In der Saarlandliga hatte unsere zweite Mannschaft bei den Spielen gegen die
Mädels aus Wiesental IV und gegen den Squashclub Homburg II nachsitzen müssen,
weil die Jungs aus Homburg am regulären Spieltag keine Mannschaft zusammen
bekamen. So musste man kurz vor dem ersten Advent in die Squashanlage unseres
Freundes Christian Bernard reisen. Zunächst spielte das Team um unseren Präsidenten
Frank, der das Ziel des Aufstiegs in die Oberliga ausgegeben hatte und auch seine
Jungs gegen die technisch und spielerisch hervorragend trainierten Mädels
aus Wiesental eingeschworen hatte, dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter
zu nehmen, gegen die Heimmannschaft. Auch ohne Oliver gab es keine Schwierigkeiten.
Rüdiger musste gegen Janine Weydmann konzentriert spielen, um deutlich in
drei Sätzen zu gewinnen.
Auch Christoph spielte gegen Nathalie Becker seine
Stärken im Stopp- und Volleyspiel aus und ließ der tapfer kämpfenden
Nathalie insgesamt nur acht Punkte. Frank packte einmal wieder sein temporeiches
und Druckspiel gegen die schon recht erfahrene Britta Dabrock aus und gegen die
physische Überlegenheit von Frank hatte Britta letztlich keine Chance. Auch
die stärkste der Mädels, Stephanie Siebenschuch, war letztlich kein
echter Prüfstein für Gerhard, der auf Position 1 zu spielen hatte, obwohl
Stephanie Gerhard einige Probleme bereitete. Zu einem Satzgewinn reichte es dennoch
für die gute Steffi nicht und so gaben sich die Jungs um Frank weder in einem
Spiel noch in einem Satz eine Blöße.
Im zweiten Spiel gegen die Nachwuchsspieler aus Homburg sah es ebenso klar
aus. Lediglich Rüdiger auf Position 4 nahm es im ersten Satz gegen den unorthodox
spielenden Bernd Moog etwas zu locker und so musste er sich den Spott anhören,
denn er blieb der einzige, der einen Satz (7: 9) abzugeben hatte. Zu seiner Ehrenrettung
sei der wegen altersbedingter Rückenprobleme bedingte Trainingsrückstand
genannt. In den weiteren drei Sätzen ließ er jedoch nichts anbrennen
und Bernd war gänzlich auf verlorenem Posten. Christoph hatte es mit dem
ehrgeizigen und schon recht versierten Marc Hartz zu tun und die drei Sätze,
die Christoph gewann, waren schon etwas knapper, denn Marc hielt wenigstens teilweise
das Spiel offen. In
Franks Spiel gegen den flinken, schmalen Christoph Mohr sah
es im ersten Satz nicht gut für unseren Linkshänder aus, den er nach
einem deutlichen Rückstand und einer motivierenden Selbstbeledigung mit etwas
Glück in der Verlängerung gewann. Die anderen beiden jedoch gewann Frank
deutlicher, der sich auf sein unorthodoxes Flippersquash konzentrierte und damit
Christoph den Nerv raubte. Gerhard spielte auf Position 1 gegen den Leitwolf der
jungen Homburger, den sympathischen Michael Trautmann, und dieses Spiel verlief
recht ausgeglichen, wobei Gerhard mit seinem berühmt-berüchtigten Gummimenschkörper
und gefühlten 2,68 m (so O-Ton und Copyright: Frank) aber in den entscheidenden
Phasen der Sätze konzentrierter spielte und deutlich in Sätzen, aber
knapp in den Punkten gewann.
Beachtlich ist das Unentschieden der Mädels gegen Homburg zu nennen. Alle Achtung für dieses Ergebnis!
Übrigens: für Bilder war dieses Mal Rüdiger zuständig und ich bin mal gespannt, ob welche im Netz auftauchen werden.............
Damit bleibt man weiterhin auf Augenhöhe mit Blieskastel und am ersten
Spieltag der Rückrunde kommt es zum Show-down zwischen diesen beiden Teams.
Zünglein an der Waage kann in diesem Spiel unsere dritte Mannschaft sein,
die sich intensiv vorbereiten wird, um nicht Kanonenfutter zu werden. Bis dahin
allerdings gilt es erst einmal Weihnachten zu feiern und zu diesem Zweck wünschen
wir allen Squashern, die unserer Homepage treu blieben und hoffentlich bleiben
werden, ein schönes, gesundes und die Leber nicht allzu sehr belastendes
Weihnachtsfest. Kommt gut ins neue Jahr und wir werden am kommenden Samstag, dem
16.12., in einer die Leberwerte wohl puschenden Weihnachtsfeier die durchaus erfolgreiche
Saison Revue passieren lassen.
Verfasser: Kurt Rauch / 09.12. 2006