Spielbericht des ersten Spieltags der Saison 2009/2010 am 26.09.2009

zum Vergrößern anklickenZunächst ein kleiner Vorspann: nachdem wir in der letzten Saison mit der ersten Mannschaft den Klassenerhalt in der Oberliga geschafft hatten, machten sich erste Auflösungserscheinungen breit. Oliver zog es, was sportlich absolut nachvollziehbar ist, nach Fassianien, unser Luxemburger Marc hatte - ebenfalls verständlich - etwas Mühe, zu den Spielen aus Luxemburg anzureisen, und Stefan wollte auch so hoch wie möglich spielen. Da auch Gerhard nur noch sporadisch zum Training erschien, ansonsten aber der Kontakt zu ihm etwas schwerfälliger wurde, blieb von den ersten Fünf gerade mal Roland übrig, der ebenfalls aus dem nördlichen Saarland anreisen muss, der sich aber zumindest zeitweise für den Spielbetrieb zu kommen bereit erklärte. Folge hiervon war die vollständige Auflösung der ersten Mannschaft und erfreulicherweise machte der Verband diesbezüglich keine großen Zicken und ließ uns mit der zweiten Mannschaft als einzigem Vereinsteam nunmehr in der Saarlandliga weiterspielen.

zum Vergrößern anklickenUnd diese Mannschaft hatte am ersten Spieltag der neuen Saison ein Heimspiel in unserer Ensdorfer RELAX-Anlage gegen Homburg II und Wiesental II. Von den neun gemeldeten Spielern standen wegen unglücklicher Umstände dann gerade mal vier zur Verfügung, nachdem Roland und Kurt gesundheitsbedingt passen mussten, Christoph noch rekonvaleszent ist, Markus in Urlaub und Stefan, unser Masseur, wegen privater Termine absagen musste. Gott sei Dank kamen Frank und Rüdiger von zum Vergrößern anklickenihrem Kurztrip nach Bologna, genauer gesagt Maranello, rechtzeitig samstags morgens per Flieger zurück und konnten vom Flughafen Hahn mehr oder weniger direkten Weges in die Squashcourts kommen. Mit glänzenden Augen erzählten sie von dem tollen Erlebnis einer Besichtigung von Ferrari (ich glaube, dies sind Autos, die im berühmten Autoland Italien gebaut werden), von Probefahrten und Besichtigungen von roten Fahrzeugen, die zu ent- oder besteigen Leuten mit Bandscheibenvorschüben oder -fällen nicht möglich sein dürfte. Eigene Anmerkung: Ist es wirklich so schön, wenn die Dackel am Straßenrand von oben ins Auto reinschauen können??

zum Vergrößern anklickenNun gut: zu erwähnen ist vorab auch, dass unser herzlichster Glückwunsch unserem Hoffotographen (siehe Anlagen) Timo gebührt, der Anfang September in den Hafen der Ehe eingelaufen ist, was sich äußerlich nicht nur daran zeigt, dass er ab und zu doch einmal ein Training schwänzt, sondern auch in seiner Nachnamensgebung. Der Vorname bleibt, und Glückwunsch auch an Cindy, nein, nicht die aus Berlin, sondern an die Göttergattin von Timo - natürlich verbunden mit der Bitte, dem Liebsten montags und donnerstags zur körperlichen Ertüchtigung freizugeben!

zum Vergrößern anklickenMit der gleichen Geschwindigkeit, wie diese seltsamen Fahrzeuge, besichtigt und gefahren von Frank und Rüdiger, sich bewegen können, machte es der Homburger Bernd Moog im ersten Spiel auf Nummer 4 gegen genannten Timo. Im ersten Satz spielte Timo wirklich gutes Squash, machte kaum Fehler und hielt den Satz offen, während er in den beiden nächsten wieder etwas verkrampfte und viele leichte Fehler beging. Der Gast gewann daher deutlich mit 3:0. Auf Position 3 hatte es Rüdiger mit Holzmann Junior zu tun, bei dem man deutlich das Talent,zum Vergrößern anklicken vererbt von Vater Udo (liebe Grüße an Homburgs Supersquasher!!), anmerkte. Sohnemann Simon machte aber erst sein erstes Spiel und hatte doch noch so einige Koordinierungsprobleme. Rüdiger schaltete im dritten Durch- einen Gang zurück, gewann diesen dennoch in der Verlängerung und somit ebenso deutlich, wie Timo verlor, mit 3:0. Frank hatte die seltene Gelegenheit, an einem Spieltag gegen zwei seiner Vornamenskollegen anzutreten. Der erste Frank als Gegner zum Vergrößern anklickenhieß zwar Schneller, war es aber nicht in Vergleich zu unserem Ferrari-Präsidenten, der mit gleicher Geschwindigkeit durch den Court hetzte wie er es in Italien gesehen hatte. Unser Frank ließ nichts anbrennen und daher dem anderen Frank keinen einzigen Satz. Wenn man schon einmal bei Vornamensduellen ist: es gab auf Position 1 das Duell der beiden Marken. Unser Marc Graner, jüngste Nr. 1 der Vereinsgeschichte mit 30, spielte gegen den mittlerweile gut gewordenen Marc Hartz und es zum Vergrößern anklickenentwickelte sich ein recht offenes und spannendes Spiel, in dem aber unserer mit dreimal 11:8 in den Sätzen 1, 3 und 4 einen Vorteil auf seiner Seite hatte. Nur der dritte Satz ging deutlich an den Homburger Marc. Damit war der erste Sieg in der neuen Saison mit 3:1 eingefahren.

Schwieriger wurde es dann gegen die Reserve aus Wiesental. Timo mit anwesender Gattin und neuem Nachnamen hatte gegen den deutlich stärkeren zum Vergrößern anklickenund sicheren langen Ralph Moses nicht den Hauch einer Chance und musste sich deutlich geschlagen geben. Dennoch, lieber Timo, wie im ersten Satz des ersten Spieles gesehen, hast Du schon einiges drauf, bei ruhigerer Spielweise lassen sich dann auch einmal in der Liga ein paar Sätze mehr gewinnen. Die nächsten beiden Spiele waren an Spannung kaum zu überbieten. Rüdiger hatte es mit dem Routinier Walter Jung zu tun und nach verlorenen zwei ersten Sätzen und gewonnenen zwei weiteren hatte Walter im fünften Satz mehr zuzusetzen und gewann diesen etwas zum Vergrößern anklickenglücklich. Frank machte es gegen den Ebenfalls-Frank mit dem Nachnamen Andreas auf Position 2 fast gleich. Nach schön abwechselnd gewonnenen ersten vier Sätzen, bei denen Frank doch konditionell etwas in die Enge geriet, weil er seinen Sprit fast verfahren hatte, siegte er dennoch mit unbändigen Kämpferherz im fünften Satz, wobei ihm sein Gegner manchmal dadurch entgegenkam, dass der an der Rückwand klebende, pumpende Frank (Saarlouis) nach einem seiner Genialstopps den dennoch vom zum Vergrößern anklickenGegner Frank (Wiesental) erlaufenen, aber genau wieder zu Frank (Saarlouis) zurückgespielten Ball von Frank (Wiesental) aufnehmen und weiterspielen konnte. Kompliment an diese kämpferische Leistung, die ohne Ferrari-Motivation kaum möglich gewesen wäre. Unsere Nummer 1 Marc haderte dann im letzten Spiel nicht nur mit der weltweit bekannten unorthodoxen Spielweise von Patrick Hooß, sondern auch damit, dass Silke seine heiß geliebten Bollas, ein superfeines Gebäck, dieses Mal nicht gefertigt hatte und Marc daher an Entzugserscheinungen litt *. Dennoch gewann er den ersten Satz und hielt auch in den anderen dreien recht gut mit, was aber dennoch nichts daran änderte, dass Mr. Cool aus Wiesental seine Lässigkeit voll ausspielen konnte und der Sieg für ihn daher nicht in Gefahr geriet.
Ergo: nach einem Sieg nunmehr eine Niederlage 1:3, was aber zu verschmerzen ist.
* Anm. von Silke alias Webfee: Ich bitte für diese Mißachtung der Tradition bei Heimspielen Bollas zu backen um Entschuldigung, ich hatte für eine andere Veranstaltung 100 Muffins gebacken und da waren einfach keine Kapazitäten mehr. Werde das beim nächsten Spieltag dann nachholen, versprochen!

Verfasser: Kurt Rauch / 30.September 2009

zurück zur Übersicht