Spielberichte des ersten Spieltags der Saison 2007/2008 am 22.09.2007

Die Saisonpremiere fand in diesem Jahr nicht parallel statt, denn die1. Spieltag 2007/2008 Regionalliga spielt aus mir unbekannten Gründen erst eine Woche später. Folglich war es Aufgabe unserer zweiten Mannschaft, ebenso versehentlich wie glücklich trotz verlorener Relegationsspiele in die heiß ersehnte Oberliga aufgestiegen, für einen guten Anfang in die neue Saison zu sorgen. Die Spielleitung hatte hierfür extra einen Heimspieltag eingerichtet und der Mannschaft von Saarlouis II als Auftaktgegner die alten Freunde aus Homburg sowie das spielstarke Team aus Beindersheim II mit Regionalligaambitionen zugeteilt. Also mit Sicherheit keine leichten Aufgaben! Hinzu kam, dass wegen der schon amtlichen Ausfälle von Marc Thrill und Jürgen Recktenwald für das kommende Wochenende Spieler für die erste Mannschaft vorgehalten werden mussten und daher Oliver Müller und Michael Braun nicht zur Verfügung standen. Außerdem hatte sich Christoph Schmit kurzfristig wegen Erkältung abgemeldet und so musste man mit den Mädchen tanzen, die da waren.

Im ersten Spiel gegen Homburg begann Kurt auf Position 4 gegen den flinken1. Spieltag 2007/2008 Steffen Schindler, gegen den er im letzten Spiel vor eineinhalb Jahren noch verloren hatte. Kurt begann unkonzentriert und ungenau und Steffen nutzte die Fehler zunächst gnadenlos aus. In der Folge jedoch merkte man Nachlässigkeiten bei Steffen, der seinerseits die Bälle nicht exakt platzierte und Kurt die Möglichkeit ließ, die ihm gegebenen Chancen auszunutzen. Steffen fand nicht mehr ins Spiel und Kurt siegte mit 3:1, womit schon einmal ein guter Anfang gemacht war. Frank auf Position 3 rechnete sich Chancen aus gegen den Homburger Gute-Laune-Bär, Spitzname Balou, und im Pass eingetragen als Michael Schwenk, der "Immer-im-T-Stehende". Der trainingsfleißige Präsident, der in den letzten vier Wochen 10 Schläger zu Bruch geschlagen hat und daher kurz vor der privaten Insolvenz steht, musste von Kurt einen Schläger ausleihen und scheinbar war es der falsche. Frank jedenfalls spielte völlig unter seinen Möglichkeiten, regte sich zurecht auf und machte es Michael, der stark spielte, sehr leicht, um ganz ordentlich mit dreimal 9:3 zu gewinnen. Wenigstens blieb der fremde Schläger heil. Gerhard auf Position 2 machte gegen den Homburger Techniker Udo Holzmann einen sehr starken Eindruck. Gerhard kämpfte, ackerte, streckte sich und spielte gute Bälle, konnte aber nicht verhindern, dass sich das ausgereifte Spiel und die technisch sauberen Schläge von Udo letztlich, wenn auch knapp in drei Sätzen, durchsetzen konnten. Damit lag es an Rüdiger auf Position 1, 1. Spieltag 2007/2008vielleicht doch noch das Unentschieden zu erreichen. Rüdiger merkte man an, dass er wegen einer starken Erkältung und Zahnproblemen nicht fit war, was Rüdiger aber nicht hinderte, nach einem deutlich verlorenen ersten Satz im zweiten Satz seinem Gegner Hauke Rensing, seines Zeichens Anästhesist, eine Beruhigungstablette einzuflößen und relativ schnell mit 8:1 in Führung zu gehen. Die Fachleute am grünen Tisch nach dem Spiel rätseln noch heute, ob es an Rüdigers Leichtsinn lag oder am Nachlassen der Schlaftabletten für Hauke, dass der sympathische Homburger ins Spiel zurückkam und noch mit 10:8 gewann. Derart frustriert ließ Rüdiger den dritten Satz schleifen und konnte nur einen Aufschlag sein Eigen nennen. Ergo: Hauke siegte folglich ebenfalls mit 3:0 und die erste Niederlage war perfekt.

Zu dem Zeitpunkt wusste man noch nicht, dass dieses Ergebnis noch das bessere von zweien war. Beindersheim nämlich, die zuvor bereits Homburg mit 3:1 besiegt hatten, wobei insbesondere Udo ein großes Kompliment zu machen ist, der gegen den sehr starken Stefan Cambeis nach 0:2 Satzrückstand und 3:5 im dritten Satz das Spiel noch drehte und in fünf Sätzen gewann, zeigte sich als der erwartet starke Gegner. Kurt begann gegen Micha Beck und konnte wenigstens den zweiten Satz, diesen sogar noch recht deutlich, gewinnen. Anschließend setzte sich jedoch das sehr starke Boast- und Stoppspiel des1. Spieltag 2007/2008 fröhlichen Pfälzers, der zudem noch sehr schnell im Court unterwegs war, durch und Kurt fand mit vielen ungenauen Schlägen kein richtiges Mittel gegen dieses Spiel. Beindersheim gewann dieses Spiel folglich mit 3:1. Auf Position 3 hatte es Frank mit dem gerade einmal 14 Jahre alten Supertalent Dirk Garst zu tun. In diesem Spiel hatte Frank einen anderen Schläger von Kurt und es klappte etwas besser, wobei aber der Ehrlichkeit halber zu sagen ist, dass der junge Dirk unglaublich stark, technisch ausgereift und taktisch geschickt spielte. Der junge Mann aus Beindersheim gehört zu den besten Jugendlichen in seiner Altersklasse und dies zeigte er Frank, dr insgesamt nur fünf Punkte erzielen konnte, recht deutlich. Auf Position 2 machte Gerhard mal wieder eine seiner vielen Spiele seines Lebens und zeigte in einem langen und durchaus spannenden Spiel gegen den erfahrenen Cornel Götz aus Beindersheim, welchen Willen und welche kämpferischen und Defensiv-Fähigkeiten er hat. In unglaublich langen1. Spieltag 2007/2008 Ballwechseln ging die Führung in den Sätzen hin und her, bevor sich immer gegen Ende die etwas besserer Technik und letztlich die größere Spielerfahrung von Cornel durchsetzte. Gerhard war mit dem Ergebnis 0:3 eigentlich unter Wert geschlagen, aber Cornel hatte den Sieg durchaus verdient. Auf Position 1 musste Rüdiger letztlich erkennen, dass die Infekte doch noch im Körper steckten und er gegen den jungen Markus Hermann nach dem Versuch, einen ersten Satz zu spielen, besser nicht in den Court gegangen wäre. Vernünftigerweise, wenn auch schade für den sympathischen Markus, gab Rüdiger anschließend auf. Somit ist auf der Habenseite lediglich ein Satz zu verbuchen, aber es gibt auch Gegner, die etwas schwächer sind und gegen diese müssen dann die Punkte eingefahren werden.

Am kommenden Wochenende greift dann die erste Mannschaft ins Geschehen ein. Diesbezüglich noch ein Hinweis in eigener Sache: unser Spielführer und sportliche Leiter Jürgen ist erkrankt, wird in einer Klinik außerhalb des Saarlandes behandelt und wir alle hoffen und drücken ihm sämtliche Daumen und Zehen, dass er bald wieder fit und gesund wird. Weitere Genesungswünsche von Lesern unserer Berichte im Internet werden wir gerne in unserem Gästebuch entgegennehmen und Jürgen auch gerne weiterleiten. Also Junge, denke einfach, du wärest im Court, und dort hast Du schon ganz andere Gegner besiegt!

Verfasser: Kurt Rauch /24.09. 2007

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