Berichte über den zweiten Spieltag der Saison 2005-2006 am 8.10.2005

Heute ist es etwas schwieriger, die Ereignisse des 2. Spieltags, der für die beiden Oberligateams wegen der Verlegung der Spiele gegen Illingen eigentlich erst der erste Spieltag war, zusammenzufassen. Dies liegt zum einen daran, dass der mehr oder weniger anonyme Verfasser der Zeilen verletzungsbedingt am keinen der Spiele teilgenommen hat und er auf Grund der Tatsache, dass alle Spiele auswärts waren und es herrliches Wetter war, keines der Spiele angeschaut und auch keine Fotos gemacht hat. Der schon zuvor mehrfach vergeblich gestartete Versuch, Jürgen oder einen anderen mit Fotografierarbeiten zu betrauen, verlief ebenso frustrierend wie erfolglos. Also kann ich auch mangels Spielberichtsbögen der 1. Mannschaft (liebe Zweibrücker, legt die Dinger ins Faxgerät und faxt sie nicht nur mir, sondern auch an den Verband, auch wenn es natürlich fuchst, dass ihr beide Spiele verloren habt) nur Periphäres berichten.

Also: Team 1 erwischte einen Traumstart. War man doch relativ zuversichtlich, die geographisch gesehen Fast-Saarländer aus Zweibrücken zu bezwingen, sah man dem Spiel gegen den fast an der Grenze zum ehemaligen Ostblock beheimateten Gegner aus Staudt-Höhr-Grenzhausen (künftig: Staudt) schon mit gemischteren Gefühlen entgegen, kannte man die Boys aus dem Westerwald schon von der letztlich unnötigen Relegation her. Dass die Jungs um Teamchef Thomas in stärkster Besetzung antreten konnten, also auch mit unserem Super-Neuzugang Marc Thrill aus Luxemburg, war eine gute Voraussetzung. Und gegen Zweibrücken lief es denn auch glatt. Ohne deren Nr. 1 Heiko Doll angetreten, hatten Marc, Thomas, Roland und Jürgen keine Schwierigkeiten, wobei vor allem Marc gegen Martin Stahl sein ungeheueres Potenzial auf technischem Gebiet mit sehr druckvollem Spiel zeigte. Dass später auch gegen Staudt ein 4:0 heraussprang, war dem kämpferischen Einsatz vor allem von Jürgen und Roland zu verdanken, die 5 Sätze brauchten, aber sich dennoch keine Blöße gaben. Die anderen beiden gewannen deutlicher. Mehr geht leider nicht, weil ich auch die Namen der Spielgegner nicht kenne.

Besser im Berichten, aber Schlechter von der Nachricht her lief es bei der Zweiten. Hier habe ich die Berichte von Frank, aber die Ausbeute war die leere Menge. Erstmals ging es für die 2. jenseits der Grenzen zum Team unseres Freundes Michael Roller nach Idar-Oberstein. Und der Name Roller sollte für die Spiele Programm sein, denn I.-O. überrollte unser ersatzgeschwächtes Team mit Oli, Frank, Rüdiger und Alex (also ohne Christoph, Gerhard und Kurt) regelrecht. Kein einziger Satz blieb unser und die spielerische Überlegenheit musste man neidlos anerkennen. Gegen unsere alten Rivalen aus Homburg rechnete man sich mehr aus. Aber denkste ! Oli kam mit dem technisch starken Spiel von Homburg Nr. 1 Udo Holzmann nicht zurecht und verlor glatt in drei Sätzen. Frank sah gegen Hauke gar nicht schlecht aus, gewann einen Satz, verlor einen anderen in der Verlängerung und dann war mental Schluss. Rüdiger hatte gegen „Balou“ (so nennt man dich doch, Michael Schwenk, das steht sogar auf der Bexbacher Dusche) gute Chancen. In einem spannenden, emotionsgeladenen und knappen Spiel hatte Michael glücklich im 5. Satz die Nase vorn. Und Alex fand gegen Frank Schneller nicht zu seinem Spiel und verlor glatt. Außer Spesen nichts gewesen.

Besser machte es die neuformierte Dritte, die mit dem letzten Aufgebot bei Wiesental III und Wiesental IV antreten musste. Besonders wertvoll ist das Unentschieden gegen Wiesental III, für das Harry in einem begeisternden Spiel gegen den Stopp-Spezialisten und deswegen nervenaufreibenden Chritoph Lofi nach langer Anlaufzeit und Benjamin gegen den jungen Mathias Siebenschuh sorgten. In diesen Spielen hatten Marc Graner (gegen Martin Baumann) und unser Masseur Stefan Cavelius in seinem allerersten Squash-Ligaspiel überhaupt (gegen Torsten Schuh, und Glückwunsch Stefan zum ersten Satzgewinn) übermächtige Gegner. Hingegen gab es gegen die jungen, technisch aber schon ungemein versierten Mädels von Wiesental IV ein glattes 4:0, wobei vor allem Britta Dabrock gegen unsere Kampfmaschine Harry ein gutes Spiel mit Satzgewinn zeigte und Sarah Franusch gegen Benjamin, der mal wieder die Zügel etwas schleifen ließ, fast die Überraschung gelang, als sie läuferisch alles gab, was aber auch nur für einen Satz reichte. Der anschließende Saunagang war dann aber für die junge Wiesentalerin doch etwas viel, aber ich hoffe und wünsche dir, dass der Kreislauf mittlerweile wieder seinem Namen alle Ehre macht und wieder im Kreis läuft. Stefanie Siebenschuh gegen Marc und Janine Weydmann gegen Stefan waren aber chancenlos, allein schon was die Kräfteverteilung angeht.

Verfasser: Kurt Rauch / Okt. 2005

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