Spielbericht des vierten Spieltags der Saison 2011/2012 am 12.11.2011

Ausnahmsweise kann der Chronist unseres Vereins dieses Mal nur einen ganz sporadischen Bericht über die beiden Spiele der beiden Teams verfassen. Grund hierfür ist zum einen, dass relativ spärliche Informationen über die üblichen Kommunikationswege an diesen Chronisten gelangt sind und zum anderen, dass der Verfasser dieser Zeilen selbst an diesem Wochenende zu einem beruflich veranlassten Kongress im nördlichen Nordrhein-Westfalen weilte und daher selbst aus eigener Anschauung keinen Beitrag leisten kann. Zwar war ursprünglich vorgesehen, dass zumindest ein Teil der Spiele der zweiten Mannschaft in Koblenz hätte beobachtet werden können, allerdings hatte sich dann das Ende des Kongresses doch derart verschoben, dass allenfalls die Schiedsrichterleistungen der zweiten Mannschaft in Koblenz hätten beurteilt werden können, was dann natürlich nicht mehr so aufschlussreich gewesen wäre. Naturgemäß gibt es deshalb auch keine Fotos, zumal offenbar die Spieler der ersten Mannschaft entweder keine solchen Geräte besitzen oder aber die Technik des Fotografierens nicht beherrschen, was auch bislang dazu geführt hat, dass lediglich Bilder der zweiten Mannschaft veröffentlicht werden konnten. Da eine Vervielfältigung des Chronisten in zwei Personen wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde weder biologisch noch gentechnisch möglich sein dürfte, wird es auch künftig außerhalb von Spielen der beiden Teams gegeneinander dabei bleiben, dass nur Fotos von einem Spiel veröffentlicht werden können, denn die Hoffnung, dass das andere Team eigenständig Fotografien fertigt, ist ähnlich niedrig wie die Sichtweite beim derzeitigen Herbstnebel.

Nichtsdestotrotz ist erwähnenswert, dass wir dieses Mal personell äußerst knapp dastanden. Die erste Mannschaft musste mal wieder auf Rüdiger verzichten und außerdem war Frank mit seiner Verletzung nicht so richtig einsatzfähig. Dennoch haben die Mannen der ersten Mannschaft den Weg nach Homburg nicht nur gesucht, sondern auch gefunden, um sich dort mit äußerst mäßigem Erfolg mit den sympathischen Gastgebern und dem Dauergegner beider Saarlouiser Teams, dem SC Bornheim, zu messen. Bei den zwei Packungen, die man mit nachhause nehmen durfte, sind pauschal erwähnenswert einerseits zwar kämpferisch ordentliche Einstellungen der Spieler, wobei aber doch vor allem bei Oliver und Marc Konditionsrückstände zu bemerken waren, die bei Marc überraschen, bei Oliver nicht so sehr, denn ihm ist derzeit ein regelmäßiges Training leider nicht möglich. So bleibt festzuhalten, dass man gegen Homburg wenigstens einen Satz gewann (Marc gegen Christoph Mohr) und man dieses Kunststück auch gegen Bornheim fertig brachte, wobei diesbezüglich Oliver der glückliche war, der gegen den bärenstarken Christoph Müller doch recht überraschend Satz 2 für sich entscheiden konnte.

Die zweite Mannschaft mit dem Rest der Aufrechten musste die weite Reise nach Koblenz antreten, um dort auf den SC Schängel II und die Sportfreunde aus Idar-Oberstein II zu treffen. Bemerkenswert ist einerseits, dass auf Positionen 2-4 Spieler standen, deren Durchschnittsalter rund 16 Jahre war, was in den Annalen unseres Vereins noch nie der Fall war und als sensationell zu bezeichnen ist. Die drei Küken hießen Joe (Student), Marius (Schüler) und Rudolf (auch schon Schüler). Zum anderen ist dies natürlich eine Verfälschung der Statistik, wenn man berücksichtigt, dass der Spitzenspieler unserer zweiten Mannschaft rund 15 Jahre älter war als die Summe der Lebensjahre der drei übrigen Spieler. Ehe jemand den Rechenschieber zur Hilfe holt, sei gesagt, dass dieser weitere Spieler mit Karl nicht nur das Durchschnittsalter in vertretbarer Höhen schraubte, sondern dieser es auch war, der letztlich den einzigen Sieg an diesem Spieltag gegen die Nr. 1 aus Idar-Oberstein, den jungen Alexander Hiery, in vier Sätzen schaffte. Bei den übrigen Kids war festzuhalten, dass hier kämpferisch bärenstarke Spiele zu beobachten waren, vor allem von Rudolf, der unter den Augen des Chauffeurs der Kids, Vater Harald, alles gab, um nachhaltig Eindruck in Koblenz zu vermitteln. Ähnliche Kämpfe lieferten auch Marius, der schon genetisch bedingt aufs Kämpfen nicht verzichten kann, und Joe, der sich auch nach Kräften wehrte. Alle mussten aber anerkennen, dass die anderen Spieler der beiden Clubs doch technisch, spielerisch und auch in puncto Erfahrung deutlich stärker waren. Gut ist schon einmal, dass überhaupt die Fahrt nach Koblenz organisiert werden konnte, denn dass Marius und Rudi mit 14 und 12 Jahren jedenfalls offiziell nicht in der Lage sind, ein Kfz zu führen und insbesondere dieses vom Saarland an die äußerste Ecke von Rheinland-Pfalz zu lenken, dürfte einleuchten; da Joe als Fahrer auch nicht zur Verfügung stand, hatte sich Harald bereit erklärt, den Chauffeur zu spielen, so dass trotz aller Ausfälle wie Rüdiger, Sascha, Stefan, Markus, halber Frank und dauerhumpelnder Kurt der Spieltag halbwegs ordentlich über die Bühne gebracht werden konnte.

Da der nächste Spieltag am 10.12.2011 ein Heimspiel für beide Teams ist, dürfte diesbezüglich hoffentlich wieder eine größere Auswahl unter den Spielern herrschen, auch wenn Franks und Silkes berühmt/berüchtigte Weihnachtsfeier am Abend ansteht, was aber nicht dazu führen dürfte, dass schon ab 14:00 Uhr die feierfreudigen Cracks an den Squashsport nicht denken.

In der Hoffnung, dass es nunmehr bergauf geht, grüßt der Chronist den Rest der Welt.


Verfasser: Kurt Rauch / 19.November 2011

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