktisch gutes Spiel, und Martin kämpfte und lief wie gewohnt, konnte
aber ebenfalls keinen Satz gewinnen. Stefan auf Position 1 hatte es mit dem Neu-Zweibrücker
Jörg Emser zu tun und dieser knüpfte ihm sogar den dritten Satz ab,
bevor Stefan aber im vierten dank seines druckvollen und konditionsstarken Spiels
den Sack zumachte. 4:0 war daher das durchaus verdiente Ergebnis gegen die sympathischen
Ostpfälzer.
Sodann musste man gegen die Heimmannschaft antreten.
Olivers Gegner hieß
Edgar Maszkiewicz und dieses Mal lief es doch etwas besser. Zwar musste er den
dritten Satz in der Verlängerung abgeben, fand dann aber wieder sein Spiel
und siegte in vier Sätzen. Marc wurde im zweiten Spiel etwas müder und
sein Gegner Gunnar Stirner musste alles aufbieten, um unseren Techniker im Zaum
zu halten, was aber letztlich allein schon von der körperlichen Verfassung
her gelang. Marc verlor in vier Sätzen. Besser machte es Roland auf Position
2 gegen Ralf Kaes, der nur im zweiten Satz mithalten konnte, die
anderen beiden
aber doch recht klar gegen unseren Schlacks verlor. Stefan konnte nun den zweiten
Sieg einfahren, mit Andreas Verhagen wartete aber ein sehr starker Gegner auf
ihn und nach zwei verlorenen Sätzen hatte Stefan im dritten Satz die Möglichkeit,
die Wende herbeizuführen, was ihm aber in der Verlängerung mit 11:13
verwehrt war. Dennoch: ein Unentschieden bei den starken Neulingen ist schon als
Erfolg zu werten. Belohnt wird unser Team mit einem Mittelfeldplatz, der nur drei
Punkte vom Überraschungszweiten Homburg entfernt ist.
Die zweite Mannschaft trat mit fünf Spielern in Illingen an. Erster Gegner war die Mannschaft aus Homburg II, die über hervorragende Talente verfügt, die sich doch deutlich verbessert haben und unserem Team mehr abverlangten als erwartet. Marc Graner hatte dabei auf Position 4 gegen den jungen Bernd Moog noch relativ leichtes Spiel mit konzentrierten drei gewonnenen Sätzen. Kurt spielte wie immer, egal in welcher Position man gerade gesetzt hat, gegen seinen alten Kumpel Michael Trautmann. Beide haben schon besseres Squash gespielt als an diesem Tag, aber von der Spannung her entwickelte sich ein interessantes Spiel, welches Kurt mit etwas weniger Fehlern im fünften Satz dennoch gewinnen konnte. Die Stärke der jungen Homburger musste zunächst Christoph auf Position 2 erfahren, denn der schon sehr Turnier erfahrene Marc Hartz gab nur den ersten Satz ab, nutzte dann die vielen kleinen Fehler von Christoph gnadenlos aus und gewann in vier Sätzen. Ähnlich lief es bei Rüdiger auf Position 1, der nach gewonnenem erstem Satz gegen Christoph Mohr nicht zu seinem Spiel fand und die nächsten drei Sätze doch relativ deutlich verlor. Damit konnte man gegen die Homburger statt des erhofften Sieges nur einen Punkt einfahren.
Das zweite Spiel gegen Illingen war personell etwas anders aufgestellt: Statt Kurt mit dickem Knie spielte nunmehr Frank auf Position 2, der wegen seines lädierten linken Schlagarms Trainingspause hatte, aber dann doch relativ gut mit dem Schlagsport zurecht kam. Begonnen hat aber wiederum Marc auf Position 4 mit einem wie erwartet deutlichen Dreisatzsieg mit nur fünf Punkten auf der Negativseite gegen den jungen, aber doch noch ausbaufähigen Max Saar. Der Vornamenskollege der Mannschaft aus Dillingen Max Schlott war dann schon ein etwas größeres Kaliber für Christoph auf Position 3. Dennoch hielt Christoph den jungen Burschen in drei doch etwas spannenderen Sätzen auf Distanz. Auf Position 2 spielte besagter Präsident Frank gegen das Urgestein der Gastgeber Johann Janto. Johann kam mit dem druckvollen Spiel von Frank nicht zurecht und Frank siegte souverän und ohne Gefahr in drei Sätzen. Rüdiger auf der Spitzenposition hatte es mit dem Mannschaftskapitän aus Illingen Rene Riehm zu tun und Rüdiger hatte an diesem Samstag nicht seinen besten Tag, machte wiederum relativ viele leichte, resignierende Fehler und der Gastgeber siegte in vier Sätzen, was aber auf das Gesamtergebnis, sprich einen Sieg für uns, keinen Einfluss hatte. Folge: ein guter dritter Tabellenplatz in der Saarlandliga und am nächsten Spieltag geht es gegen die beiden Spitzenreiter aus Heidenkopf und St. Wendel.
Leider gibt es vom Spiel der zweiten Mannschaft keine Fotos, weil der Schreiber dieser Zeilen und Hoffotograph den Fehler gemacht hat, die Kamera auf Video zu stellen und die gemachten Fotos Videosequenzen geworden sind mit meist nur eigenen Füßen als fokussierte Objekte. Ich gelobe Besserung.
Verfasser: Kurt Rauch / 25.Januar 2009