Am letzten Spieltag führte es uns in die schöne Squashanlage nach St. Wendel und man konnte erneut in stärkster Besetzung antreten, das heißt wiederum mit Roland, der aber im kommenden Jahr in Bremen beruflich tätig sein und uns daher wohl kaum zur Verfügung stehen wird. Gegner waren die zweite Mannschaft des Gastgebers sowie ebenfalls die Reserve aus Illingen.
Im
Spiel der beiden Gastmannschaften, das heißt aus Illingen und Saarlouis,
spielte Rüdiger auf Position 4 gegen den jungen Steven Bönnemann.
Rüdiger hatte das eine oder andere Problem mit dem Talent aus Illingen,
verlor nach knappen ersten beiden Sätzen den dritten, um dann aber seine
größere Routine und Schlaggenauigkeit im vierten Satz auszuspielen
und dieses Spiel mit 3:1 zu gewinnen. Auf Position 3 hatte unser Präsident
Frank mit dem Spielführer der Illinger Rene Riehm relativ wenig Probleme.
Frank gewann die drei Sätze zwar knapp, aber dennoch sicher, wobei ihm
doch die unbewohnten Courts ohne Holz etwas zu schaffen machten. Auf
Position
2 entwickelte sich mal wieder zwischen Marc und Stevens Vater Rainer Bönnemann
ein denkwürdiges Spiel. Nachdem Marc die ersten beiden Sätze relativ
sicher für sich entscheiden konnte, ging er im dritten Satz mit 1:11
regelrecht unter, bevor die letzten beiden Sätze, die an Spannung kaum
zu überbieten waren, ihren Lauf nahmen. Es ging jeweils in die Verlängerung
und jeweils mit besserem Ende für den routinierten und sehr stark spielenden
Rainer mit jeweils 12:10. Diese Niederlage ist aber nicht entscheidend gewesen,
denn auf Position 1 hatte Roland mit Christian Zewe keine besonderen Schwierigkeiten.
Er hielt den Illinger in allen drei Sätzen mit technisch und taktisch
gutem Squash auf Distanz und siegte deutlich mit 3:0. Damit war der erste
Sieg an diesem Spieltag gegen die starken Gegner aus Illingen eingefahren.
Im
Spiel gegen die Gastgeber hatte es Rüdiger zunächst mit Eva Häßei
zu tun und Rüdiger kannte gegen die junge Spielerin aus St. Wendel keine
Gnade, sondern gab dieser nur insgesamt drei Punkte in drei Sätzen, was
aber für die Sportlerin aus St. Wendel mit Sicherheit zu verkraften ist.
Im Spiel auf Position 3 hatte Frank das Unglück, auf die St. Wendeler
Ausgabe von Lech Walesa zu treffen, genauer gesagt, den Berufsgewerkschafter
Holger Meuler. Wer schon einmal gegen den sympathischen Koloss aus dem nördlichen
Saarland gespielt hat, weiß, dass es auf der Welt nur zwei Gegner gibt,
die unkonventioneller spielen, nämlich unser alter Freund Patrick Hooß
sowie unser eigenes Vereinsmitglied Harald Fries. Holgers Squash setzt sämtliche
physikalischen Erkenntnisse außer Kraft und führt zu Bällen,
die an Wunder grenzen. Frank führte schon 2:1, eher die große
Stunde
von Holger kam, ohne dass er Pillen nahm. Er wurstelte die unmöglichsten
Bälle aus den Ecken und setzte diese knapp über das Tin. Während
es im vierten Satz für Frank noch in die Verlängerung reichte, dennoch
ohne Erfolg, ging der fünfte ebenfalls sehr knapp mit 11:9 an den Gastgeber,
der somit seinen Ehrenpunkt sicher und auch nicht ganz unverdient hatte. Und
auf Position 2 spielte Marc mal wieder ein Fünfsatzspiel gegen den Volley-Spezialisten
Jens Pohl. Vorab sei aufgelöst, dass dieses Mal Marc der glückliche
Sieger war, obwohl er schon mit 2:1
zurücklag.
Sein großes läuferisches Potenzial führte aber dazu, dass
unser Jüngling die Sätze 4 und 5 relativ souverän für
sich entscheiden konnte gegen einen doch dann nachlassenden Jens. Auf der
Spitzenposition machte Roland dieses Mal mit seinem Gegner Michael Gräber
kurzen Prozess und schaffte, was bei der neuen Zählweise wirklich ganz
selten ist, im ersten Satz sogar ein „Loch“, das heißt ein
11:0. Auch die anderen beiden Sätze verliefen deutlich, wenn auch nicht
so katastrophal für Michael wie der erste. Ergebnis: auch hier ein 3:1,
damit ein durchweg erfolgreicher letzter Hinrunden Spieltag mit dem Wermutstropfen,
dass Frank zwar einen Fotoapparat dabei hatte, diesen aber nicht nutzte. Damit
müssen sich die fleißigen Leser dieser Seiten nur mit Text, nicht
mit Bildern von den Ereignissen dieses Spieltags zufrieden geben.
Bilder
gibt es dafür vom Abschluss dieses Spieltags, nämlich von unserer
Weihnachtsfeier im schönen Bistro Elan in Wadgassen bei unserem Sponsor
Horst. Hier trafen sich 13 wackere Vereinsmitglieder zu einem feucht-fröhlichen
Abend mit Wichtel-Geschenken wie außergewöhnlichen Cocktailgläsern,
singenden Weihnachtsmännern, Fingerschlagzeugen, lustigen Büchern
und schönen Frühstückstassen. Die Bilder sprechen ja für
sich!
Allen
Freunden unseres Vereins, den Vereinsmitgliedern und unseren Sponsoren, ohne
die unser Club nicht existieren könnte, wünschen wir ein schönes
Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2010.
Verfasser: Kurt Rauch / 13.Dezember 2009