Spielberichte des dritten Spieltags der Saison 2007/2008 am 27.10.20073. Spieltag 2007/2008

In der Regionalliga musste die erste Mannschaft mit dem letzten Aufgebot in die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz reisen, wo man seltsamerweise auf die Heimmannschaft der Squashfreunde aus Idar-Oberstein II traf, die ihre Heimspiele in Mainz austrägt. Kurioserweise war zweites Gastteam dasjenige der Mainzer, also Einheimische. Etwas schwierig zu erläutern!

Da man auf Marc, den urlaubsbedingt abwesenden Roland und den noch immer erkrankten Jürgen, für den Daumendrücken weiter angesagt ist, verzichten musste, waren die vier Aufrechten Stefan, Michael (Braun), Oliver und erstmals in der Regionalliga Rüdiger. Dieser hatte seinen ersten Auftritt gegen die starken Mainzer in Person von Holger Heinlein. Rüdiger fühlte sich gar nicht so schlecht, hatte auch die eine oder andere gute Szene im Spiel, war letztlich aber doch in drei Sätzen deutlich unterlegen, weil er nicht konstant zur Sicherheit in seinem Spiel fand. Oliver hatte einen Tag erwischt, den man besser streichen sollte, denn ihm gelang fast gar nichts. 3. Spieltag 2007/2008Sein Gegner, der starke Johannes Krimm, musste sich keine großen Sorgen um das Spiel machen, denn Oliver schenkte ihm viele Punkte durch Unkonzentriertheiten. Ihm gelangen selbst nur vier Punkte in drei Sätzen. Michael auf Position 2 hatte zwar Trainingsrückstand, konnte aber gegen den bärenstarken Christian Seichter doch gut mithalten, auch wenn ihm selbst kein Satzgewinn gelang. Dieses Spiel machte aber berechtigterweise Mut für die zweite Partie. Stefan schließlich ist die Ehre gegönnt, den einzigen Satz zu gewinnen. Gegner Maurizio Diaz fand aber nach verlorenem ersten Satz in sein technisch hochwertiges Spiel und ließ Stefan in den übrigen drei Sätzen keine Chancen mehr. Daher gab es einen deutliches 0:4, was aber auch erwartet worden war.

Spannender sollte es dann gegen die zweite Garnitur aus Idar-Oerstein werden. Auf Position 4 hatte Rüdiger gegen Ulf Merk teures Lehrgeld zu bezahlen. Nur im ersten Satz schaffte er vier Punkte und in den anderen beiden ließ er deutlich nach, spielte ungenaue Bälle und machte es seinem 3. Spieltag 2007/2008Gegner leicht, jeweils die Höchststrafe zu verhängen. Oliver auf Position 3 ging es nicht viel besser. Weiter klebte Pech an seinem Schläger und Thomas Rohleder hatte alle drei Sätze durch konstantes und meist fehlerfreies Spiel gut im Griff. Damit war schon ein Sieg nicht mehr möglich. Michael legte sich ins Zeug, als ginge es um die Weltmeisterschaft. Er lieferte sich mit seinem Gegner Marco Stoffel ein hinreißendes Match, in dem jeder in schöner Regelmäßigkeit abwechselnd einen Satz gewann, ehe sich Michaels technische Stärke im fünften Satz mit dem Ergebnis 9:5 durchsetzte. Glückwunsch, Michael, für diese starke Leistung. Es lag nun an Stefan, wenigstens einen Punkt aus der Fremde mitzunehmen. Stefan schaffte dies mit einem doch recht deutlichen 3:1-Sieg gegen Ingo Loefke, wobei wieder einmal die Physis und die Kondition für unseren Dauerläufer den Ausschlag gab.

Nach der Hamstermethode wurde somit ein weiterer Punkt auf die Habenseite verbucht und die Abstiegsplätze konnten auf Abstand gehalten werden.

In der Oberliga musste die zweite Mannschaft die weite Reise in den3. Spieltag 2007/2008 Westerwald, wo bekanntlich der Wind so kalt weht, antreten, konkreter gesagt beim SC Höhr-Grenzhausen, der synonym auch als SC Kannenbäckerland auftritt. Da man Rüdiger an die erste Mannschaft abgeben musste, waren die vier Aufrechten Gerhard, Frank, Christoph und Kurt. Im ersten Spiel gegen die Gastgeber in ihrer wunderschönen Anlage in Staudt rechnete man sich die Wahrscheinlichkeit eines Punktgewinns mit 0,1% aus. Wahrscheinlich waren die Gastgeber um den jungen sympathischen Tobias Giesen auch zu siegessicher, denn sie ließen gegen uns die starke Nummer 3 Roland Kuch aussetzen. 3. Spieltag 2007/2008Dafür schafften sie es, mit drei Christians anzutreten, was in unserer Vereinsgeschichte auch noch nicht der Fall war. Kurt spielte auf Position 4 gegen den ersten Christian, nämlich Christian Weimbs, und Kurt legte los wie die Feuerwehr und gewann mit präzisen Schlägen die ersten beiden Sätze deutlich mit jeweils 9:1. Dann hatte den leicht erkälteten Christian der Ehrgeiz gepackt und er gewann Satz 3 verdient mit 9:6. Der vierte Satz war ausgeglichen und relativ offen, aber Kurt konnte gegen Ende des Satzes die entscheidenden Punkte für sich verbuchen und so schaffte man den allenfalls für möglich gehaltenen Ehrenpunkt in diesem Spiel. Auf Position 3 hatte es Christoph mit dem zweiten Christian zu tun und Christoph tat sich, läuferisch deutlich überlegen, in den ersten drei Sätzen doch sehr schwer. Es stand 1:2, bevor Christoph, mit nagelneuen Schuhen versehen, seine3. Spieltag 2007/2008 Wunderwaffe, die unmöglichen Stopps, auspackte, immer sicherer wurde und Christian hiergegen keine Mittel wusste. In diesen letzten beiden Sätzen schaffte der tapfere Westerwälder gerade einmal drei Punkte, was bedeutet, dass Christoph mit 3:2 siegte und damit in der Tat unser Team, bis dahin null Punkte, gegen das Team aus Höhr-Grenzhausen, bis dahin null Minuspunkte, einen Punkt ertrotzt hatte. Die anderen beiden Spiele sind relativ schnell geschildert, denn auf Position 1 und 2 sind die Gastgeber sehr stark besetzt. Der lustige und immer fröhliche Jan Koller-Verschnitt Christian (Nummer drei) Tümmler spielte mit dem etwas katerartigen, daher unpässlichen und mit 3. Spieltag 2007/2008Aspirin versetzten Frank Squash in Katz-und-Maus-Manier und Frank konnte in diesem Spiel seine zuvor vertilgten gefühlten 40 doppelten Brote, die ihm Silke in einer Nachtschicht geschmiert haben muss, restlos verbrennen, um doch nur zwei Punkte gegen einen übermächtigen Gegner zu erzielen. Ähnlich ging es Gerhard, nach langer Verletzungspause erstmals wieder im Court, gegen den bereits erwähnten jungen Chef der Westerwälder Tobias Giesen, wobei Gerhard aber 2/3 Punkte mehr erzielte als Frank und die Rechenaufgaben nunmehr ist, wie viel Punkte Gerhard verbuchen konnte. Im Ergebnis ist dies aber alles völlig egal, denn der Punktgewinn gegen den Tabellenführer ist Sensation genug.

Mit stolz geschwellter Brust ging man dann ins Spiel gegen den3. Spieltag 2007/2008 Tabellennachbarn aus Heidenkopf 2 und es sollte recht gut beginnen. In einem spannenden ersten Satz gegen Thomas Schmitt setzte sich Kurt mit 9:7 nach bereits 8:2-Führung durch, ehe sein Gegner ihm überraschend die Hand schüttelte und wegen einer Zerrung im Kniegelenk das Spiel aufgeben musste. Schade, aber gute Besserung, Thomas, wir hätten lieber das Spiel zu Ende gespielt und dann mal geschaut, wer sportlich gewonnen hätte. Auch Christoph (Anm.: der sich trotz oder wegen neuer Schuhe beim Montagstraining am Sprunggelenk – Gott sei Dank aber nicht so schlimm, gute Besserung, Kumpel! – verletzt hat) begann auf Position 3 gegen den Squash-Weltenbummler Roland Haas konzentriert und verleitete seinen Gegner zu Fehlern. Der gewonnene erste Satz war jedoch kein gutes Omen, denn Roland packte ab Satz 2 seine druckvollen und präzisen Schläge aus und Christoph, begleitet von seinem Sohnemann Niclas, konnte dem nichts mehr entgegensetzen. Roland gewann damit mit 3:1. Unser Präsident Frank rechnete sich gegen Peter Ries, den3. Spieltag 2007/2008 grauhaarigen Senior der Heidenkopfer, zwar etwas aus, dachte aber nicht, dass das Aspirin nicht unbedingt leistungsfördernd wirkt und die Brote schneller gegessen waren als beabsichtigt. Frank spielte jedenfalls unkonzentriert und relativ ungenau, so dass Peter das Spiel mit seiner Schnelligkeit deutlich im Griff hatte und Frank kein Satzgewinn gelang. Schließlich musste Gerhard gegen den routinierten und sicher spielenden Klaus Maas auf Position 1 seinem rückenbedingten Trainingsrückstand Tribut sollen. Er konnte lediglich im zweiten Satz mithalten, den er knapp verlor, aber insgesamt völlig verdient spielte Klaus seine Sicherheit aus und der erhoffte Punktgewinn gegen Heidenkopf blieb aus.

Noch etwas in eigener Sache: der Schreiber dieser Zeilen nutzte das Sportliche3. Spieltag 2007/2008 mit dem Angenehmen und verbrachte das Wochenende der Zeitumstellung mit seiner Gattin im Westerwald und Sportsfreund Thomas Köhler aus Staudt, der parallel in der Halle in der Regionalliga – u.a. gegen unsere Freunde der „Schmuck-City-Rollers“ aus Idar-Oberstein - spielte, gab ihm hervorragende Tipps. Das Hotel Freimühle war ein idealer Wochenendtripp-Standort mit guter Restauration und so blieb es nicht bei der doch recht weiten Tour in den Westerwald allein um Sport zu treiben, sondern auch noch um etwas von der Gegend zu sehen, was zwar im Nebel etwas schwer gefallen ist, aber dennoch einen schönen Eindruck vom Westerwald vermittelte, wo der Wind aktuell nicht blies und man froh gewesen wäre, er hätte geweht, um den Nebel zu entfernen. Danke, Thomas, für den guten Tipp und damit die Ursache für ein schönes Wochenende, das noch mit einem Punktgewinn belohnt wurde.

Verfasser: Kurt Rauch / 03.11. 2007

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