Spielberichte des ersten Spieltags in der Oberliga der Saison 2007/2008 am 29.09.2007

1. Spieltag 2007/2008Mit einer Woche Verspätung startete die Regionalliga in die neue Saison. Für unser Team der ersten Mannschaft hieß dies gleichzeitig, auf zwei Stammspieler zu verzichten. Der Spitzenspieler Marc Thrill aus Luxemburg hatte zeitliche Schwierigkeiten und Spielführer Jürgen ist erkrankt. So kamen mit Michael Braun und Oliver Müller gleich zwei Spieler zum Einsatz, die nicht zu den Stammspieler gehören.

Dennoch frohen Mutes und voller Hoffnung fuhr man nach Bornheim in die Pfalz, um auf das dortige Team um den Halleneigentümer Christoph Müller zu treffen und zudem die Rackets mit den Westerwäldern aus Staudt zu kreuzen.

Im Spiel gegen Bornheim gab es nichts zu ernten. Oliver fand in seinem ersten 1. Spieltag 2007/2008 Regionalligaspiel auf Position 4 nie zu seiner Form. Er machte gegen seinen Gegner Peter Schneider viele leichte Fehler und alleine körperliche Fitness und Schnelligkeit reichten an diesem Tag nicht aus, um zu gewinnen. Oliver unterlag mit 0:3. Auf Position 3 hatte es Michael mit den drahtigen Christoph Müller zu tun und Michael spielte ansehnliches und technisch gutes Squash, war aber dennoch seinem älteren, aber unglaublich fitten Gegner unterlegen und erzielte ebenfalls wie Oliver keinen Satzgewinn. Auf Position 2 spielte Roland unter äußerst ungünstigen Vorzeichen, denn er war in der Woche zuvor beruflich äußerst angespannt in Frankreich unterwegs, kam erst freitags nachts an und war daher nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Zum Prototyp Rügener Eisenbahnromantik 1. Spieltag 2007/2008 namens "Rasender Roland" fehlte doch einiges und Roland musste sich seinem Gegner Bernd Magin deutlich unterlegen zeigen. Ganze fünf Punkte gelangen ihm und dies auch nur im dritten Satz. Folge ist, dass auch er von einem Satzgewinn weit entfernt war. Schließlich gelang es Stefan auf Position 1, wenigstens einen Satz zu gewinnen und damit auch nach außen zu dokumentieren, dass man gegen Bornheim wenigstens angetreten ist. Die Position 1 ist in der Regionalliga im Allgemeinen und in Bornheim im Speziellen aber derart gut besetzt, dass Stefan kein Vorwurf zu machen ist, dass ihm nicht mehr gelang als dieser eine Satzgewinn. Kurz zusammengefasst: eine richtig herbe Packung mit 0:4 Spielen und 1:12 Sätzen und es konnte nur besser werden.

Gegen die Mannschaft aus Staudt wurde es in der Tat spannender. Oliver auf Position 4 hatte es mit dem außerhalb des Courts umgänglichen, aber innerhalb1. Spieltag 2007/2008 der vier Wände oftmals übermotiviert wirkenden Thomas Jung zu tun. Hier hätte sich ein offenes Spiel ergeben können, wenn Oliver in Normalform gewesen wäre. So setzte sich aber das doch erfahrenere Spiel von Thomas mit relativ deutlichem Ergebnis (9:5, 9:6, 9:2) durch. Auf Position 3 gab es eines von zwei spannenden Spielen. Michael traf auf Adrian Jukic und beide zeigten technisch gutes Squash. Die ersten drei Sätze waren denkbar knapp und Michael hatte das Glück, zwei von diesen zu gewinnen. Im vierten Satz gab Adrian nocheinmal alles und siegte relativ deutlich mit 9:1, ehe sich das technich doch etwas stärkere Spiel von Michael im fünften1. Spieltag 2007/2008 Satz durchsetzte, den Michael mit 9:6 gewann. Ebenso spannend machte es Roland gegen den sympathischen Thomas Köhler. Auch hier gewann der Saarlouiser zwei der ersten drei Sätze, ehe dann doch die Strapazen der letzten Tage durchschlugen und Roland gegen den kräftemäßig stärkeren Thomas die letzten beiden Sätze relativ deutlich verlor. Dass schließlich Stefan auf Position 1 gegen den sehr guten Tilmann Specht ganz klar den kürzeren zog, war nicht weiter überraschend, denn Tilmann war einfach der bessere Spieler an diesem Tag.1. Spieltag 2007/2008 Also gab es auch gegen Staudt eine Niederlage, die vielleicht mit etwas mehr Glück und besseren äußeren Umständen hätte vermieden werden können. Es nützt aber kein Wenn und Aber und man muss nach vorne, konkret zum nächsten Spieltag am kommenden Wochenende mit zwei Heimspielen unserer Mannschaften, schauen und dann hoffen, dass es mit Marc etwas besser läuft. Und weiter an Jürgen die besten Genesungswünsche aus der saarländischen Ferne!

Verfasser: Kurt Rauch / 30.09. 2007

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