Spielbericht des ersten Spieltags der Saison 2008/2009 am 20.9.2008

Bei herrlichstem Wetter begann die neue Spielzeit, für uns nach zwei Abstiegen sportlich zwar etwas entspannter, personell aber - fast wie immer - nicht ganz sorglos. Man musste von den oberen Positionen auf Marc Thrill, Gerhard und Christoph Schmit verzichten, war aber dennoch in der Lage, recht schlagkräftige Truppen in den beiden Mannschaften zusammenzustellen und - wie noch ausgeführt wird - die Ergebnisse waren in Ordnung.

Die erste Mannschaft reiste nach zwei Jahren Pause zu den Saarpfälzern nach Zweibrücken, die im Wesentlichen dieselben lustigen Typen auflaufen ließen wie aus der Vergangenheit bekannt. Eine Neuerung gibt es allerdings dahingehend, dass in dem Mehrzweckcenter mit Squash und Restauration mittlerweile ein Thailänder sesshaft wurde, der am Anschluss des Spieltags für die beiden Mannschaften aus Zweibrücken ein Superbüffet aufbaute, was erklärt, dass am heutigen Sonntag um 10:00 Uhr die Ergebnisse aus Zweibrücken noch nicht vorliegen und was möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass der Abend doch etwas länger und sinnenbenebelt wurde. Fakt ist jedenfalls, dass Gegner nicht nur Zweibrücken war, sondern auch der Neuling aus Bad Breisig.
(Leider sind die Bilder aus Zweibrücken beim Versenden per Mail an unsere Webfee Silke im Äther des virtuellen Netzes verschollen, es wird zwar nach ihnen gesucht, die Hoffnung ist aber gering...)

Zunächst war auch der Neuling Kontrahent der ersten Mannschaft. Rüdiger musste einspringen und hatte in seinem Spiel gegen Ralf Kittlaus keine Schwierigkeiten. Auch Oliver spielte gegen Patrik Baumgarten recht souverän, musste zwar in zwei Sätzen in die Verlängerung, hatte das Spiel aber gegen seinen technisch unterlegenen Gegner insgesamt im Griff. Roland hatte zunächst mehr Schwierigkeiten mit seinen Schlägern, die ihm in den Tagen zuvor mehrfach rissen, aber sein Gegner Gunnar Stirner machte ihm das Siegen bis auf den ersten Satz, den der Rheinländer gewann, doch leicht. Ebenso erging es Stefan gegen Ralf Kaes, der gegen das kraftvolle und schnelle Squash von Stefan kein Mittel wusste und daher deutlich unterlag. Also: 4:0 und 12:1

Knapper und spannender ging es dann gegen die Gastgeber zu. Rüdiger erwischte einen Tag, der nicht ganz zur meteorologischen Großwetterlage passte. Er fand nicht richtig ins Spiel, wirkte auch nicht optimal motiviert und unterlag daher seinem konsequenten und starken Gegner Jürgen Heinz deutlich mit 0:3. Oliver auf Position 3 tat es ihm zwar im Ergebnis gleich und musste gegen einen konzentrierter und genau spielenden Thorsten Kiehm dasselbe Ergebnis hinnehmen, bei ihm lag es aber weniger an der Konzentration und Einstellung, als an ungenauem Spiel. Besser machten es dann die beiden Spitzenspieler. Roland hatte sich so langsam auf seinen Schläger eingestellt und der Zweibrücker Steven Bukenberger musste anerkennen, dass Roland technisch und spielerisch deutlich überlegen war. Ergebnis: 3:0. Und Stefan auf Position 1 hatte es mit der Kampfmaschine Martin Stahl zu tun, bei dem der Name Programm ist und der gnadenlos läuft, rennt und kämpft und keinen Ball verloren gibt. Es ergab sich ein spannendes und gutes Spiel mit letztlich knappem, von zwei Verlängerungen geprägtem, vom Ergebnis aber klarem 3:0 für Stefan, der die Eigenschaften von Martin genauso verkörpert, aber spieltechnisch doch etwas stärker ist.

Ergebnis: mit 3:1, also einem klaren Sieg und einem Unentschieden, lässt sich die Saison gut beginnen.

Diezum Vergrößern anklickenzweite Mannschaft hatte Heimspiel und musste außer auf Rüdiger auch noch auf Christoph und Marc Graner verzichten. Gegner waren die jeweils zweiten Mannschaften aus Illingen und Homburg. Zunächst hieß der Gegner Illingen.

Hier kam es zum Jungfernmatch unseres Neulings Timo, der unglaublich fleißig trainiert und richtig Squash besessen ist, also gute Vorzeichen für eine mittelfristige Verstärkung im sportlichen Bereich und Mithilfe in der manchmal noch etwas mit hilfebedürftigen Vereinsarbeit. Eine gewisse Nervosität vor dem ersten Spiel war ihm zugestanden. Sein Gegner, der junge und talentierte Max Schlott, war aber doch technisch und taktisch überlegen und Timomachte noch viele unnötige und leichte Schlagfehler. Im zweiten Satz hatte er sogar Satzbälle, konnte aber keinen verwandeln und unterlag schließlich deutlich mit 0:3.

Aufzum Vergrößern anklickenPosition 3 hatte Benjamin Einsatz, derjenige Spieler, der sich im letzten Jahr bei uns durch verstärktes Training und bessere Konzentration am deutlichsten verbessert hat. Der erfahrene Johann Janto kämpfte zwar verzweifelt, musste aber in den ersten beiden Sätzen deutliche Niederlagen einstecken mit insgesamt nur fünf Punkten. Im dritten strampelte er sich dann frei, gewann diesen und der vierte Satz war völlig offen mit dem glücklichen Ende für Benjamin mit 11:9. Kurt hatte es mit seinem ewigen Gegner Rainer Bönnemann zu tun. Die Statistik sprach zwar für Kurt,zum Vergrößern anklicken aber an diesem Tag gab es gegen einen unglaublich starken und exakt sowie druckvoll spielenden Rainer nichts zu ernten. Kurt war gleich in der Defensive, die Schläge wurden ungenau und Rainer bestrafte jeden ungenauen Schlag mit einem gezielten Shot. Ergebnis: drei ganz klare Sätze für den sehr starken Rainer.

Frank war es schließlich auf Position 1, der unterstützt von den berühmten Bollas (schwedische Miniteilchen von unglaublich gutem Geschmack) von Silke, die am Schluss ratzeputz verdrückt waren, René Riehm zum Gegner hatte und diesen durchzum Vergrößern anklickenseine druckvollen überraschenden Schläge doch in mehr Verlegenheit brachte als von ihm gewünscht. Den dritten Satz gewann der tapfer kämpfende Kapitän der Illinger zwar in der Verlängerung, in den übrigen zog er jedoch den kürzeren und so schaffte Frank den Ausgleich und die letztlich gerechte Punkteteilung mit Illingen.

Deutlicher wurde es gegen die jungen Homburger, verstärkt und den Altersschnitt deutlich hebend durch deren Ziehvater Michael Trautmann. Timo schaffte dabei in seinem ersten Spiel gegen den ebenfalls am Beginn seiner Karriere stehenden Christian Bier seinen ersten Sieg. Von den beiden Spielern, von denen beide noch mächtig Luft nach oben haben, war Timo doch derjenige, der letztlich druckvoller und exakter spielen konnte. zum Vergrößern anklickenChristian gab nie auf und setzte auch den einen oder anderen Punkt, Timo war aber doch deutlich überlegen und gewann in drei recht klaren Sätzen. Mathe-Lehrer Benjamin machte es gegen den ebenfalls jungen und ausbaufähigen Bernd Moog mathematisch exakt: er überließ seinem Gegner in allen drei Sätzen jeweils drei Punkte und zeigte, dass er wirklich auf einem guten Weg ist, die Rangliste nach oben hin aufzumischen. Kompliment für diese Leistung. Kurt hatte wiederum einen alten Bekannten zum Gegner, gegen den er fast immer spielt und dies recht gerne, zum einen deshalb, weil die Statistik auch hier ganz gut aussieht, und zum anderen auch weil es einfach ein netter Kerl ist. Michael Trautmann war aber doch ein Trainingsrückstand anzumerken und so waren die Sätze zwarzum Vergrößern anklickenalle recht knapp, dennoch zu Gunsten von Saarlouis, so dass nach diesem Spiel schon der Sieg feststand. Frank war dann derjenige, der im Duell der Linkshänder gegen Marc Hartz das 4:0 schaffte, wobei auch hier das Spiel relativ offen war und die neue Zählweise doch gewöhnungsbedürftig ist, denn jeder Fehler wird hierbei bestraft. Frank brauchte vier recht knappe Sätze, siegte aber letztlich doch verdient gegen den recht stark gewordenen Homburger.

Damit schafften beide Mannschaften 3:1 Punkte, zum Vergrößern anklickenwas im Hinblick auf den nächsten Spieltag, der seitens der Anzahl der Spieler doch recht eng werden wird, ein gutes Polster darstellt.

 

Verfasser: Kurt Rauch / 22.September 2008

zurück zur Übersicht